DEL - Straubing Tigers halten Eisbären Berlin mit 5:3 auf Abstand

 

(DEL/Straubing) (MA) Das Auswärtsspiele in Straubing derzeit nicht gerade prickelnd sind, erfuhren heute auch die Eisbären aus Berlin. Obwohl die Gäste viele gute Chancen hatten, behielten die Tigers mit einer beherzten Mannschaftsleistung die Oberhand. Das Penaltykilling der Tigers funktionierte bestens und nicht zum ersten Mal konnten sich fünf verschiedene Torschützen in die Liste eintragen. Dazu kamen die Tore der Tigers zum richtigen Zeitpunkt. Coach Tom Pokel sprach nachher von einem sehr intensiven Wochenende, schließlich kam man am Samstag erst zum Frühstück aus Bremerhaven zurück und musste heute gegen ausgeruhte Eisbären ran. 

 

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(Fotof: Patrick Rüberg / www.eishockey-online.com) Coach Tom Pokel, Straubing Tigers

 


 

Die Gäste hatten im ersten Abschnitt ein leichtes Chancenplus. Olver, Noebels, Dietz und Ferraro hätten alle ein Tor erzielen können. Jeff Zatkoff war wie immer der Ruhepol in der Abwehr der Tigers und ließ dabei nicht viel anbrennen. Die Hausherren zeigten sich in der Offensive etwas engagierter als in der Defensive. Hinten ließ man die Berliner viel zu leicht gewähren, vorne fehlte erstmal der entscheidende Impuls. Die Straubinger gingen in der 14. Minute durch Mike Connolly mit 1:0 in Führung. Braun konnte nicht klären und dann reagierte der Topscorer der Tigers am schnellsten. Die Freude währte nicht lange. Pföderl leitete einen schnellen Konter selber ein, bekam im Zuspiel mit Sheppard den Puck zurück und schlenzte genau in den Winkel zum 1:1 (15.) nur 52 Sekunden nach dem Rückstand. Im Powerplay waren die Tigers wenig aktiv, spielten zu kompliziert und kamen nur durch Laganiere zu einer guten Möglichkeit. 

 


 


 

 

Acolatse leistete sich kurz vor Ende noch eine unnötige Strafzeit, die er ins Mitteldrittel mitnahm. In dieser Überzahl hätte Lapierre die Führung erzielen können. Auch so waren die Gäste die spielbestimmende Mannschaft, konnten mehr Zweikämpfe für sich entscheiden und brachten die Tigers manchmal gehörig unter Druck. Die Niederbayern kamen immer seltener vor das Tor von Dahm, umso wichtiger wäre es für Heard gewesen, seinen Alleingang zu verwerten. Kurze Zeit später hätte Acolatse selber abziehen müssen, entschied sich jedoch für einen ungenauen Pass auf Loibl. Mitch Heard hatte jedoch noch einen Auftritt im Mittelabschnitt und was für einen. Wieder startete er von der Mitte aus, umkurvte Verteidiger und Torhüter und netzte ins leere Tor zum 2:1 (39.) für die Tigers ein. Ein Tor zur Unzeit für die Gäste, die es ihrerseits versäumten die Buden zu machen.

 

Den besseren Start in den Schlussabschnitt hatten die Tigers und erzielten erneut zu einem wichtigen Zeitpunkt ein Tor. Fredrik Eriksson, der sich später im Spiel verletzte, kam im zweiten Versuch von der blauen zum Erfolg. Die 3:1 (41.) Führung spielte den Hausherren in die Karten. Berlin war nicht mehr so im Spiel wie zuvor, dennoch musste man zu jeder Zeit mit Chancen rechnen. Eine davon nutzte Reichel (47.) zum 3:2 Anschluss. Der Tabellenzweite blieb nervenstark. So überstand man auch eine doppelte Unterzahl unbeschadet, bei dem die Fans vor allem beim Foul von Schopper ihren Unmut äußerten. Die Vorentscheidung besorgte Jeremy Williams (53.) per Penalty. Schönberger wurde regelwidrig von der Scheibe getrennt und Williams lässt sich so etwas natürlich nicht entgehen. Die Entscheidung fiel exakt eine Minute nach dem 4:2 durch Tim Brunnhuber (54.).

In der Ecke stibitzte er den Puck von Constantin Braun, schüttelte ihn mit zwei schnellen Schritten ab und zielte genau flach ins lange Eck zum 5:2 für die Tigers. Berlin kam zwar noch auf 5:3 (57.) durch Noebels heran, am Ende war es aber nur noch Ergebniskosmetik. Da änderte sich auch nichts mehr daran, als Coach Aubin drei Minuten vor dem Ende den Torhüter vom Eis nahm. Zurecht wurde das Team von den Fans nach dem Spiel gefeiert, das sich eine Pause redlich verdient hat. Die beiden besten Akteure des Abends wurden aber extra noch einmal auf's Eis gefordert. Dies genossen Jeff Zatkoff und Mitch Heard in vollen Zügen aus.

 

Straubing Tigers – Eisbären Berlin: 5:3 (1:1|1:0|3:2)


1:0 | 14. | Connolly (Ziegler, Acolatse)
1:1 | 15. | Pföderl (Sheppard, Noebels)
2:1 | 39. | Heard (Acolatse, Schopper)
3:1 | 41. | Eriksson (Daschner, Connolly)
3:2 | 47. | Reichel (McKiernan, Rankel)
4:2 | 53. | Williams – Penalty
5:2 | 54. | Brunnhuber
5:3 | 57. | Noebels (Pföderl, Ramage) PP 1

Strafen: Straubing 16 – Berlin 8


Zuschauer:
4.833

Schiedsrichter:

HSR Kohlmüller / Piechaczek
LSR Klima / Tschirner

 

Aufstellung:
Straubing Tigers:
Zatkoff (Vogl) – Eriksson, Daschner; Gläßl, Kohl, Brandt, Acolatse; Schopper – Loibl, Connolly, Williams; Laganiere, Balisy, Baßler; Schönberger, Heard, Ziegler; Filin, Brunnhuber, Renner
Eisbären Berlin: Dahm (Franzreb) – Ramage, Müller; McKiernan, Kettemer; Wissmann, Hördler; Braun – Pföderl, Sheppard, Noebels; Reichel, Lapierre, Rankel; Ferraro, Aubry, Ortega; Dietz, Olver, Labrie

 


Tigers on Air

 

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Weitere interessante Links:

www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.

www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910.

 


 


 

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