DEL - Straubing Tigers ziehen mit 1:2 gegen Wolfsburg den Kürzeren

 

(DEL/Straubing) (MA) Mit einer schwachen Gesamtleistung verlieren die Tigers ihr viertes Heimspiel in Folge. Die Gäste aus Wolfsburg nutzten zwei ihrer drei Chancen durch Cassels und Jaspers zum 1:2 Auswärtserfolg. Der Treffer von Williams kam viel zu spät. Den Tigers fehlte über die volle Distanz die nötige Schlagkraft vor dem Tor. Es konnten auch viel zu wenig zwingende Chancen kreiert werden, obwohl es an Überzahlmöglichkeiten heute nicht mangelte.

 

Straubing Tigers (6)

Foto: Eva Fuchs / #15 T.J. Mulock

 

 


 

Sehr verhalten begannen beide Teams und so fanden kaum Aktionen vor dem Tor statt. Dabei leisteten sich die Hausherren immer wieder unnötige Abspielfehler und brachten die Gäste das ein ums andere Mal ins Spiel. Der erste nennenswerte Angriff der Grizzly's brachte gleich zählbares hervor. Die Tigers verloren den Puck in der gegnerischen Zone, Laganière entschied sich dazu den gegnerischen Stürmer vorwärts anzugreifen, was mächtig in die Hose ging. Höhenleitner bedankte sich, leitete den drei gegen eins Spielzug ein und Cole Cassels (11.) war der Nutznießer zum 0:1 für Wolfsburg. Die Straubinger zeigten sich kaum geschockt und wurden gefährlicher. Kapitän Sandro Schönberger traf völlig allein vor dem Tor den Puck nicht und Mitchell Heard umkurvte die halbe Abwehr, verlor jedoch im entscheidenden Moment den Puck. Auch Jeff Zatkoff musste vor der Pause noch einmal gegen Karachun retten. Zu diesem Zeitpunkt war David Leggio bei den Gästen schon in der Kabine. Der Goalie musste wegen einer Verletzung den Kasten für Gerald Kuhn 43 Sekunden vor dem Ende frei machen.

 


Das Niveau des ersten Abschnitts, konnte gerade noch so gehalten werden. Während sich die Niedersachsen auf schnörkelloses Eishockey versteiften und mit einfachsten Mitteln nach vorne drängten, taten sich die Tigers immer schwerer, den Druck auf Wolfsburg zu erhöhen. Die Angriffe verliefen zumeist im luftleeren Raum, weil immer wieder die entscheidende Anspielstation fehlte. Selbst als in den letzten sieben Minuten des zweiten Drittels die Tigers sechs Minuten davon mit einem Mann mehr auf dem Eis verbrachten, konnte man nicht zum Erfolg kommen. Benedikt Schopper war mit einem Schlagschuss aus der näheren Distanz ohne Fortune und Jeremy William scheiterte mit einem sehenswerten Alleingang. Zudem war der eingewechselte Gerald Kuhn richtig gut ins Spiel gekommen. Während die Straubinger bei einem Powerplay ihre Formation suchten, spekulierte Jason Jaspers (37.) auf den Fehler, der prompt kam. Er machte sich auf und davon in Richtung Zatkoff und ließ dem Schlussmann der Tigers keine Chance. Mit diesem Tor in Unterzahl gingen die Gäste mit einem nicht unverdienten 0:2 Vorsprung in die Kabine.

 


 


 

 

Das Spiel der Tigers wurde auch im letzten Abschnitt kaum besser. Es fehlte an Durchschlagskraft und manchmal auch der Mut zur Einzelaktion vor dem Tor. Das Team von Coach Kossmann machte dass nötigste, um die Angriffe der Tigers zu unterbinden. Ihrerseits verzichteten sie auf große Offensivaktionen, denn durch ihr einfaches Spiel kamen sie auch so vor das Tor von Jeff Zatkoff. Dieser entschärfte die einzige Chance durch Furchner. Bezeichnend für die Niederbayern ist, dass mit Stephan Daschner ein Verteidiger die beste Möglichkeit zum Anschlusstreffer hatte. Noch nicht einmal der Ehrentreffer durch Jeremy Williams (59.) war eine klarere Chance. Natürlich versuchte Tom Pokel mit der herausnahme von Zatkoff alles, um an Punkte zu kommen. Wolfsburg hielt dagegen und nimmt somit alle drei Punkte beim Einstand ihres neuen Trainers mit.

 


Der Fan-Protest gegen die Verzerrung des Spieltags hatte Wirkung erzielt, jedoch nicht die gewünschte, denn dass eigene Team wirkte schläfrig solange es still war im Stadion und es ist bekannt, dass in Straubing die Fans eigentlich der sechste Mann auf dem Eis sind. Vielleicht ist es jetzt gerade gut für die Mannschaft, dass die nächsten drei Spiele auswärts ausgetragen werden.

 


Spiel vom 25.10.2018

 

Straubing Tigers - Grizzlys Wolfsburg: 1:2 (0:1|0:1|1:0)

 

Tore:
0:1 |11.|Cole Cassels (Höhenleitner, Dehner)
0:2 |37.|Jason Jaspers - SH 1
1:2 |59.|Jeremy Williams (Loibl, Laganière)

 


Strafen: Straubing 8 - Grizzlys Wolfsburg 12

 

2 min |WOB|15.| Sparre (Behinderung)
2 min |WOB|25.| Höhenleitner (Stockschlag)
2 min |WOB|33.| Ohmann (Halten)
2 min |WOB|36.| Weiß (Stockcheck)  
2 min |STR|38.| Jaspers (Stockschlag)
2 min |STR|43.| Heard (Unnötige Härte)
2 min |WOB|44.| Likens (Stockschlag)
2 min |STR|48.| Mulock (Stockschlag)
2 min |WOB|53.| Fauser (Beinstellen)
2 min |STR|54.| Connolly (Stockschlag)

 


Schiedsrichter:

 

HSR Piechaczek / Rohatsch
LSR Schwenk / Thönelt

 


Zuschauer: 3.280

 


Aufstellung:

Straubing Tigers: Zatkoff (Vogl) - Seigo, Renner; Eriksson, Daschner; Brandt, Acolatse; Schopper -
Laganière, Heard, Pfleger; Schönberger, Mouillierat, Mulock Loibl, Connolly, Williams; Wruck, Brandl, Filin

 

Grizzlys Wolfsburg: Leggio (Kuhn) - Wrenn, Dehner; Likens, Wurm; Bergmann, Krupp -
Machacek, Jaspers, Sparre; Aubin, Fauser, Furchner; Höhenleitner, Cassels, Weiß; Karachun, Valentin, Ohmann

 


Tigers on Air

 

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Weitere interessante Links:

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www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910.

 


 


 

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