DEL - Die Kölner Haie müssen eine bittere Niederlage von 1:6 gegen München einstecken

 

(DEL/Köln) (ST) Es ist fast geschafft, die Hauptrunde der DEL Saison 2018/2019 neigt sich dem Ende. Heute am 47. Spieltag stand für den KEC das vorletzte Heimspiel auf dem Plan. Gegner war der amtierende Deutsche Meister und CHL-Finalist München. 18.110 Zuschauer waren in der LANXESS arena und sahen den Sieg der Red Bulls aus München mit 1:6.

 

 

 

Foto: Ingo Winkelmann

 


 

 

Dan Lacroix legte Wert auf ein offenes und freies System, das offensiv ausgelegt war. Die Mannschaft sollte einfacher spielen und Wert auf läuferische Schnelligkeit legen. 

Hinter den Haien lagen nun 4 Auswärtsspiele, gegen Iserlohn, Wolfsburg, Krefeld und Straubing, eine Reise quer durch Deutschland. Es stellte sich die Frage, ob die Energie danach für die taktisch und offensiv starken Münchner reichen würde, denn gegen Straubing zeigten sich bereits Schwächen?

 

Die Haie haben in den letzten Wochen eine Auswärtstour absolviert und können drei Siege aus vier Spielen an anderen DEL Standorten auf dem Konto verzeichnen. Gegen die Iserlohn Roosters gewannen die Kölner 3:4 nach Penaltyschießen. Die Wolfsburger besiegten sie mit 2:4 und der Sieg in Krefeld mit 1:3 bedeutete drei Punkte, die dazu reichten Düsseldorf, die gleichzeitig gegen München verloren, in der Tabelle von Platz drei abzulösen.

 

Nach einer Woche Pause ging es in der DEL dann Ende dieser Woche weiter. Köln reiste am vergangenen Freitag nach Straubing. Doch diese Auswärtsfahrt war nicht mit Erfolg gekrönt, die Haie mussten eine bittere Niederlage von 7:4 einstecken und fuhren ohne drei Punkte nach Hause. Damit löste Düsseldorf die Kölner von Platz drei auch wieder ab. Derzeit befindet sich der KEC somit auf Platz vier der DEL-Tabelle.

 

Die Mannschaft der Red Bulls teilen sich weiterhin die ersten drei Plätze der Tabelle mit Mannheim und Düsseldorf. Zur Zeit verweilen sie auf Platz zwei hinter Mannheim mit insgesamt 90 Punkten. Wie bereits vor der Saison erwartet, hat auch diese Saison der amtierende Meister unter Headcoach Don Jackson die Stärke und Souveränität beibehalten können. 

Köln tat sich in den bisherigen Spielen mit den Top-Drei Kandidaten der Tabelle schwer. Mannheim, München und Düsseldorf schienen unüberwindbare Hürden. Alle drei Mannschaften haben einen tiefen Kader, abgestimmte Mannschaften, die sowohl offensiv als defensiv stark waren und Trainer, die das Beste aus den Teams holen konnten. 

Derzeit befindet sich der KEC auf Platz vier der Tabelle. Direkt hinter dem langjährigen Konkurrenten Düsseldorf, nur zwei Punkte trennen beide Clubs voneinander. Das heißt, dass die letzten Spiele und die letzten Punkte entscheidend über das Abschneiden werden können.

 

Am vergangenen Montag gaben die Haie eine Neuverpflichtung bekannt. Der Verteidiger Simon Després wechselte in die DEL und bekam vom KEC die letzte zu vergebene Ausländerlizenz, er spielt bis zum Saisonende. Nach den Verletzungen von Corey Potter und Alexander Sulzer, die voraussichtlich diese Saison nicht mehr auflaufen werden, musste der Verein auf die Ausfälle in der Defensive reagieren und tat dies somit kurzfristig. Mark Mahon sagte zu der Verpflichtung von Després auf der Homepage der Haie: „Wir haben den Markt lange beobachtet und haben uns aufgrund unserer aktuellen Personalsituation und im Hinblick auf die Playoffs dazu entschieden, einen weiteren Verteidiger zu verpflichten. Wir sind davon überzeugt, dass Simon Després unsere Hintermannschaft noch einmal verstärken wird. Simon ist ein großgewachsener Verteidiger mit einer großen Reichweite und viel Erfahrung.“ (Quelle: www.haie.de). Després gab gegen München sein Debüt auf Kölner Eis.

 

 



 

Weiterhin mussten die Haie auf Marcel Müller, Steve Pinizzotto, Alexander Sulzer, Ben Hanowski, Corey Potter und Rok Ticar verzichten.

Das erste Drittel begann schnell. In der zweiten Minute konnte Lucas Dumont den Puck im eigenen Drittel stehlen und zum Tor rasen. Dabei hängte er die Münchner Verfolger ab und zog vorm Tor eiskalt ab, so dass der Ouck unter der Latte ins Netz ging. Der erste und einzige Treffer für Köln. In der 20. Minute dann kurz vor Ende des Drittels war es dann Frank Mauer, der in Unterzahl für München, Andreas Eder saß wegen Haltens auf der Strafbank, alleine vors Tor ziehen konnte. Es war der Aussgleich für München. Das Drittel endete 1:1. München war ehrgeizig bei der Sache und machte enorm Druck. Den glücklichen Moment hatte aber zunächst Köln auf seiner Seite bevor am Ende München nachzog.

 

Der Mittelabschnitt hatte München zaer mehr Spielanteile, doch Köln hielt sich noch wacker. In der 37. Minute schoß Michael Wolf nach einer Vorlage von Patrick Hager das zweite Tor für München, erneut in Unterzahl. Justin Shugg musste zuvor auf die Strafbank wegen Haltens. Das Drittel endete 1:2.

 

Im Schlussabschnitt wurde es für Köln nicht besser. Vier Tore erzielten die Red Bulls. In der 42. Minute war es wieder Michael Wolf, der punktete. In der 44. Minute war John Mitchell erfolgreich. Andreas Eder schoss das fünfte Tor in der 48. Minute und 53. Minute machte Yasin Ehliz das sechste Tor. Es bedeutete eine 1:6-Niederlage für die Kölner Haie. 

 

Insgesamt war es eine temporeiche und auch lange Zeit unterhaltsame Partie. Alles in allem war München aber die bessere Mannschaft. Kurz gesagt, lässt sich festhalten, dass sich Köln die ersten zwei Drittel noch gut schlug und gegen München aufbäumte, einige Chancen hatte, die aber nicht verwertet wurden, doch im letzten Drittel wich die Hoffnung und Motivation aus dem Spiel und München konnte vier Tore vorlegen. Der Bruch war deutlich spürbar. Das bedeutete die letzten 20 Minuten waren schlecht und kraftlos. Am Ende stand ein Ergebnis von 1:6 für München auf der Tafel. Wichtige drei Punkte blieben unerreicht. Besonders enttäuschend war es zusätzlih, dass die LANXESS arena fast komplett gefüllt war.

 

Nach dem Spiel analysierte Dan Lacroix: "Wir sind gut ins Spiel gestartet, wussten, dass München eine harte Prüfung sein würde. Auf den späten Ausgleich im ersten Drittel haben wir im zweiten Durchgang gut reagiert, haben bei Fünf-gegen-fünf gut gespielt. Doch ein Team wie München bestraft jeden Fehler knallhart. Das haben wir im dritten Drittel gemerkt, in dem wir zusätzlich zu undiszpliniert gespielt haben.” (Quelle: www.haie.de)

 

Am Dienstag geht es mit dem letzten Heimspiel der Hauptrunde gegen die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg weiter. Beginn ist um 19.30 Uhr.

 

 

 


 

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