DEL - Eisbären gewinnen klar gegen die Straubing Tigers

 

(DEL/Berlin) PM Die Eisbären Berlin bezwangen vor 7.610 Zuschauern den Tabellennachbarn aus Straubing mit 4:0 und erhöhten somit die Siegesserie auf drei Spiele. Die Treffer für die Berliner erzielten Jonas Müller, Jamie MacQueen und Brendan Ranford (zwei Tore). Neben dem ersten Saisontor von Mülli sahen die Fans noch einen souveränen Shutout von Kevin Poulin und eine überraschend wüste Schlägerei.

 

2018 11 27 berlin straubing
(Foto: Eisbären Berlin)

 


 

Das erste Mal durften die Eisbären-Anhänger in der Mercedes-Benz Arena bereits vor Spielbeginn jubeln. Stadionsprecher Uwe Schumann verkündete die frohe Botschaft, dass unsere #69 Florian Kettemer bis zum Ende der Saison 2019/20 ein Eisbär bleibt. Kette ist ein immens wichtiger Spieler für Berlin. Nicht zuletzt auch deswegen, weil er bereits 13 Mal (acht Treffer, fünf Assists) punktete und fünf (!) spielentscheidende Treffer erzielte (die meisten in der Liga).

 


In die Partie gegen Straubing starteten die Eisbären mit hohem Druck auf das Tor von Sebastian Vogl. Die Gäste aus Niederbayern kämpften sich zwar nach und nach besser in das Spiel und kamen einige Male sogar gefährlich vor den Kasten von Poulin, wurden dann aber prompt durch einen blitzschnellen Doppelpack gebremst. In der elften Minute ergab sich für Jamie MacQueen nach einer wunderschönen Passstafette eine Großchance, doch der Eisbären-Topscorer verpasste denkbar knapp. Die Gefahr war für Straubing allerdings noch nicht vorbei. Jonas Müller, der sein drittes Spiel seit seinem Comeback gegen Düsseldorf bestritt, schnappte sich die Scheibe aus der Rundung, spielte einen Doppelpass mit Marcel Noebels und tunnelte Vogl mit einem Abschluss aus dem Slot. Der junge Nationalspieler markierte neben der 1:0-Führung seinen ersten Saisontreffer. Nur wenige Augenblicke später stellten die Eisbären dann schon auf 2:0. Colin Smith erkämpfte sich die Scheibe hinter dem gegnerischen Gehäuse und spielte den Pass quer durch den Straubinger Torraum. Auf der anderen Seite lauerte Brendan Ranford völlig unbewacht am langen Pfosten frei und schob ins weitoffene Netz ein (12.). Dem gebürtigen Kanadier bot sich rund fünf Minuten vor der Drittelpause nach einem starken Smith-Solo die Chance, seinen zehnten Saisontreffer zu markieren, doch Ranford erwischte den Puck nicht richtig. In den Schlussminuten des ersten Abschnitts standen die Eisbären unter gewaltigem Druck, brachten aber den 2:0-Zwischenstand sicher in die Pause.

 


Zu Beginn des zweiten Durchgangs ließen die Tigers aufhorchen. Der rechte Pfosten des Tores von Kevin Poulin klirrte nach dem Schuss von Steven Seigo und hielt die Zwei-Tore-Führung am Leben. Die Eisbären reagierten ideal auf die Straubinger Riesenchance und erhöhten auf 3:0. Florian Kettemer brachte die Scheibe scharf vor das Tor, wo Martin Buchwieser mit großem Einsatz den Puck freilegte. Brendan Ranford stand schließlich zum zweiten Mal des Abends an richtiger Stelle und drückte das Hartgummi aus kurzer Distanz über die Linie (23.). Der Rest des Mittelabschnitts verlief ohne weitere Höhepunkte. Es gab zwar auf beiden Seiten noch einige Annäherungsversuche, jedoch keine zwingenden Chancen.

 

 


 


 

Den Schlussabschnitt absolvierten die Gastgeber souverän. Hinten ließ man nicht allzu viel zu und wenn, dann war Kevin Poulin da, der sich seine weiße Weste redlich verdiente. Offensiv setzten die Eisbären gezielte Akzente und kamen nach guten Gelegenheiten von Louis-Marc Aubry (42.) sowie Micki DuPont (44.) noch zu einem weiteren Torerfolg. Jamie MacQueen schoss rund drei Minuten vor der Schlusssirene zum 4:0-Endstand ein.

 


Die Gäste aus Straubing initiierten nach der besiegelten Niederlage noch eine wüste Schlägerei. Mitchell Heard schlug beim Bully nach dem Treffer zum 4:0 Gegenspieler Colin Smith solange den Schläger an die Hinterseite des Schlittschuhs, bis dieser zu Boden ging. Das war der Startschuss für einige Fights, die man als, von Straubinger Seite, durchaus unsportlich geführt bezeichnen könnte. Zunächst prügelte Sena Acolatse mehrfach auf den bereits am Boden liegenden Brendan Ranford ein. Die Schiedsrichter waren in dem Moment machtlos und so wiederholte sich selbiges Szenario mit Mitchell Heard, der indes einige Male auf den am Eis liegenden Danny Richmond einschlug. Zuvor hatte Heard sich schon, im Anschluss an die Stockschläge gegen Smith, mehrere Runden mit Martin Buchwieser geliefert.

 


All das änderte nichts an dem Fakt, dass die Eisbären hochverdient die drei Punkte in der Hauptstadt behielten und sich vorzeitig auf Rang fünf schoben.

 

 

 

 

 


 

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