DEL - Brauns Rückkehr, Reimers Hattrick: Nürnberg feiert 6:4 Sieg gegen die Eisbären Berlin und Tabellenplatz neun!

 

(DEL/Nürnberg) (Redaktion) Constantin Brauns Rückkehr zu den Eisbären Berlin, Nürnbergs Comeback nach einem 2:4 Rückstand und Kapitän Patrick Reimers lupenreiner Hattrick im Schlussabschnitt. Die Thomas Sabo Ice Tigers rutschen mit dem drei Punkte Sieg auf den neunten Tabellenplatz und gehören damit zur aktuellen PlayOff-Gruppe. 

 

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(Foto: Birgit Eiblmaier)


 

Die Partie zwischen den Thomas Sabo Ice Tigers und den Eisbären Berlin war ein Duell voller Comebacks. Neben dem spannenden Spielgeschehen gab Constantin Braun bereits am Donnerstagabend seine Rückkehr ins Team bekannt. Braun lief in einer Abwehrreihe mit Michael Dupont auf. Auch die Thomas Sabo Ice Tigers verkündeten auf sozialen Kanälen, dass man sich trotz aller Rivalität über das Comeback von Braun freut.

 

Das Spiel war von Beginn an mit relativ hoher Geschwindigkeit geführt. Berlin kam gut in die Partie und bereitete Nürnberg fortan Probleme beim Spielaufbau. Doch mit der Zeit kamen auch die Hausherren langsam ins Spiel. Chris Brown sprintete der Berliner Abwehr nach einem Fehlpass in der offensiven Zone davon, scheiterte aber an Kevin Poulin. Poulin fälschte die Scheibe stark ins Fangnetz ab. Kurze Zeit später kämpfte sich der Nürnberger Stürmer Chad Bassen in die Berliner Defensivzone und brachte den Puck auf Will Acton, der Poulin zum 1:0 überwand. Acton kam vollkommen frei zum Schuss. Das war ein sehr gut kombinierter Spielzug. Doch die Eisbären reagierten schnell. Marcel Noebels brachte die Scheibe im Power Play gefährlich vors Tor. Treutle ließ abprallen und legte damit für Sean Backmann auf, der blitzschnell abzog und zum Ausgleich traf. Aber auch die IceTigers zeigten, dass Power Play zu den Kompetenzen der Franken gehört. Chris Brown traf auf Zuspiel von Brandon Buck und Jason Bast zum erneuten Führungstreffer. Nürnberg führte mit 2:1. Keine Minute später klingelte der Pfosten. Patrick Reimer zog stark ab. Poulin war bereits überwunden, die Scheibe sprang aber wieder aus dem Gehäuse. 

 

Im zweiten Abschnitt dominierten die Gäste aus Berlin. Nürnberg kam nur sehr schwer und vor allem sehr selten aus der eigenen Zone heraus. Daraus resultierte der erwartete Berliner Ausgleich, der nach sechs Minuten fiel. Charlie Jahnke überwand Treutle zum 2:2, nur 33 Sekunden später drehte Sean Backmann das Spiel. Nürnberg verlor die Kontrolle über das Spielgeschehen. Sportdirektor und Trainer Martin Jiranek nahm eine Auszeit, doch auch das half vorerst nicht. Nachdem Maximilian Kislingers Strafe wegen Beinstellens noch unbestraft verlief, erhöhten die Eisbären während eines weiteren Power Plays auf 2:4. Vincent Hessler nutzte das Haken von Milan Jurcina, auf Zuspiel von Michael Dupont eiskalt aus. Nürnberg schien geschlagen. 

 


 


 

 

Doch im Schlussabschnitt drehte Nürnberg deutlich auf. Shawn Lalonde verwertete direkt die erste Gelegenheit in Überzahl zum wichtigen 3:4 Anschlusstreffer. Auch das nachfolgende Power Play verschaffte den Hausherren zahlreiche Chancen, die aber vorerst erfolglos blieben. Kurz nach der Rückkehr von Colin Smith, der auf Grund eines Hakens auf der Strafbank saß, kam Kapitän Patrick Reimer frei zum Schuss. Reimer zog kompromisslos ab und überwand Poulin zum erlösenden 4:4 Ausgleichstreffer. Die Arena bebte und feierte das, zu diesem Zeitpunkt, sehr wohl verdiente Comeback der Nürnberger Mannschaft. Der Jubel war noch nicht komplett verklungen, da flog der Puck erneut ins Berliner Tor. Wieder war es Patrick Reimer, der gut an der blauen Linie nachsetzte und in ein kurzes 2 auf 1 mit seinem Kumpanen Leonhard Pföderl lief. Reimer passte quer auf Pföderl, die Scheibe kam währenddessen zwischen Kevin Poulins Schonern zum Rotieren. Der Puck veränderte seine Richtung und rutschte fast 90 Sekunden nach dem Ausgleich zum 5:4 Führungstreffer über die Linie. Nürnbergs Publikum war euphorisiert, die Thomas Sabo Ice Tigers befanden sich auf dem besten Weg zu einem Vorrundenplatz der PlayOffs. Dann aber entschieden die Schiedsrichter, den Nürnberger Verteidiger Oliver Mebus für vier Minuten wegen eines hohen Stocks auf die Strafbank zu setzen. Berlin versuchte es mit dem sechsten Mann, Patrick Reimer kam in der neutralen Zone an die Scheibe, wartete kurz ab und vollendete seinen lupenreinen Hattrick eiskalt zum endgültigen 6:4. 

 

Da die Krefeld Pinguine auswärts bei den Schwenninger Wild Wings verloren haben, rutschen die Thomas Sabo Ice Tigers auf den neunten Tabellenplatz, während die Eisbären Berlin auf den zehnten Tabellenplatz absteigen. Einen Vorsprung aufbauen, das können die fränkischen Tiger bereits am Sonntagnachmittag vor heimischen Publikum. Der ERC Ingolstadt ist zu Gast in der Nürnberger Arena. 

 

 

 

 



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