DEL - Die Kölner Haie verlieren das erste Derby gegen die Düsseldorfer EG auf heimischem Eis knapp nach der Verlängerung mit 2:3

 

(DEL/Köln) (ST) Diesen Sonntag war es soweit, das erste große Derby auf Kölner Eis stand auf dem Plan der DEL. Es war die Mutter aller Derbys, Kölner Haie gegen Düsseldorfer EG. Die Erwatugen waren von Beginn an hoch angesetzt, auf beiden Seiten. Der Sieg von 2:3 nach der Verlängerung vor 14.976 Zuschauern in der LANXESS arena ging an die Düsseldorfer EG.

 

 

 

Foto: Ingo Winkelmann


 

 

Die Haie und die DEG trafen in dieser Saison bereits im Oktober in Düsseldorf aufeinander. Der Sieg ging dabei mit 4:3 an Düsseldorf. Die Düsseldorfer spielen seit beginn der Saison konstant gutes Eishockey, sie befinden sich derzeit auf Tabellenplatz drei. Eine zeitlang waren sie sogar an der Tabellenspitze, wohingegen es für die Kölner etwas schwieriger gestaltet. Sie zeigen, wie auch bereits in der letzten Saison, ein Auf und Ab. Siege und Niederlagen wechseln sich ab.

 

Doch im klassischen Derby, KEC gegen DEG, gelten andere Regeln. Die Emotionen und die Leidenschaft spielen hier eine weitaus größere Rolle als bei Spielen gegen andere Vereine. Keine der beiden Mannschaften möchte eine Niederlage, meist haben Derbys Playoff-Charakter. Heute jedoch war es eher umkämpft und manchmal fahrig, als offensiv starkes und schnelles Eishockey.

 

Die Haie bekamen nach einem guten Schwung in den weiteren Verlauf der Hauptsaison nach der Länderspielpause, sie siegten gegen Augsburg mit 6:1, einen Dämpfer. Am Freitag besiegten die Mannheimer Adler den KEC mit 5:3. Die Haie kämpften und zeigten den Willen, jedoch am Ende reichte es nicht mehr aus und wurde zu einer bitteren Niederlage. Nach dem Spiel gegen die Mannheimer Adler am Freitag hielt Cheftrainer Peter Draisaitl fest: „Wir sind zwar langsam ins Spiel gestartet. Sind aber dann zurückgekommen und können mit dem kämpferischen Auftritt unserer Mannschaft insgesamt zufrieden sein. Wie wir das Spiel am Ende verlieren, ist ärgerlich, weil vermeidbar.“ (Quelle: www.haie.de)

 



 

 

 

 

Heute wollten es die Kölner Haie dann, und gerade wegen des Gegners, besser machen und an den Erfolg gegen Augsburg anknüpfen. Würde dies gelingen?

„Wir wissen alle, dass wir uns diese Niederlage im Prinzip nur selbst zuzuschreiben haben. Wir sind in den letzten Minuten bitter bestraft worden, weil wir versucht haben, dass knappe Ergebnis zu verwalten“, analysierte Peter Draisaitl später. (Quelle: www.haie.de)

 

Moritz Müller fiel verletzungsbedingt aus. An seiner Stelle war Corey Potter heute Kapitän.

 

Das Spiel begann recht zügig. Beide Mannschaften erhielten schnell Strafen, in der ersten Minute die Haie und in der zweiten die DEG. Fabio Pfohl hatte auf Seiten des KEC im Alleingang die erste Möglichkeit einzunetzen. Es blieb aber bei der Chance. Es fehlte noch etwas an schnellem Agieren. In der 8. Minute verloren die Haie in der neutralen Zone den Puck, das nutzten die Düsseldorfer für sich und konnten in Führung gehen, der Schütze war Kevin Marshall. In der 13. Minute dann war es Lucas Dumont, der an der richtigen Stelle vor dem Düsseldorfre Tor stand und den Rebound ins Tor befördern konnte. Mathias Niederberger im Tor der DEG hatte keine Chance zu klären. In der Offensive wäre noch mehr Härte drin und so auch Luft nach gewesen, das Drittel endete mit 1:1. Die Stimmung war angespannt.

 

Im Mittelabschnitt machten die Haie Druck. Immer wieder setzten sie sich im Angriffsdrittel fest, es dauerte bis zur 37. Minute bis das Führungstor fiel. Kai Hospelt konnte im Alleingang in einer Unterzahlsituation der Haie vor das Tor Niederbergers laufen und den Puck im Netz versenken. Zuvor überstanden die Düsseldorfer einige Strafzeiten. Das Powerplay der Haie war nicht so erfolgreich wie Mittwochs zuvor gegen Augsburg.

 

Das letzte Drittel war geprägt durch ein Hin und Her. Düsseldorf drückte auf den Ausgleich, scheiterten aber zunächst an Wesslau. Köln war häufig zu defensiv und schaffte es nicht rechtzeitig zu erhöhen, so dass die DEG die Chance zum 2:2 bekam und nutzte. In der 56. Minute war es Bernhard Ebner, der das zweite ausgleichende Tor schoss. Es endete unentschieden und besiegelte somit die Verlängerung.

 

In der für Fünf Minuten angesetzten Verlängerung traf Bernhard Ebner nach nur 49 Sekunden ein zweites Mal für die DEG recht schnell und besiegelte so die Niederlage für den KEC. Das bedeute in der Minute den Endstand von 2:3.

 

Alles in allem war es ein streckenweise spannendes und umkämpftes Spiel. Doch dies vollzog sich nicht die komplette Spielzeit. Teilweise war es auch ein wenig zerfahren und zäh. Insgesamt war es aber eine solides Parte, die durchaus hätte aufregender sein können. Die Schiedsrichter wollten schnell ihre Funktion verdeutlichen und griffen mit Strafen durch, doch alles blieb überschaubar. Es gab einige kleine Auseinandersetzungen, doch nichts sehr Aggressives. Das Highlight der Partie war gewiss das Unterzahltor von Kai Hospelt, das er im Alleingang schoss. Die Kölner Haie waren in den meisten Phasen des Spiels besser als die DEG, doch waren sie vor dem Tor nicht erfolgreich. Doch auch die DEG konnte ihrerseits nur wenige Chancen erzwingen. Bis kurz vorm Ende führte der KEC, musste jedoch den Ausgleich hinnehmen und in der Verlängerung die bittere Niederlage einstecken. Düsseldorf gewann mit einem knappen 2:3-Ergebnis und nahm zwei Punkte mit auf die andere Rheinseite.

„Die Niederlage ist wirklich bitter, weil wir ein gutes Derby gespielt haben. Wir können uns gar nicht so viel vorwerfen, außer dass über unsere Entlastungsangriffe nicht noch ein weiteres Tor gemacht haben.“, hielt Verteidiger Pascal Zerressen nach dem Spiel fest. (Quelle: www.haie.de)


Am kommenden Freitag geht es für den KEC erst einmal nach Iserlohn, bevor am Sonntag der amtierende Deutsche Meister München in die Domstadt reist, um 17.00 Uhr geht es los.

 

 

 

Zusammenfassende Daten:


Tore: 
8. Min.               Kevin Marshall 
13. Min.             Lucas Dumont 
37. Min.             Kai Hospelt 
56. Min.             Bernhard Ebner 
61. Min.             Bernhard Ebner


Strafen:
1. Min.               Corey Potter | Stockschlag 
2. Min.               Bernhard Ebner | Haken 
5. Min.               Kevin Marshall | Stockcheck
                         Sebastian Uvira | Stockschlag 
30. Min.             Patrick Köppchen Behinderung 
34. Min.             Alexander Barta Hoher Stock 
36. Min.             Colby Genoway oder Oblinger | zu viele Spieler auf dem Eis 
37. Min.             Kai Hospelt | Stockschlag 

 

 

 

 


 

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