CHL Finale 2019 - Frölunda Indians holen 3. Titel mit einem bärenstarken Powerplay

 

(CHL Finale 2019) (Christian Diepold) Das Finale der Champions Hockey League 2018/2019 fand in Göteburg vor 12.044 Zuschauer zwischen Frölunda Indians und dem dreifachen deutschen Meister EHC Red Bull München statt. In einem intensiven Spiel konnten sich die Schweden durch ein bärenstarkes Powerplay mit einem 3:1 Erfolg den dritten CHL Titel sichern. 

 

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(Foto:Gepa Pictures)

 


Die Schweden standen zum vierten Mal im Finale der Champions Hockey League, konnten den europäischen Titel bereits zwei Mal gewinnen (2016, 2017) und galten als Favorit. Für die Red Bulls aus München war es dahingegen die erste Teilnahme eines deutschen Vertreters überhaupt und man wollte dem scheidenden Kapitän Michael Wolf sehr gerne diesen Titel zum Abschluss seiner herausragenden Karriere ermöglichen.

 

 

Frölunda kam gewohnt stark mit hohem Tempo aus der Kabine, ganz so wie man es von den Schweden gewohnt ist und München hatte zu Beginn Schwierigkeiten mitzugehen. Schlittschuhläuferisch und technisch sehr gut ausgebildet dominierten die Indians die neutrale Zone. Beim ersten Powerpay der Gastgeber traf Samuel Fagemo (11.) mit einem harten, platzierten Schuss zur 1:0 Führung. Danny aus den Birken war bei dem schwedischen Hammer die Sicht genommen. Gegen Ende des ersten Abschnitt gab es dann ebenfalls im Powerplay die erste guten Chancen für die Red Bulls durch den Kapitän Michael Wolf und Maxi Daubner.

 


Warum es sich um ein Heimspiel für den zweifachen Cupsieger handelt, ist der Tatsache geschuldet, dass Frölunda im CHL Wettbewerb 2018/2019 mehr Punkte als die Münchner erzielt hatten und deswegen das Heimrecht erhielten. Mit dem knappen 1:0 ging es dann in die erste Drittelpause.

 

 

Don Jackson hatte sein Team in der Drittelpause die richtigen Worte mitgegeben, denn München präsentierte sich zu Beginn so wie man den Schweden her werden kann, mit Tempo und aggressiv in den Zweikämpfen. In der Anfangsphase des zweiten Drittels hatte Yannick Seidenberg eine rießen Chance im Powerplay, doch er fand in Johan Gustafsson seinen Meister. Die Druckphase der Red Bulls wurde durch den nächsten Treffer in Überzahl der Indians in der 25. Minute durch den Top Scorer Ryan Lasch gedämmt. München trotzte der Führung, zeigte ein richtig gutes Drittel und hatte weiterhin ihre Chancen, doch nach einem Ellbogencheck gegen den Kopf musste Yannick Seidenberg mit einer 2+2+10 Minuten Strafe in die Kühlbox.
 
 
Wie sollte es anders sein, es dauerte nicht lange da klingelte es erneut im Tor von Danny aus den Birken, beim nächsten Treffer in Überzahl durch Pathrik Westerholm. Nach Ablauf der vier Minuten gab es für die roten Bullen selbst zwei Mal die Möglichkeit mit einem Mann mehr auf dem Eis den Anschlusstreffer zu erzielen, doch der schwedische Goalie Gustafsson war nicht zu bewzingen. 

 



 
Die letzten zwanzig Minuten begannen mit einer Strafzeit für die Indians und Derek Joslin traf beim fünften Anlauf im Piowerplay die Latte. Mit Ablauf der zwei Minuten hatte Frank Mauer nochmals die große Chance den Anschluss zu erzielen. Dann ging es wieder in die andere Richtung und erneut musste die Abwehr um Danny aus den Birken Schwerstarbeit gegen das bärenstarke Überzahlspiel von Frölunda verrichten. Patrick Hager bekam nach einem Faustschlag eine 10-minütige Disziplinarstrafe und Don Jackson nahm bei 8:25 auf der Uhr seinen Torhüter vom Eis und Yasin Ehliz traf mit einem plazierten Schuss zum 3:1.
 
 
Mit diesem späten Treffer gab es ein Aufbäumen auf Seiten der Münchner und der Silbermedaillengewinner von PyeongChang aus den Birken verließ 1 1/2 Minuten vor dem Ende der Partie erneut sein Tor. Don Jackson nahm noch die Auszeit und die Red Bulls warfen alles nach Vorne, doch ohne weiteren Erfolg und dann war Schluss und die Frölunda Indians gewinnen nach 2016 und 2017 zum dritten Mal die Trophäe der Champions Hockey League und sind auch im Jahr 2019 an der europäischen Spitze. Für den Kapitän Joel Lundqvist, der seit über 18 Jahren bei Frölunda spielt bedeutet dies der nächste Titel in der erfolgreichen Karriere des 36-jährigen Bruder von NHL Star Goalie Hendrik Lundqvist.

 

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(Foto CHL/Frölunda)

 

CHL Finale 2019 in Göteborg, 05. Februar 2019

Frölunda Indians - EHC Red Bull München 3:1 (1:0|2:0|0:1)

 

Tore:

1:0|11.|Samuel Fagemo PPT

2:0|25.|Ryan Lasch PPT

3:0|35.|Pathrik Westerholm PPT

3:1|52.|Yasin Ehliz (Seidenber, Voakes) PPT

 

Zuschauer:

12.044 (ausverkauft)

 

betssonMVPWinner Parkes twitter

Best Player of the Game:

Frölunda: Gustafsson
München: Danny aus den Birken 

 

MVP der CHL Saison 2018/2019

München: Trevor Parkes

 

 

 


 

Der Weg ins Finale der CHL Saison 2018/2019

 

 

chl 2018 rounds

 

 


 

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