DEL-Ingolstadt: 3:2! Der ERC Ingolstadt mit engem Heimerfolg gegen die Iserlohn Roosters

 

(DEL/Ingolstadt) (Patrick Rüberg) Nach neun Niederlagen in Folge reisten die Roosters nach Ingolstadt und traten erneut nicht wie ein Tabellenvorletzter auf. Trotzdem taumeln die Sauerländer derzeit durch die Liga, ohne spielerisch zu enttäuschen. Den Panthern kam dieser verunsicherte Gegner zur rechten Zeit und konnten so, nach der bitteren Niederlage in Schwenningen, wieder Fahrt im Kampf um Platz sechs aufnehmen. 

 

J.Meyer ERCI IEC
(Foto: Jürgen Meyer)


 

 Die Reihen der Roosters füllen sich so langsam wieder, nach etlichen kräftezehrenden Spielen mit drei Reihen, konnten die Sauerländer mal wieder auf vier nahezu komplette Reihen zurückgreifen. Im Tor vertrat Sebastian Dahm den verletzten Niko Hovinen- auf der Bank saß der siebzehnjährige Brunnert aus dem DNL- Team, da auch Lange am Seilersee blieb. Die Schanzer haben sich Wiedergutmachung auf ihre Fahne geschrieben, nach der deutlichen 1:5 Niederlage am vergangenen Freitag in Schwenningen.

 

In den ersten fünf Spielminuten waren die Gäste von der Callerbachtalsperre die bessere Mannschaft und hatten durch Bergmann, Turnbull und Marko Friedrich die ersten hochkarätigen Torchancen. Ingolstadt kam nach dieser Anfangsphase besser ins Spiel und es entwickelte sich ein munteres Spiel. Auf beiden Seiten war die Abwehr nicht immer konzentriert genug und es ergab sich hüben wie drüben Raum für Tormöglichkeiten.
Nachdem Marko Friedrich die erste Zeitstrafe des Spiels kassierte, war Olver der Nutznießer. Seinen Schuss fälschte Yeo ab, zugeschrieben wurde das Tor am Ende Routinier Greilinger. Bitter für die Roosters, die stark begannen und erneut einem Rückstand hinterherlaufen mussten. Einen Grund dafür, warum die Roosters derzeit Probleme haben, zeigte deren erstes Powerplay, aus denen die Gäste viel zu wenig Kapital schlagen konnten und nur einmal überhaupt "in die Aufstellung" kommen konnten. Auf der Gegenseite zeigten sich die Panther eiskalt und gingen durch Cannone mit 2:0 in Führung.
Das nach Spielanteilen und Chancen ausgeglichene erste Drittel endete somit 2:0 für Ingolstadt, da sie in der Defensive weniger Fehler machten als ihre Gäste und die eigenen Chancen konsequenter nutzen konnten.

 

Ins zweite Drittel kamen die Roosters mit noch mehr Schwung und hatten hochkarätige Chancen, sodass sich die Schanzer glücklich schätzen konnten, nach fünf Minuten weiterhin zu führen. Iserlohn machte auch in der Folgezeit das Spiel, der Puck wollte jedoch partout nicht den Weg ins Gehäuse von Timo Pielmeier finden. In den letzten acht Minuten hielten die Panther wieder besser dagegen und hatten durch Tyler Kelleher die Riesenchance zur Vorentscheidung, Sebastian Dahm zeichnete sich jedoch mit einem Klasse- Safe aus.
In der 35. Minute klingelte es dann doch noch im Kasten der Sauerländer. Kohl zog aus der zweiten Reihe ab und der Puck flog geradewegs in den Winkel- 3:0! Ein kurioses Zwischenergebnis, welches den Spielverlauf nicht widerspiegelte. Dies wirkte sichtbar demoralisierend und die Ingolstädter spielten die trotz des negativen Chancenverhältnisses deutliche Führung ohne Schwierigkeiten bis zur Pausensirene zu Ende. In der Schluss- Sekunde hatte Ramoser durch eine eins gegen null Situation das 4:0 auf dem Schläger, scheiterte jedoch an Dahm.    

 


 


 

 

 

Das Schlussdrittel war wenige Sekunden alt, da musste Caporusso bereits in der Kühlbox Platz nehmen. Das tat dem Vorwärtsdrang der Sauerländer jedoch keinen Abbruch. Jon Matsumoto war nach katastrophalem Fehlpass von Cannone alleine auf dem Weg zu Pielmeier und verwandelte souverän zum "Shorthander". Ingolstadt hatte danach eine starke Phase und war bemüht den alten, komfortablen Abstand wiederherzustellen. Nach diesem Zwischenhoch der Gastgeber waren die Roosters erneut am Drücker. Offensichtlich hatte das Anrennen jedoch zu viel Kraft gekostet, denn wirklich zwingend wurde es in dieser Phase zu selten. Bemerkenswert auch das extrem schwache Powerplay der Roosters, was zunächst eine weitere Verkürzung des Rückstandes verhinderte. Drei Minuten vor dem Ende war es dann doch soweit. Caporusso traf zum 3:2 und läutete eine spannende Schlussphase ein. Trainer Jamie Bartman nahm den Keeper schon sehr früh vom Eis, was sich rächen sollte. Marko Friedrich konnte nur durch ein Foul den Empty- Net- Treffer verhindern, sodass die Roosters ihre Aufholjagd zunächst in Unterzahl fortsetzen mussten- bis auch noch der Ingolstädter Taticek heruntermusste. Es folgte eine dramatische Schlussminute, in der zunächst Caporusso kurz vor seinem Doppelpack stand, jedoch am starken Pielmeier scheiterte. Mit viel Fortune brachten die Panther den knappen Erfolg schlussendlich unter Dach und Fach. Für die Roosters steht am Ende die zehnte (vermeidbare) Niederlage in Serie.   

    

Die Roosters empfangen am kommenden Freitag die Krefeld Pinguine zum NRW- Derby am Seilersee. Ingolstadt reist zu den Fischtown Pinguis, dem direkten Tabellennachbarn.

 

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Spiel vom 14.01.2019


ERC Ingolstadt - Iserlohn Roosters -  3:2 (2:0|1:0|0:2)

 

Tore:
1:0 |09.|Greilinger
2:0 |17.|Cannone  
3:0 |35.|Kohl
3:1 |43.|Matsumoto
3:2 |58.|Caporusso

 
Zuschauer: 4.031

 

 

 

 



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