DEL-Iserlohn: Ingolstadt gewinnt hart umkämpftes Spiel in Iserlohn mit 2:3

 

(DEL/Iserlohn)  (Rü) Freunde der rustikaleren Interpretation des Eishockeyssports sollten am Freitagabend am Seilersee auf ihre Kosten kommen, diverse Rangeleien und Faustkämpfe verwandelten die "Eishölle" bisweilen in einen Boxring. Eishockey wurde natürlich auch gespielt: und das gar nicht einmal schlecht. Die souveränen Schanzer ließen dabei wenig zu, die Roosters machten ihrerseits auch wenig falsch und boten ein gutes Heimspiel- gaben jedoch zweimal ihre Führung her und verloren am Ende des zweiten Drittels etwas die Nerven und am Ende damit das Spiel. Es gewann das etwas glücklichere Team ein über weite Strecken ausgeglichenes Spiel- nicht unverdient.

 

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(Foto: (c) Rüberg)


 


Das erste Drittel war unterm Strich ausgeglichen, die Hausherren hatten ihre Chancen, wirkten zunächst frischer nach der Länderspielpause. Bereits nach drei Minuten kamen die Roosters somit zur Führung, Samanski verwertete eine feine Vorarbeit von Lautenschlager zum umjubelten Führungstreffer. Aber auch die Gäste aus Ingolstadt hielten gut dagegen, standen sicher und setzten gezielte Nadelstiche. Nur vier Minuten später konnte Nationalspieler Tim Wohlgemuth einen Konter zum Ausgleich nutzen.

 


 


 

 

Im Mittelabschnitt erzwangen zunächst die Roosters den Führungstreffer, da sie von Minute zu Minute stärker wurden. Nach 29 Minuten war es Brody Sutter, der im Stile eines Torjägers Pielmeier ausspielte und einschob. Die Panther waren nicht lange geschockt, kamen ihrerseits nun besser ins Spiel und erzielten den Ausgleich im ersten Powerplay des Spiels.

Das Zustandekommen war kurios: beide Mannschaften bekamen eine Zeitstrafe, Iserlohn jedoch eine mehr als Ingolstadt. Die Szenen, die dazu führten, interpretierten vor allem die Hausherren anders. Denn auch Bailey hätte, nachdem er zunächst Peters mit dem Schläger traktierte, anschließend dann auf Petan einschlug, nach Ansicht der Sauerländer auch länger in der Kühlbox verweilen dürfen.

Tat er aber nicht- die Roosters waren somit in Unterzahl und Foucault war mit seiner Direktabnahme erfolgreich, ließ dabei dem erneut starken Anthony Peters im Tor der Hausherren nicht den Hauch Chance.

In wenigen Minuten gaben die Sauerländer das Spiel aus der Hand, kassierten auch noch den Führungstreffer für die Gäste durch Detsch, keine zwei Minuten nach dem Ausgleich. Dies war aus Sicht der Iserlohner bitter und sollte sie, gegen einen gut einsgespielten, sicheren Gegner, somit in kürzester Zeit auf die Verliererstraße bringen.

 

Das Schlussdrittel stand in Zeichen des permanenten Anrennens der Hausherren auf das Tor von Timo Pielmeier, der am Abend Probleme mit seiner Goalie- Maske hatte, was ihm diverse Reaktionen der einheimischen Fans einbrachte: je nach Spielstand schlug das Pendel zwischen Humor, Häme und Unmut aus. Zwingend genug waren die Sauerländer dabei nicht, waren mit ihren zahlreichen Schüssen nicht erfolgreich.

 

Unterm Strich waren die Schanzer im Schlussdrittel etwas zu stark, zu souverän. Und hatten kurz vor Ende das Glück des Tüchtigen: die Roosters drängten in doppelter Überzahl (Strafzeit nebst "empty net") auf den Ausgleich, Findlay schob den Puck in Richtung des vermeintlich leeren Tores und zur Überraschung aller Anwesenden kam dieser dort aber nie an. Irgendeinen Teil seiner Ausrüstung muss Timo Pielmeier doch noch an den Puck bekommen haben- die polarisierende Maske war es jedoch nicht.

 

Die Gäste aus Bayern boten ein fast perfektes, aggressives Auswärtsspiel- zum Nachsehen der Hausherren, die sich ihrerseits ebenso wenig vorwerfen müssen. Es war ein hitziges Spiel, die Iserlohner kamen damit schlechter zurecht, verloren im Nachgang zu einer schwierigen Entscheidung der Unparteiischen die Ordnung und das Spiel.

 

Die Iserlohner reisen am Sonntag nach Berlin, Ingolstadt empfängt die ebenfalls gut gestarteten (4:1 gegen Düsseldorf) Grizzlies aus Wolfsburg.

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Spiel vom 15.11.2019

 

Iserlohn Roosters - ERC Ingolstadt 2:3 (1:1|1:2|0:0)

Tore:
1:0 |03.|Samanski
1:1 |07.|Wohlgemuth
2:1 |29.|Sutter
2:2 |34.|Foucault
2:3 |36.|Detsch


Zuschauer: 4.190

 

 

 

 

 



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