DEL - Straubing Tigers leisten sich zu viele Fehler bei 4:5 Niederlage gegen Iserlohn Roosters

 

(DEL/Straubing) (MA) Die beste Meldung kam vor dem Spiel. Mike Connolly und Fredrik Eriksson verkündeten auf der Videoleinwand ihre Vertragsverlängerung. Dem Spaß ein Ende setzten dann die Gäste auf dem Eis. Ausgerechnet die Ex-Straubinger Alexander Dotzler und Dylan Yeo begannen und beendeten das Toreschiessen auf Seiten der Roosters. Die Tigers erwachten zu spät, trotz eines furiosen Endspurts konnten keine weiteren Zähler auf dem Punktekonto verbucht werden.

Szene Tor Iserlohn 5 Patrick Rberg

(Foto: Patrick Rüberg)

 


 

Zu Beginn sah das Spiel der Tigers sehr vielversprechend aus. Sie konnten die ersten Akzente setzen und auch im ersten Überzahlspiel wurden gute Chancen kreiert. Connolly und Laganière hatten schon früh die Führung auf dem Schläger. Insgesamt war das Spiel nicht flüssig, da es viel versprungene Pucks gab, die auf beiden Seiten schwer kontrollierbar waren. So kamen einige Möglichkeiten auch eher per Zufall zustande. So auch Iserlohn's erster Treffer, ausgerechnet durch den Ex-Straubinger Alexander Dotzler (15.). Dotzler, der seinen ersten Treffer im Trikot der Roosters markieren konnte, brachte den Pass von Martinovic unter Kontrolle und zog sofort ab. Jeff Zatkoff hatte nur noch das Nachsehen. Kaum hatten sich die Straubinger vom Rückstand erholt, erhöhten die Roosters auf 0:2 (17.) durch Travis Turnbull. Wieder reagierte der Gegner schneller und da Turnbull völlig allein gelassen wurde, hatte er auch keine Mühe, das Tor zu machen. Erst einmal durchschnaufen war nun für die Gastgeber angesagt.

 


 


 

 

Die Hausherren kamen gut aus der Pause und hatten ihre Chancen, mussten aber immer wieder auf die schnellen Gegenangriffe der Gäste aufpassen. Den Anschluss zum 1:2 (28.) stellte Mike Connolly her, mit gütiger Mithilfe von Dylan Yeo der den Puck, der für Mouillierat bestimmt war, ins eigene Tor lenkte. Nun dachte man, dass die Tigers so richtig in Fahrt kommen, hatte aber die Rechnung ohne die Roosters gemacht. Noch vor dem 1:3 (37.) durch Christopher Fischer waren Camara und Matsumoto dem Tor sehr nahe. Ein Abspielfehler in der Vorwärtsbewegung durch Daschner leitete den Konter ein. Fischer kam genau in dieser Sekunde von der Strafbank und gewann das Duell gegen Zatkoff. Nur 61 Sekunden später kam der nächste Schock für das Team um Tom Pokel. Wieder war man gedanklich langsamer als der Gegner und Leon Bergmann konnte mit seiner Rückhand die Tigers mit 1:4 (38.) in die Kabine schicken. Doch vorher gab es noch eine harte Auseinandersetzung an den Spielerbänken. Mehrere Spieler waren gleichzeitig beteiligt. Yeo und Acolatse wurden für den letzten Abschnitt erst einmal auf der Strafbank geparkt. 


Am Ende des Spiels konnte man den Tigers eines nicht absprechen, nämlich dass sie nicht alles versucht hätten das Spiel noch zu drehen. Es begann mit einem Überzahltreffer durch Jeremy Williams (43.) zum 2:4. Iserlohn wurde eingeschnürt und kam gar nicht mehr aus dem eigenen Drittel. Nach mehreren vergebenen Chancen konnte Marco Pfleger auf 3:4 (47.) verkürzen. Im Anschluss gab es eine Schrecksekunde für die Tigersfans. Bei einem der wenigen Entlastungsangriffe blieb Jeff Zatkoff nach einem Zusammenprall auf dem Eis liegen. Doch der Goalie konnte nach kurzer Behandlung wieder weitermachen. Straubing ließ nicht mehr locker. Mike Connolly fand aus der Distanz die Lücke und konnte zum viel umjubelten 4:4 (53.) ausgleichen. Die Niederbayern nutzten die Gunst der Stunde und drückten weiter auf das Tor von Hovinen, dem Pucks nur so um die Ohren flogen. Ausgerechnet ein weiterer Ex-Straubinger erzielte für die Gäste die erneute 4:5 Führung. Dylan Yeo (55.) wurde bei einem Break allein gelassen und diesen Platz nutzte er zu einem Direktschuss mitten ins Herz der Gastgeber. In der Schlussphase nahmen beide Trainer ihre Auszeit. Zatkoff begab sich zum Endspurt auf die Bank, um einen sechsten Feldspieler einzuwechseln. Doch den Tigers lief die Zeit davon und der Ausgleich blieb Wunschdenken.


Nachdem alle Ergebnisse bekannt waren, haben die Tigers immer noch die Möglichkeit zur direkten Playoff-Qualifikation. Die letzten drei Gegner sind Krefeld, Wolfsburg und Ingolstadt. Speziell bei der letzten Begegnung bei den Oberbayern könnte es zu einem Endspiel um Platz sechs kommen, vorausgesetzt die Tigers leisten sich bis dahin keine Niederlage mehr.


Spiel vom 22.02.2019

 

Straubing Tigers - Iserlohn Roosters: 4:5 (0:2|1:2|3:1)

 

Tore:
0:1 |15.| Alexander Dotzler (Martinovic, Fischer)
0:2 |17.| Travis Turnbull (Trupp, Bergmann)
1:2 |28.| Mike Connolly (Seigo, Mouillierat)
1:3 |37.| Christopher Fischer (Weidner, Ellerby)
1:4 |38.| Lean Bergmann (Trupp, Turnbull)
2:4 |43.| Jeremy Williams (Daschner) PP 1
3:4 |47.| Marco Pfleger (Filin, Loibl)
4:4 |53.| Mike Connolly (Mouillierat)
4:5 |55.| Dylan Yeo (Florek, Ellerby)


Strafen: Straubing 8 + 10 für Acolatse - Iserlohn Roosters 10

 

Schiedsrichter:

HSR Hunnius / Kohlmüller
LSR Laguzov / Wölzmüller

 

Zuschauer: 4.280

 

Aufstellung:

Straubing Tigers: Zatkoff (Vogl) - Brandt, Renner; Eriksson, Acolatse; Schopper, Daschner; Seigo; -
Filin, Mulock, Ziegler; Mouillierat, Connolly, Williams; Laganière, Loibl, Pfleger; Schönberger, Aulin, Brandl  

 

Iserlohn Roosters: Hovinen (Dahm) - Schmidt, Ellerby; Yeo, Todd; Martinovic, Fischer; Orendorz -
Bergmann, Trupp, Turnbull; Florek, Matsumoto, Friedrich; Camara, Weidner, Caporusso; Lautenschlager, Dmitriev, Dotzler


Tigers on Air

 

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www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910.

 


 


 

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