DEL - Straubing Tigers verlieren Torfestival gegen Mannheim mit 5:6

 

(DEL/Straubing) (MA) Den Fans wurde zum Herbstbeginn ein Schmankerl serviert. Elf sehenswerte Tore, die am Ende gerecht verteilt waren, weil Mannheim eben um dieses eine Tor besser war. Nach einem turbulenten ersten Abschnitt, nahmen die Gäste die Partie an sich, ohne jedoch für die Entscheidung zu sorgen. So kam es zu einem Schlussakt, der es in sich hatte. Am Ende kann man auf Straubinger Seite sogar noch von einer vermeidbaren Niederlage sprechen oder den Sieg der Abgeklärtheit der Gäste zurechnen. 

Straubing Mannheim Tina Kurz

(Foto: Tina Kurz)

 


 

Sechs Tore zum Auftakt bekommt man eher selten zu sehen, aber wenn beide Teams so gut aufgelegt sind freuen sich die Fans gleich mit. Los ging es in der 5. Minute mit Jeremy Williams. Mike Connolly hatte zu viel Zeit und zu viel Platz vor dem Tor und konnte Williams leicht bedienen. Mannheim steckte den Rückstand schnell weg, kam nur kurze Zeit später in Überzahl zum 1:1 (6.) Ausgleich durch Matthias Plachta. Die Führung für die Gäste besorgte Markus Eisenschmid (7.) und Jeremy Williams konnte mit seinem zweiten Treffer zum 2:2, ebenfalls in Überzahl, wieder ausgleichen.

 

 

Die Mannheimer ließen aber im Laufe der Zeit nicht locker, gingen erneut in Führung. Wieder war der Torschütze Markus Eisenschmid (17.). Vorangegangen war ein völlig unnötiges Foul von Williams, der seinem Team damit keine gute Hilfe war. Aber die Tigers schlugen noch einmal zurück. Max Renner nahm die Vorlage von Mulock per Fuß direkt und netzte ein zum 3:3 Ausgleich nach dem ersten Drittel.

 


Den zweiten Abschnitt dominierten weitestgehend die Mannheimer. Zum einen gelang es ihnen die Top-Reihe der Tigers aus dem Spiel zu nehmen, zum anderen kamen sie wieder mit ihren Distanzschüssen zum Erfolg. Joonas Lehtivuori (30.) in Überzahl sowie Andrew Desjardins (34.) schraubten den Spielstand auf 3:5 hoch. Den Hausherren, fehlte die nötige Durchschlagskraft gegen die starke Abwehr der Gäste. Zwar war gleich Marco Pfleger am allein vor dem Tor, doch Chet Picard konnte seinen Lapsus aus dem ersten Drittel wieder gut machen. Auf der anderen Seite war es für Jeff Zatkoff ein sehr undankbares Spiel. Bei einer drei gegen eins Situation parierte er glänzend, hatte aber bei beiden Gegentoren keine freie Sicht. Hier agierten die Gäste viel zu abgeklärt vor dem Tor der Tigers.

 


 


 

Im Schlussabschnitt waren die Tigers immer wieder gefährlich vor dem Tor, aber die Defensive der Adler machte kaum Fehler. Mannheim gelang es aber nicht den Deckel drauf zu machen auf die Partie und so wurde es enorm spannend zum Schluss. Schon früh hätte der beste Tiger des Abends, Antoine Leganière verkürzen können, aber da war das Glück noch aufseiten der Gäste. Später machte es der Kanadier besser. In der 56. Minute konnte er Pickard zum 4:5 überwinden. Hoffnung keimte noch einmal im Lager der Tigers auf. Vorallem als zwei Minuten vor dem Ende Luke Adam eine Strafe aufgebrummt bekam.

 

 

Es war die Chance für die Niederbayern, dass Spiel auf den Kopf zu stellen. Doch just in dem Moment, als Jeff Zatkoff zugunsten eines sechsten Feldspielers das Tor verließ, kam Mannheim an die Scheibe und Tommi Huhtala zielte aus der Ferne genau ins Herz der Tigersfans zum 4:6 (59.). Alle dachten, dass war's nun, aber die Tigers waren immer noch mit zwei Mann mehr auf dem Eis und Jeremy Williams konnte mit seinem dritten Treffer an diesem Abend auf 5:6 (60.) verkürzen. Noch waren 51 Sekunden zu spielen, die abgeklärten Mannheimer brachten den Sieg über die Zeit.

 

 

Für Coach Tom Pokel war die Niederlage ärgerlich: "Wir haben zum Schluss des Spiels einen Fehler gemacht, da hätte es auch anders ausgehen können und wenn man schon fünf Tore gegen Mannheim erzielt sollte auch etwas rausspringen. Da hätten wir und durchaus belohnen können." Coach Pavel Gross monierte die vielen Tore: "Kein Trainer ist glücklich über so viele Gegentore, aber wir haben ab dem zweiten Abschnitt besser gespielt. Natürlich wussten wir, wie schwer es in Straubing wird und meine Mannschaft hat sich den Sieg hart erkämpft." Für die Tigers geht es am kommenden Wochenende zuerst nach Köln, bevor man am Sonntag um 19 Uhr die Eisbären Berlin zu Gast hat.

 

 

Spiel vom 23.09.18


Straubing Tigers - Adler Mannheim: 5:6 (3:3|0:2|2:1)

 

Tore:
1:0 |05.|Jeremy Williams (Connolly)
1:1 |06.|Matthias Plachta (Smith, Lehtivuori) PP 1
1:2 |07.|Markus Eisenschmid (Katik, Larkin)
2:2 |12.|Jeremy Williams (Brandt, Loibl)
2:3 |17.|Markus Eisenschmid (Katik, Kolarik) PP 1
3:3 |18.|Max Renner (Mulock, Laganière)
3:4 |30.|Joonas Lehtivuori (Wolf, Smith) PP 1
3:5 |34.|Andrew Desjardins (Huhtala)
4:5 |56.|Antoine Leganière (Renner)
4:6 |59.|Tommi Huhtala (Smith) SH 1
5:6 |60.|Jeremy Williams (Connolly, Eriksson) PP 1

 


Strafen:
2 min |06.|Brandl (Haken)
2 min |08.|Heard (Unnötige Härte)
2 min |08.|Kink (Unnötige Härte)
2 min |14.|Wolf (Haken)  
2 min |15.|Williams (Unkorrekter Körperangriff)
2 min |29.|Renner (Stockschlag)
2 min |38.|Heard (Stockschlag)
2 min |47.|Kolarik (Stockschlag)
2 min |52.|Wruck (Stockschlag)  
2 min |56.|Adam (Hoher Stock)
2 min |59.|Desjardins (Beinstellen)
2 min + 10 min |60.|Seigo (Check gegen den Kopf)

 

 

Schiedsrichter:

HSR Piechaczek / Schütz
LSR Hofer / Höfer

 


Zuschauer: 4.066

 


Aufstellung:

Straubing Tigers: Zatkoff (Vogl) - Eriksson, Daschner; Brandt, Acolatse; Gläßl, Seigo; Renner -
Mouillierat, Laganière, Mulock; Loibl, Connolly, Williams; Schönberger, Heard, Pfleger; Wruck, Brandl, Ziegler


Adler Mannheim: Pickard (Endras) - Lampl, Mikkelson; Larkin, Katic; Akdag, Lehtivuori -
Hungerecker, Smith, Huhtala; Kolarik, Festerling, Adam; Plachta, Desjardins, Wolf; Kink, Eisenschmid, Krämmer

 


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Weitere interessante Links:

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www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910.

 


 


 

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