DEL - ERC Ingolstadt feiert ersten Heimsieg gegen Bremerhaven

 

(DEL/Ingolstadt) PM Da ist das Ding. Der ERC Ingolstadt feiert den ersten Heimsieg der Saison. Mit einer tollen Aufholjagd belohnen sich die Panther für ihre kämpferische und teils auch spielerisch sehr gute Leistung mit einem 4:3-Sieg nach Verlängerung. Damit schieben sich die Panther in der Tabelle auf Platz 11 vor. Im Vergleich zum Derbysieg in Augsburg kehrte Colin Smith nach überstandener Verletzung und zwei Spielen Pause in den Kader zurück. Verteidgier Ville Koistinen fiel hingegen nochmal angeschlagen aus.

 

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(Foto: Jürgen Meyer)


 

Die Panther starteten mit dem Selbstvertrauen des Derbyerfolges in die Partie und drängten immer wieder auf das Bremerhavener Tor. Das einzige Manko: Die Hausherren gingen zu verschwenderisch mit ihren Gelegenheiten um. So scheiterten unter anderem Matt Bailey, Darin Olver und Brett Olson - der von den Fans zum Panther des Monats September gewählt wurde - mit hochkarätigsten Chancen an Bremerhavens Goalie Tomas Pöpperle. Einzig Tim Wohlgemuth traf per Abstauber nach einem Elsner-Schuss zur hochverdienten Führung (6.).

 

Wie aus dem Nichts kamen die Gäste gegen Mitte des ersten Abschnitts zum Ausgleich. Zwei Ingolstädter verloren hinter dem Tor den Zweikampf, Pinguins-Stürmer Jan Urbas stand im Slot mutterseelenallein und traf mühelos zum Ausgleich. Keine Chance für Timo Pielmeier zwischen den Ingolstädter Pfosten (13.). Die letzte Großchance in den ersten zwanzig Minuten vergab Wayne Simpson per Rückhand (17.). Somit ging es mit einem aus Gästesicht äußerst schmeichelhaften Remis in die Pause. Die Gastgeber mussten sich über ihren verschwenderischen Umgang mit den Torchancen ärgern.

 

So kam im zweiten Drittel, was kommen musste. Zunächst bewahrte Pielmeier sein Team bei einem Unterzahlkonter der Gäste gegen Brock Hooton sensationell vor dem Rückstand. Kaum waren die Nordseestädter wieder komplett, fiel das Tor dann doch. Einen Verlegenheitsschuss fälschte Justin Feser unhaltbar ab (27.). Und es kam noch dicker. Nach langer Diskussion mit Gäste-Coach Thomas Popiesch gab das Schiedsrichtergespann vier statt zwei Strafminuten gegen Maury Edwards wegen hohen Stocks. Das folgende Powerplay nutzten die Pinguins zum 3:1. Im zweiten Nachschuss war Verteidiger Stefan Espeland erfolgreich (38.). Vier Minuten zuvor hatte Pielmeier erneut gegen Hooton alles aufbieten müssen, um einen Gegentreffer zu verhindern.

 

"Die Botschaft war einfach Wire viele Heimspiele wollen wir noch verlieren", verriet Doug Shedden, was in der zweiten Drittelpause in der Kabine gesagt wurde.

Die Worte verfehlten ihre Wirkung nicht, denn die Panther bestürmten das Tor der Pinguins unentwegt. Und sie belohnten sich für ihren Aufwand. Zunächst verkürzte Colton Jobke nach einem tollen Zuspiel von Mike Collins auf 2:3 (45.). Nur 118 Sekunden später schlugen die Hausherren erneut zu. Brandon Mashinter schoss im Powerplay den Schlittschuh eines Bremerhavener Verteidigers an und von dort sprang die Scheibe über die Linie. Kurz zuvor bewahrte Pielmeier bei einem Alleingang von Jan Urbas seine Mannschaft vor einem weiteren Gegentreffer. Für Shedden "der Wendepunkt der Partie und ein Schlüssel für den Sieg."

 

 


 


 

In einem nervenaufreibenden Schlussdrittel, in dem die Panther alles reinwarfen, gelang der Siegtreffer zwar nicht mehr, dafür aber in der Verlängerung. Bei angezeigter Strafe traf Kris Foucualt nach 46 Sekunden zum umjubelten Sieg und verwandelte die Saturn-Arena in ein Tollhaus.


Das sagte Doug Shedden

Trainer Doug Shedden: "Wir haben ein super erstes Drittel gespielt. Im zweiten haben wir in den ersten zwölf Minuten unsere Arbeitsschuhe und die Leistung aus dem ersten Abschnitt in der Kabine vergessen. Da waren wir nicht gut. Im letzten Drittel haben wir leidenschaftlich gespielt und viel Druck ausgeübt. Dann zieht man auch Strafen für den Gegner. Wichtig war der Treffer im Powerplay zum Ausgleich. Den Siegtreffer in der Verlängerung haben die Jungs super herausgespielt. Ich kann ihnen heute ein großes Kompliment aussprechen."

 

Bereits am Sonntag steht das nächste Heimspiel für den ERC an. Dann gastieren die Kölner Haie zum Familientag in der Saturn-Arena. Von den gratis Kindertickets beim Kauf einer Familienkarte können sie morgen im Fairplay Hockey Shop profitieren oder an der Tageskasse am Sonntag.

 

 


 

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