DEL - Mike Collins macht den Unterschied für Ingolstadt, Zwei Punkte und Platz-6 für das Shedden-Team

 

(DEL/Ingolstadt) (Werner Hentschel) Auch wenn es nur um drei Punkte im Ligaalltag und die direkte Qualifikation der Playoffs geht, stand das heute Spiel unter einem ganz besonderen Stern. Kein Geringerer als Thomas Greilinger feierte ein Jubiläum.

 

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( Foto Jürgen Meyer )


 

 

800 DEL-Spiele, davon 553 Spiele im Trikot des ERC Ingolstadt, absolvierte der 37-jährige, in Deggendorf geborene, Außenstürmer. Und damit nicht genug, zu den 470 Scorerpunkten, die „Greili" bislang im ERC Trikot seit 2008 gesammelt hat, kam im Derby leider kein weiterer Punkt dazu. Es wäre der 41.Scorerpunkt gegen die Fuggerstädter gewesen. Dabei traf er 18 Mal ins Schwarze, zu 22 Toren gab er die Vorlage. Beim 1:0 der Ingolstädter Panther stand Thomas Greilinger auf dem Eis. Die Stürmerkollegen Jerry D'amigo, erkämpfte sich den Puck an der Bande, und Brett Olson, er vollstreckte die erkämpfte Scheibe, scorten nach 2:20 Minuten entscheidend.

 

 

Die in der Szene unsortierten Augsburger hatten in der 5.Minute die Chance zum Ausgleich. Eine 4 auf 1 Situation ließen die Gäste nahezu kläglich liegen. Laurin Braun leistete in diesem Augenblick wertvolle Abwehrarbeit. Besser machten es die Augsburger in der 10.Minute. Die Gäste glichen durch Adam Payerl aus, nachdem zuvor ein Schuss von Henry Haase geblockt wurde. Die Augsburger Führung ließ nicht lange auf sich warten. So traf in der 15.Minute der Topscorer der Gäste zum 1:2. Jerry D'amigo verlor an der blauen Offensivlinie den Zweikampf gegen Pat Neill. Im anschließenden Gegenzug passte Drew LeBlanc zur Mitte und Matt White erzielte seinen 13.Saisontreffer. Aber auch der Topscorer der Ingolstädter Panther ließ sich nicht lumpen. Zwei Minuten nach der Gästeführung traf er in Überzahl nach Zusammenspiel mit Jerry D'amigo und Tyler Kelleher zum 2:2. Sein 12.Saisontreffer, nachdem er sieben Spiele in Folge lang Ladehemmung hatte.

 


Das zweite Drittel stand mehr im Fokus von Strafzeiten als von Torchancen. So ließen die Unparteiischen gegen Jaroslaw Hafenrichter ein Beinstellen gegen Jubilar Thomas Greilinger zwar noch durchgehen. Das zweite Foulspiel ahndeten die Referees. Jedoch war das Powerplay nicht lange von Dauer, denn Tyler Kelleher hakte gegen Pat McNeill zu intensiv und die Türe zur Strafbank ging auch dort auf. Im kurzen Augsburger Powerplay musste Timo Pielmeier im Tor des ERC Ingolstadt zwei Mal entscheidend eingreifen, um einen weiteren Gegentreffer zu verhindern.

 

 


 


 

 

Auch Neuzugang Brandon Mashinter, kam erst am Donnerstag in Ingolstadt an, war bei der Verhinderung eines Gegentores in der 28.Minute entscheidend beteiligt. Die Schlägerspitze des Ex-NHL-Stürmers nahm Daniel Schmölz die Kontrolle des Pucks, so dass Timo Pielmeier die aussichtreiche Chance für ganz zunichte machen konnte. In der 36.Minute musste Olivier Roy bei Powerplay Ingolstadt auf der Höhe sein. Nach Zuspiel von Pat Cannone und Jerry D'amigo machte der AEV-Goalie das kurze Eck zu, so dass ein Rebound von Mike Collins wirkungslos blieb.
Das Schlussdrittel begann mit einer Unterzahlsituation des ERC Ingolstadt, Ryan Garbutt verbüßte den Rest einer aus 40.Minute stammenden Strafzeit.

 

 

Beide Torhüter steigerten sich nun mit zunehmender Spielzeit. Als Scott Valentine Darin Olver einen Stockschlag verpasste, so von den Referees Hunnius / Kopitz auf die Strafbank beordert wurde, zeigte Olivier Roy im Tor seine Klasse. So wehrte er innerhalb dieser zwei Minuten gute Chancen von Mike Collins und Ryan Garbutt ab. Weiter fischte der Gästekeeper in der 46.Minute einen Handgelenksschuss von Mike Collins ab. Der Gast aus Augsburg fortan präsenter und mit mehr Zug zum Tor. So vergaben Thomas Holzmann und Joe Frazer aussichtsreich. 11:25 Minuten auf der Uhr, die Referee schritten zum Videobeweis. Tyler Kelleher startete eines seiner gefährlichen Solos. Olivier Roy rettete im letzten Moment mit dem Schoner. Eine Zentimeterentscheidung zu Gunsten der Lech-Panther, die weiter am Drücker blieben, aber vor dem Tor von Timo Pielmeier die Durchschlagskraft fehlte. In den Schlusssekunden visierte Maury Edwards noch den Außenpfosten an, da der Winkel relativ spitz geworden ist.

 


Es ist die 63.Minute angebrochen, als der ERC Ingolstadt in der Overtime ein Angriff kreierte. Timo Pielmeier bediente im eigenen Drittel Mike Collins. Nach dessen Sololauf nagelte er die Scheibe zur Freude der Mehrheit der 4669 Zuschauer in die Maschen zum 3:2 Sieg. Zuvor drosch Brady Lamb den schwarzen Kobold auf das ERC-Tor, Timo Pielmeier hält den Laser sicher. Auf der Gegenseite probierten es Ville Koistinen und Thomas Greilinger, ehe die Spieluhr bei 62:34 stehen blieb.

 


Am Sonntag muss der ERC Ingolstadt am Rhein in Düsseldorf antreten. Ein schweres Unterfangen, zumal die DEG im Moment sehr stark ist, gar beim Ligakrösus Mannheim mit 5:2 gewann. Ob Doug Shedden Petr Taticek und David Elsner wieder ins Team rotiert oder gar während dem Spiel den Telefonjoker braucht, um 16:30 Uhr werden es die Freunde des Eishockeysports in blau und weiss wissen.

 

 

ERC Ingolstadt vs. Augsburger Panther 3:2 n.V. (2:2; 0:0; 0:0; 1:0)

 

Strafzeiten: 8 vs. 10

 

Powerplay: 1/5 vs. 0/4

 

 

 


 

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