DEL - Die Kölner Haie entscheiden das rheinische Derby gegen die Düsseldorfer EG mit 4:1 für sich

 

(DEL/Köln) (ST)  Es war der 13. Spieltag in der Deutschen Eishockeyliga und die Mutter aller Derbys stand für die Kölner Haie und die Düsseldorfer EG auf dem Spielplan. Nach dem hart erkämpften Sieg am vergangenen Freitag gegen die Schwenninger Wild Wings, ging der KEC mit Vorfreude in diese Partie. Am Ende war die 13 eine Glückszahl für den KEC, der durch viel Leidenschaft siegreich aus dem Duell mit 4:1 vor 17.129 Zuschauern hervorging.

 

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(Foto: Ingo Winkelmann)

 


Die Kölner Haie versuchen nach einigen Niederlagen in Folge wieder die ersten Schritte in eine siegreiche Serie zu gehen. Vergangenen Sonntag gewannen sie gegen die Krefelder Pinguine und am Freitag dann gegen den Tabellenletzten, die Schwenninger Wild Wings. Der Sieg am Freitag war schwer erarbeitet, denn beide Mannschaften wollten in der Tabelle Plätze gutmachen, beide wollten eine positive Richtung einschlagen. Zwei Drittel passierte wenig, es gab keine nennenswerten Glanzpunkte, doch im letzten Drittel holte sich die Kölner Haie mit zwei Toren den Sieg. Schwenningen kam zwar noch einmal heran, aber Köln verteidigte seinen Vorsprung von einem Tor erbittert. Es waren am Ende wichtige drei Punkte, die mit Selbstvertrauen einhergehen. Dieses Selbstvertrauen und die Motivation nahmen die Haie mit in die Partie gegen die DEG.

 

„Beide Teams haben heute ihre starken Phasen gehabt, aber die haben innerhalb der Drittel gewechselt. Unser Powerplay war in den letzten Spielen nicht so effektiv. Aber heute haben wir in Überzahl zwei Tore erzielt und deshalb und dank eines sehr starken Hannibal Weitzmann verdient gewonnen.“, analysierte Cheftrainer Mike Stewart nach dem Spiel gegen den SERC. (Quelle: www.haie.de)

 

Das heutige Spiel gegen die DEG allerdings bot neue Herausforderungen für die Kölner Mannschaft. Zum einen werden auch diese Punkte wichtig sein, ein Sieg würde weiter die richtige Richtung anzeigen, zum anderen sind Derbys, besonders gegen Düsseldorf, emotionsgeladener als andere Partien. Welche Mannschaft würde am Ende die Leidenschaftlichere und Siegreiche sein?

 

Bei diesem 224. Derby würde die Platzierung in der DEL Tabelle, Köln befand sich auf Platz 10, Düsseldorf auf Platz 3, nebensächlich sein. Die letzten vier Spiele beider gegeneinander gingen knapp zu Ende, es war jeweils immer nur ein Tor Unterschied. Von insgesamt 224 Derbys entschied der KEC 109 für sich, 103 Siege stehen auf dem Konto der DEG und 11 Spiele waren Remis. Die Düsseldorfer starteten im Gegensatz zu den Haien besser in die Saison. Bisher lief es sichtlich gut. Das vergangene Spiel am Freitag gegen die Eisbären Berlin konnte die DEG klar für sich mit 4:0 entscheiden. Weiterhin fehlen auf Kölner Seite Gustaf Wesslau und Moritz Müller.

 

Das erste Drittel startete mit Tempo und Leidenschaft, dabei erwischte Köln jedoch den besseren Start und begann direkt Druck auf Mathias Niederberger im Düsseldorfer Tor auszuüben. Hannibal Weitzmann auf der anderen Seite zeigte einige gute Paraden und ließ in diesem Drittel den Puck nicht ins Tor. Die Stimmung war von Anfang an bei allen, Zuschauern und Mannschaft, auf ein Derby ausgelegt. Es gab keine ruhige Minute. Dennoch blieb das Drittel erst einmal ohne Tore und ohne Strafzeiten.

 

Der Mittelabschnitt blieb spannend. Beide Mannschaften spielten weiterhin schnell und mit Druck auf das Tor, dabei startete Köln auch hier etwas besser. Doch auch die DEG hatte ihre Druckphasen und kämpfte um jeden Zentimeter Eis. In der 25. Minute gab es erstmal ein bisschen Unruhe, der KEC glaubte ein Tor geschossen zu haben, doch das Tor von Niederberger war verschoben. In der 30. Minute gab es den ersten Torjubel, auf Seiten der Düsseldorfer. Chad Nehring konnte nach Vorlage durch Alexander Barta den Pass zu einem Tor aus kurzer Distanz verwerten.

 

Zuvor drängte Düsseldorf auf das Tor und wurde schließlich belohnt. Die Haie hatten lange eine Druckphase, ließen sich dann aber etwas zurückfallen und Düsseldorf so viel Raum.Im Anschluss drückte die DEG erst einmal weiter, bevor Jason Bast in der 40. Minute nach Vorlage durch Jason Akeson und Lucas Dumont aus langer Distanz einnetzen konnte. Das Drittel endete 1:1.

 



 

Im Schlussdrittel wurde es dann zunehmend brisanter und kämpferischer. Einige Strafen folgten, doch hier fielen noch keine Tore. Erst in der 48. Minute war es Kevin Gagné, der sich den Puck holen konnte, einem DEG Gegenspieler davonläuft und an Niederberger vorbei treffen kann. Der KEC machte nach dem Tor weiterhin Druck, denn eine Führung von nur einem Tor kann gefährlich werden. Der Druck der Kölner ist dann in der 51. Minute mit Erfolg gekrönt. Jakub Kindl schoss den Puck nach Vorlage von Akeson über die Linie.

 

In der 56. Minute gab es einen kleinen Tumult vor Weitzmanns Tor, die Schiedsrichter entschieden dort aber schon, dass es kein Tor war und bekräftigten die Entscheidung mit einem Videobeweis. Die letzten beiden Minuten verließ Niederberger zugunsten einen sechsten Feldspieler das Tor. Und 1,14 Minuten vor Ende schoss Sebastian Uvira das vierte Tor, ein Empty-Net-Goal. Der Sack war fest zugebunden und Köln gewann mit 4:1.

 

Alles in allem war es eine leidenschaftliche und emotionale Partie für alle Beteiligten, Mannschaft, Trainer, Zuschauer, in der Köln mit 4:1 als Sieger vom Eis fuhr. Es war insgesamt ein dynamischeres und spannenderes Spiel als die Partie am Freitag gegen Schwenningen. Es blieb aber bei all der Emotion bei einem fairen Duell mit nur wenigen Strafen, am Ende gerieten zwar einige Spieler kurz aneinander, doch da war die Schlusssirene bereits ertönt.


Dennoch hat Mike Stewart noch Arbeit vor sich. Einige Hürden innerhalb der Mannschaft sind noch zu nehmen, Das Team wirkt im Zusammenspiel noch nicht 100 Prozent aufeinander abgestimmt und es fehlt an einigen Stellen an Struktur im System. Doch im heutigen Derby machte die Mannschaft die Defizite durch Leidenschaft und Enthusiasmus wieder wett. Das Spiel konnte am überzeugen, denn es war von beiden Seiten Engagement und Kampfgeist zu spüren. Schließlich war es aber der KEC, der trotz einiger kleiner Herausforderungen, den größeren Willen zeigte und mit 4:1 siegte. Auch nicht zuletzt durch einen guten Rückhalt durch Hannibal Weitzmann, der zunehmend sicherer und souveräner wird. Er zeigte heute einige Saves, die gekonnt der Kölner Mannschaft den Sieg sicherten.

 

Mike Stewart erklärte nach dem Spiel: „Es war heute ein unbeschreibliches Gefühl. Dieses Derby werde ich so schnell nicht vergessen. Die Fans haben uns heute eine unglaubliche Energie geben – das war gut fürs Team. Wir haben heute hart gearbeitet und zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht.“ (Quelle: www.haie.de)

 

Am kommenden Freitag geht für den KEC um 19.30 Uhr auswärts in München gegen den EHC weiter. Sonntags darauf reisen die Pinguins aus Bremerhaven in die LANXESS arena. Bully ist hier um 19.00 Uhr.

 

 


 

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