DEL - Das letzte rheinische Derby der Hauptrunde gewannen die Kölner Haie mit 3:4 nach Penalty

 

(DEL/Köln) (ST) Am vergangenen Dienstag spielten die Kölner Haie ein letztes Mal im rheinischen Derby gegen die Düsseldorfer EG in der Hauptrunde der Saison 2018/2019. Dabei durfte der KEC kurz vor den Karnevalstagen den Sieg und zwei Punkte in Düsseldorf einstreichen. Die Partie endete mit einem Endstand von 3:4 nach Penaltyschießen vor 12 741 Zuschauern im ISS Dome. Damit ist das Viertelfinale für die Haie voraussichtlich sicher.

 

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(Foto: Birgit Häfner)

 


Es sind nur noch wenige Spiele bis zu den Playoffs und jeder Punkt entscheidet über eine gute und vorteilhafte Platzierung. Letzten Sonntag waren die Kölner Haie nicht erfolgreich und verloren gegen ihren direkten Konkurrenten, die Augsburger Panther 2:1. Eine bittere Niederlage im Hinblick auf die Tabelle und den Punktestand. Vor allem auch aufgrund dessen, dass die Haie keine schlechte Leistung ablieferten, sondern ihnen das Torglück nicht vergönnt war, den Gegnern dafür aber umso mehr. Dan Lacorix erklärte nach der Niederlage gegen Augsburg:

 

 

„Es war ein Spiel, dass sich nach Playoffs angefühlt hat. Wir wussten, dass wir auf ein gut vorbereitetes Team treffen würden, das wie wir alles gegeben hat. Es ärgert mich natürlich, aus diesem Spiel ohne Punkte rausgehen. Wir haben bis zum Ende gekämpft. Aber ihr bester Spieler hat am Ende den Unterschied ausgemacht.“ (Quelle: www.haie.de). Erwähnung finden sollte, dass der junge Mick Köhler für Köln in Augsburg mit seinem zweiten DEL-Treffer glänzte.

 

 

Nun hatten nach diesem Eishockeysonntag drei Mannschaften gesamt 82 Punkte, Köln, Düsseldorf und Augsburg. Dabei stand die DEG weiterhin auf Platz drei, der AEV zog an Köln vorbei auf den vierten Platz und der KEC verweilte auf Platz fünf. Das bedeutete heiße Duelle kurz vor Ende der Hauptrunde. Düsseldorf musste demnach heute bezwungen werden, im direkten Duell, im direkten Kampf um eine gute Platzierung. Der Abstand zu Platz sieben, der keine direkte Playoff-Qualifikation bedeuten würde, beträft derzeit sieben Punkte.

 

 

Dieses 223. Derby sollte ein Besonderes sein. Es war das letzte der Hauptrunde beider Rivalen, sie standen hintereinander in der Tabelle und hatten den gleichen Punktestand. Die Emotionalität wurde also noch einmal gesteigert. Die Erwartungen und Motivation beider Mannschaften waren dementsprechend hoch. Die letzten drei Aufeinandertreffen beider Konkurrenten endete immer mit einem Sieg für die Düsseldorfer, dennoch konnten die Haie von allen Derbys insgesamt 108 Partien für sich entscheiden, wohingegen Die DEG bei elf unentschiedenen Spielen nur 103 Siege einfuhr. Diese Rechnung fällt also positiv für Köln aus. Doch den Sieg an diesem Dienstag wollte der KEC sich zu Buche führen.

 



 

Insgesamt verlor der KEC die letzten fünf Spiele gegen den Konkurrenten DEG. Der letzte Sieg eines Derbys war am 26. November 2017. Dies könnte die nötige Motivation für einen Sieg sein, oder? Und vielleicht ist es auch gut, dass der Kanadier Dan Lacroix das Ausmaß eines Derbys zwischen Köln und Düsseldorf noch nicht kennt, so kann er die Kölner Mannschaft unvoreingenommen vorbereiten. Letztlich war die Mannschaft der Linksrheinischen die Erfolgreiche.

 

 

Für den KEC liefen der bis dato verletzte Stürmer Rok Ticar wieder auf. Ben Hanowski  war an dem Abend noch nicht fit und fehlte. Weiterhin fielen verletzungsbedingt Alexander Sulzer, Steven Pinizzotto, Corey Potter und Marcel Müller aus.

 

 

Alles in allem war es die erwartete spannende und stimmungsreiche Partie, die viel Emotionalität enthielt. Düsseldorf und Köln, die ewigen Konkurrenten, schenkten sich nichts und spielten dementsprechend aggressiv und hart. Das erste Drittel blieb noch ein kleines Abtasten und Testen wie weit die Grenzen verschiebbar sein würden. Dennoch war Köln etwas besser im Spiel und ging durch Felix Schütz in der sechsten Minute in Führung nachdem die Schiedsrichter durch den Videobeweis das Tor verifizierten.

 

 

Kurz vor dem Ende des Drittels jedoch glich Düsseldorf durch Calle Ridderwal noch aus. Das zweite Drittel wurde temporeicher und beide Mannschaften störten sich im Aufbau und der neutralen Zone ungemein. Köln konnte aber zunächst keine Chance verwerten und so war es der ehemalige Hai, Philip Gogulla, der die DEG in der 31. Minute in Führung schoss. Ken André Olimb legte wenige Minuten später nach und so stand es 3:1. Der KEC jedoch ließ sich dadurch nicht entmutigen und legte nach, erst war es Morgan Ellis und dann Kai Hospelt, der ausglich.

 

 

Einige Strafzeiten überstanden die Kölner ohne Gegentor. Doch keine Mannschaft erzielte den Siegtreffer in der regulären Spielzeit, so dass es erst einmal in die Verlängerung ging. Diese erbrachte aber auch keinen Sieger und so ging es dementsprechend weiter ins Penaltyschießen. Hier war es Frederik Tiffels, der den entscheidenden Treffer erzielte. Zuvor traf Olimb für Düsseldorf nicht. So gewann der KEC dieses wichtige Derby und steht damit auf Platz vier der Tabelle mit 84 Punkten, hinter Augsburg mit 85 Punkten und vor Düsseldorf mit 83 Punkten.

 

 

Am Freitag, wenn in Köln die Karnevalstage in vollem Gang sind und Weiberfastnacht überstanden wurde, müssen die Kölner Haie in Berlin gegen Eisbären antreten, Spielbeginn ist 19.30 Uhr. Das letzte Spiel der Hauptrunde wird dann gegen den Tabellenführer Mannheim am Sonntag stattfinden.

 

 

 


 

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