DEL - Thomas Sabo Ice Tigers schlagen Bremerhaven 6:2

 

(DEL/Nürnberg) PM Wieder mit Max Kislinger und Joachim Ramoser, dafür aber ohne Austin Cangelosi traten die THOMAS SABO Ice Tigers am Freitagabend gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven an.

 

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(Foto: Birgit Eiblmaier)

 


Bereits nach 25 Sekunden hatte Brandon Buck die erste große Chance für die Ice Tigers, als er mit Tempo durch die neutrale Zone kam, einen Schuss antäuschte, den Puck auf die Rückhand zog und dann knapp an Tomas Pöpperle scheiterte. Bremerhaven hatte in der Folge die besseren Möglichkeiten, Jan Urbas schoss aus der Drehung knapp vorbei und lenkte einen Schuss von Stefan Espeland von der blauen Linie an die Latte (4.). Das erste Tor aber gehörte den ice Tigers.

 

Tom Gilbert legte einen von Rylan Schwartz erkämpften Puck zurück an die blaue Linie, Joachim Ramoser schoss aus dem Handgelenk, Andreas Eder nahm Pöpperle mit dem Rücken zum Tor stehend die Sicht – 1:0 für Nürnberg (6.). Im Anschluss stand immer wieder der überragende Niklas Treutle im Mittelpunkt. Erst rettete er stark gegen Stanislav Dietz (8.), dann parierte er erneut gegen Jan Urbas (10.) und vereitelte ein sicher geglaubtes Tor von Brock Hooton im letzten Moment mit dem Schoner (13.). In der 17. Minute holte sich Patrick Reimer die Scheibe im eigenen Drittel und leitete damit das 2:0 ein. Am Ende eines perfekt ausgespielten Drei-auf-Zwei-Konters war es Will Acton, der nach Eugen Alanovs Querpass nur noch einschieben musste.

 

Auch das zweite Drittel begann spektakulär. Nach 50 Sekunden konterte Chris Brown über die linke Seite und traf aus dem Handgelenk nur den Pfosten. In der 26. Minute nutzten die Ice Tigers ihre erste Überzahlsituation zur 3:0-Führung aus. Brown traf zunächst erneut nur den Pfosten, die Ice Tigers blieben aber dran und wurden belohnt. Brandon Buck spielte von hinter dem Tor nach vorne, Chris Brown spielte quer vors Tor, Rylan Schwartz reagierte am schnellsten und bugsierte die Scheibe über die Linie. Nur 65 Sekunden später durfte der mitgereiste Bremerhavener Anhang zum ersten Mal jubeln.

 

Jan Urbas kam über die linke Seite, verzögerte lange und traf aus dem Handgelenk aufs kurze Eck – nur noch 3:1 für Nürnberg, Treutle war dabei die Sicht verdeckt. Nach ziemlich genau der Hälfte der Nettospielzeit stellten die Ice Tigers den Drei-Tore-Vorsprung wieder her. Joachim Ramoser ließ vor dem eigenen Drittel für Andi Eder liegen, der kam mit Tempo über die rechte Seite und schoss aus dem Handgelenk perfekt in den Winkel – 4:1 für die Ice Tigers. Tomas Pöpperles Arbeitstag war damit beendet, fortan stand Patrik Cerveny zwischen den Pfosten der Fischtown Pinguins (31.).

 


 


 

Bei Bremerhavener Überzahl hatte der auffällige Jan Urbas die nächste Chance für die Gäste, seinen Schuss aufs kurze Eck wehrte Treutle aber mit der Schulter ab (34.). Die Ice Tigers wollten das 4:1 mit in die zweite Pause nehmen, Bremerhaven verkürzte 46 Sekunden vor Drittelende aber auf 4:2. Carson McMillan fing einen Befreiungsversuch von Andreas Eder aus der Rundung ab, nahm Maß und traf aus dem Handgelenk ins lange Eck. Zu Beginn des letzten Drittels nahmen die Pinguins den Schwung des Anschlusstreffers mit und setzten die Ice Tigers gehörig unter Druck.

 

Christian Hilbrich traf das Außennetz (44.), Miha Verlic‘ Schuss aus zentraler Position war sichere Beute für Niklas Treutle (50.). In der 52. Minute kamen die Ice Tigers zu einer Konterchance, Will Acton verfehlte das Tor nach einem feinen Querpass von Eugen Alanov nur knapp. Als Ross Mauermann in der 56. Minute auf der Strafbank saß, schlugen die Ice Tigers in Überzahl zu. Will Acton spielte einen Traum-Querpass genau auf die Kelle von Tim Bender, der den Puck genau in den Winkel hob – 5:2 für Nürnberg. Nur 49 Sekunden später setzte Patrick Reimer mit einem flachen Schuss noch einen drauf und sorgte für den 6:2-Endstand.

 

Stimmen zum Spiel

 

Thomas Popiesch (Bremerhaven): Über die komplette Spielzeit habe ich kein so schlechtes Spiel von uns gesehen. Wir haben viel richtig gemacht, aber auch viele Fehler, die Nürnberg dann ausgenutzt hat. Nürnberg hat trotz der vielen verletzten Spieler die Qualität, das zu bestrafen. Wir sind nie in eine Phase gekommen, in der wie das Ergebnis auf unsere Seite bringen konnten. Am Ende hat auch das Powerplay den Unterschied ausgemacht.

 

Kurt Kleinendorst (Nürnberg): Das Spiel war deutlich enger als das Ergebnis. Wir haben die Tore zu den richtigen Zeitpunkten gemacht. Wir haben gewonnen und hart gearbeitet, das war das Wichtigste. Aber es war ganz sicher kein 6:2-Spiel.

 

(Bericht von icetigers.de)

 



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Weitere interessante Links:

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