DEL - Nürnberg Ice Tigers müssen gegen die Eisbären Berlin eine klare Niederlage hinnehmen

 

(DEL/Nürnberg) PM Nach dem 6:2-Heimsieg gegen Bremerhaven ging es für die THOMAS SABO Ice Tigers am Sonntagabend bei den Eisbären Berlin um die nächsten Punkte. Für Daniel Fischbuch und Leo Pföderl war das Spiel ein besonderes, beide gingen erstmals in dieser Saison gegen ihre Ex-Teams aufs Eis.

 

2019 10 20 berlin nuernberg

(Foto: Birgit Eiblmaier / eishockey-online.com)

 


 

Das Spiel begann für die Ice Tigers mit einer Strafe gegen Chris Summers denkbar unglücklich, Landon Ferraro hatte in Überzahl die beste Chance für die Eisbären, scheiterte aber mit seinem Versuch aufs kurze Eck an Niklas Treutle (2.). Kurz darauf spielte Maxim Lapierre von der rechten Seite in die Mitte, Austin Ortege zog direkt ab, aber auch er konnte Treutle nicht überwinden (3.). In der 5. Minute spielten auch die Ice Tigers zum ersten Mal im Powerplay, Tim Bender zog vom linken Bullykreis ab, Sebastian Dahm parierte mit der Schulter. Kurz darauf wechselten die Eisbären schlecht, Andreas Eder kam über die linke Seite und schoss aufs lange Eck, wieder parierte Dahm (6.). In der 10. Minute gingen die Eisbären dann in Führung. Landon Ferraro schoss knapp am langen Pfosten vorbei, André Rankel brachte die Scheibe von hinter dem Tor nach vorne, Louis-Marc Aubry schoss sofort und überwand Treutle zum 1:0. Die Eisbären hatten in der Folge mehr vom Spiel, die Ice Tigers setzten aber vereinzelte Nadelstiche. Tim Bender fing einen Berliner Aufbaupass ab und spielte sofort quer vors Tor, Eugen Alanov hielt die Kelle rein, aber Dahm parierte stark (19.).

 

 

45 Sekunden vor Ende des ersten Drittels kamen die Ice Tigers dann aber doch zum Ausgleich. Chris Brown gab heraus auf die rechte Seite zu Brandon Buck, der zog direkt ab und zwang Dahm zum Abpraller, den Kevin Schulze zum 1:1 über die Linie drückte. Die Ice Tigers starteten gut ins zweite Drittel, Joachim Ramoser wurde bei seinem Alleingang im letzten Moment von Kai Wissmann am Abschluss gehindert. In diese gute Nürnberger Phase erzielten die Eisbären den erneuten Führungstreffer. André Rankel brachte die Scheibe von der rechten Seite vors Tor, aus dem Gewühl heraus drückte (wahrscheinlich) Landon Ferraro den Puck über die Linie (23.). Maxim Lapierre hatte nach fünf Minuten die nächste Riesenchance für die Eisbären, Oliver Mebus rettete auf der Linie für den geschlagenen Niklas Treutle. Berlin hatte insgesamt mehr von der Partie und unterband das schnelle Nürnberger Umschaltspiel oftmals schon in der Entstehung. Dadurch erspielten sich die Eisbären ein deutliches Chancenplus und verdienten sich ihre Führung. In der 35. Minute kam Will Acton zu einer guten Gelegenheit für die Ice Tigers, seinen Schuss von der linken Seite lenkte Dahm mit der Schulter ins Fangnetz. In der 39. Minute wurde Marcel Noebels von James Sheppard freigespielt und schoss sofort, aber wieder parierte Treutle stark und hielt sein Team im Spiel.

 

 


 


 

Die Ice Tigers gingen in Unterzahl ins letzte Drittel und mussten dort nach 36 Sekunden die nächste Strafzeit hinnehmen. In doppelter Unterzahl dauerte es nur 28 Sekunden, ehe die Eisbären auf 3:1 erhöhten. John Ramage zog nach einem Zuspiel von Marcel Noebels vom rechten Bullykreis direkt ab und ließ Treutle keine Abwehrchance (42.). Die Ice Tigers taten sich schwer, mit dem Zwei-Tore-Rückstand für Akzente in der Offensive zu sorgen, was vor allem daran lag, dass die Eisbären das Spiel weiterhin kontrollierten. In der 46. Minute setzt sich Chad Bassen in der Mitte gut durch und schoss mit der Rückhand, konnte Dahm aber nicht überwinden. Kurz darauf wurde Eugen Alanov vor dem Tor geschickt von Will Acton bedient und probierte es am kurzen Pfosten, aber auch Alanov brachte den Puck nicht an Dahm vorbei.

 

 

Es dauerte bis zur 54. Minute, ehe die Ice Tigers doch noch ein Tor bejubeln konnten: Patrick Reimer spielte tief zu Eugen Alanov, der sah den mitgelaufenen Kevin Schulze vor dem Tor, der Pass kam an und Schulze traf zum 2:3 aus Nürnberger Sicht. Als Niklas Treutle sein Tor in der 59. Minute für den sechsten Feldspieler verlassen hatte, traf Louis-Marc Aubry ins leere Nürnberger Tor zum 4:2. Die Ice Tigers hatten das Spiel nun abgehakt und ließen Treutle bei den Toren durch Mark Olver (Alleingang in der 60. Minute) und Landon Ferraro (nach Querpass von Rankel 45 Sekunden später) sträflich im Stich. Am Ende blieb es nach drei Berliner Toren innerhalb von 59 Sekunden beim 2:6 aus Sicht der Ice Tigers.

 

 

 

 



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