DEL - Thomas Sabo Ice Tigers feiern 6:2 Sieg gegen Bremerhaven

 

(DEL/Nürnberg) (OW) Nach einer turbulenten Nürnberger Woche dominieren die THOMAS SABO Ice Tigers unter der Leitung des Sportdirektors Martin Jiranek das Heimspiel gegen Schlusslicht Bremerhaven. Nach einem sehr starken ersten Drittel und schlechter Disziplin der Gäste im Mittelabschnitt jubeln die Tiger bereits nach der Hälfte des Spiels über das 5:0. Das Team von Thomas Popiesch fängt sich in den letzten 25 Minuten wieder und korrigiert zumindest auf 6:2.

 

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(Foto: Birgit Eiblmaier)


 

Bremerhaven belegte vor dem Spiel den vierzehnten Tabellenplatz und agierte somit als Schlusslicht der Deutschen Eishockey Liga. In den ersten Minuten zeigten sich die Gäste aktiv und erzeugten dadurch ein durchaus ausgeglichenes Spiel. Mit der Zeit aber zeichnete sich ab, dass die Hausherren langsam aber sicher die Kontrolle über das Spiel übernehmen werden. Die Gäste waren zwar in Überzahl, machten das aber nicht besonders gut. Das Ergebnis war ein Gegenangriff, der mit dem ersten Nürnberger Tor endete. Marcus Weber passte optimal zu Nürnbergs Kapitän Patrick Reimer. Tomáš Pöpperle musste die Scheibe abprallen lassen, Reimer war bereit und schoss nach. Der Nachschuss landete im Tor. Nach den ersten Disziplin-Problemen der Bremerhavener agierte Nürnberg im doppelten Überzahlspiel. Will Acton passte vor den Torraum, Daniel Weiß orientierte sich am schnellsten und jagte den Puck mit voller Wucht unter die Latte ins Tor. Die THOMAS SABO Ice Tigers erhöhten auf 2:0. Nur eine Minute später wackelte Bremerhavens Abwehr, Eugen Alanov reagierte blitzschnell und brachte den Puck gemeinsam mit Chad Bassen zur Kelle von Jason Bast, der Pöpperle eiskalt überwand. 

 

Nürnberg zeigte unter der Leitung von Martin Jiranek eindeutig bessere Spielzüge und gutes taktisches Verständnis. Das war in den vergangenen Spielen nicht der Fall. Auch im Mittelabschnitt ging es munter weiter. Erneut präsentierte Marcus Weber eine hervorragende Vorlage, die Jason Bast verwertete. Nur 46 Sekunden des zweiten Drittels waren gespielt, Nürnberg führte bereits mit 4:0. Dann aber begannen die weniger schönen Momente des Spiels. Bremerhaven zeigte sich stellenweise nicht besonders fair. Eugen Alanov krachte mit dem Kopf gegen die Bande, nachdem Milan Jurčina seinen Gegenspieler behinderte. Bei gleicher Anzahl von Spielern auf dem Eis dominierte Nürnberg das Spiel und erhöhte auf 5:0. Leo Pföderl passte die Scheibe vors Tor. Dort stand Will Acton völlig frei. Acton musste nur noch einschieben und jubeln. Im Anschluss musste Chris Rumble vom Spiel abtreten, nachdem er den Nürnberger Verteidiger Taylor Aronson unsanft mit dem Ellbogen gegen den Kopf checkte. Aronson konnte nicht weiterspielen. Somit standen Martin Jiranek und seinem Co-Coach Mike Flanagan nur noch sechs Verteidiger zur Verfügung. Das bedeutete vor allem deutlich mehr Eiszeit für den jungen Eric Stephan, der unter Kevin Gaudet maximal einen kurzen Wechsel pro Spiel anvertraut bekam. Nach anfänglichen Unsicherheiten machte er sich gut und zeigte, dass man ihm durchaus mehr Vertrauen schenken kann. Auch Bremerhaven fand sich langsam wieder im Eishockey ein und konzentrierte sich darauf, das Ergebnis zu korrigieren. Das gelang sogar noch vor Schluss des Mittelabschnitts. Mike Hoeffel nutzte großes Chaos in der fränkischen defensiven Zone zum 5:1 aus. 

 


 


 

Marcus Weber belohnte sich im Schlussabschnitt für seine hervorragenden Leistungen. Sein letztes Tor erzielte der Nürnberger Verteidiger, der diese Woche seinen Vertrag für zwei Jahre verlängerte, vor drei Jahren. Diesmal erhöhte er auf 6:1. Justin Feser korrigierte den Spielstand in Überzahl auf 6:2, mehr gelang den Gästen aber nicht mehr, die das Spiel bereits in den ersten zwanzig Minuten aus der Hand gaben und mit vielen Strafzeiten im Mittelabschnitt endgültig an die Hausherren abgaben. Bremerhaven sammelte in der Partie über 100 Strafminuten. 

 

 

Die THOMAS SABO Ice Tigers gewinnen somit das erste Spiel unter der neuen Leitung von Headcoach Martin Jiranek gegen Schlusslicht Bremerhaven mit 6:2. Am Sonntagnachmittag geht es beim Tabellenführer der Deutschen Eishockey Liga, der Düsseldorfer EG, weiter. 

 

 



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