DEL – Die Kölner Haie verlieren das Auftaktspiel gegen die Augsburger Panther in der Overtime 4:5

 

(DEL/Köln) ST Freitag, der 14. September 2018, war der Auftakt in die neue Eishockeysaison 2018/2019 der DEL. Die Kölner Haie trafen an diesem Abend auf die Augsburger Panther. Dabei war die Lanxess arena mit 13.421 Zuschauern gut gefüllt. Der KEC startete schlecht in das Spiel, drehte nochmal auf, musste die Partie aber dann schlussendlich mit 5:4 in der Verlängerung verloren geben.

 

 

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Foto: Ingo Winkelmann


 

Nach der erfolglosen letzten Saison baute der KEC seinen Kader neu auf, viele Spieler gingen und neue kamen hinzu. Dadurch war die Aufgabe erst einmal klar vorauszusehen, eine neue Einheit, ein neues Team aufbauen. Die Vorbereitung auf die Saison dauerte an die sechs Wochen und verlief durchwachsen. Das letzte Trainingsspiel gegen die Mannheimer Adler gewann der KEC mit 5:1. Doch die negative Bilanz der Vorbereitungsspiele schien der Stimmung und Vorfreude des gesamten Teams auf die Saison keinen Abbruch zu tun. „Fünf-sechs Wochen können schon verdammt lang sein. Jeder Spieler will jetzt loslegen. Insgesamt sind wir spielerisch auf einem guten Weg.", schloss Chefcoach Peter Draisaitl. (Quelle: www.haie.de)

 

Die Ziele sind klar formuliert, die gleichen Werte teilen, sich also mit dem Team und dem Verein identifizieren und mit Leidenschaft auf dem Eis spielen. Zunächst gibt man sich also recht bescheiden, was vielleicht auch ein guter Grundansatz ist. Der Meistertitel wird erst einmal nicht in den Fokus gerückt, die Kölner wollen erst eine gut funktionierende einheitliche Mannschaft. Nach den Problemen der letzten Saison durchaus nachvollziehbar. Der alte und neue Kapitän der Mannschaft und langjähriger Spieler der Haie, Moritz Müller erklärte: „Die Mannschaft fühlt sich dieses Jahr ganz anders an. Wir haben in der Kabine sehr viel Spaß miteinander, sind aber auf dem Eis dann voll konzentriert. Wir hatten ein tolles Trainingslager in Latsch. Ich bin zufrieden, wie die Mannschaft den Team-Gedanken annimmt.“ (Quelle: www.haie.de) Vor dem Spiel wird auch deutlich, dass sich hinter den Kulissen etwas getan haben muss. Die Anhängerschaft der Kölner wird in den Fokus gerückt und auch während des Spiels wird das an einigen Ecken spürbar. Mannschaft, Fans und Verein sollen nun eine Einheit werden. In den letzten Jahren war dies kein Maßstab.

 

Auch die Augsburger Panther hatten in der Sommerpause ähnliche Aufgaben zu bewältigen. Auch sie hatten eine erfolglose letzte Saison, schafften es erst gar nicht in die Playoffs. Zwölf Spieler gingen und neun Neue kamen hinzu, also auch eine ganz neue Aufstellung. Dabei war auch für die Haie ein bekanntes Gesicht, Christoph Ullmann, der vor langer Zeit einmal selbst ein Hai war und dann lange Jahre für die Adler auflief.

 

So wollten beide Mannschaften sich im ersten Spiel der Saison natürlich von ihrer besten Seite zeigen und einen guten Start hinlegen. Den Augsburgern gelang das jedoch eindeutig besser als den Kölnern. Für die Haie begann es fahrig, jedoch steigerten sie sich im weiteren Verlauf des Spiels, konnten jedoch keinen Sieg vorweisen, verloren in der Overtime. Der AEV konnte so mit zwei Punkten im Gepäck Köln verlassen und ließ lediglich einen Punkt für Köln zurück.

 

 

 



 

Das erste Drittel begann mit Zuversicht auf Kölner Haie, dabei sollte es aber zunächst auch bleiben. In der vierten Minute fiel das erste Tor, Augsburger David Spieler konnten nach einem Drängen des AEVs Einnetzen. Köln ließ die Panther zu tief kommen und gab ihnen zu viel Raum. In der neutralen Zone passierten dem KEC zu viel Fehler im Zusammenspiel, Pässe kamen nicht richtig an und wurden von den Gegner abgefangen. In der achten Minute erarbeiteten sich de Panther mit Daniel Schmölz das zweite Tor, das dritte fiel dann in der 20. Minute durch Sahir Gill, 40 Sekunden vor der Sirene. Es war ein ernüchterndes erstes Drittel für Köln, in dem einige Baustellen sichtbar wurden, fehlendes Zusammenspiel, zu große Lücken in der Defensive und in der Offensive viel zu schwach.

 

Im Mittelabschnitt musste Köln also Gas geben. Ein Rückstand von drei Toren wirkte erst einmal ernüchternd. Doch Köln kämpfte und so fiel dann das erste Tor für die Haie, in der 22. Minute konnte Ben Hanowski einnetzen. Nun drückte Köln und versuchte mit Kampfgeist das Spiel zu drehen und zumindest die großen Fehler nicht mehr zu zulassen. Die 27. Minute war die Zeit der Tore, zunächst Steffen Tölzer für den AEV und dann Steve Pinizzotto für Köln. 2:4 stand es nun. In der 32. Minute hätte Sebastian Uvira fast den Anschlusstreffer erzielt, doch die Schiedsrichter konnten das Tor nicht geben, da es zuvor bereits unterbrochen wurde. Doch in der 34. Minute kam Köln noch einmal durch Dominik Tiffels ran. Das Drittel endete mit 3:4.
 
Im letzten Drittel musste Köln also alles auf eine Karte setzen, um den Ausgleich zu schaffen. Das gelang Fabio Pfahl dann in der 41. Minute. 4:4. Nun drückten beide Mannschaften, beide wollten das eine Tor, beide wollten den Sieg. Doch ein der regulären Spielzeit wurde es nicht mehr entschieden. Es ging in die Verlängerung.

 

In der Overtime gilt der Sudden Death Modus, das heißt die Mannschaft, die das eine erste Tor macht, gewinnt. Dies war in der 62. Minute dann Augsburg, Andrew LeBlanc konnte Gustaf Wesslau überwinden und einnetzen. Somit war der SEV der Sieger der Partie.

 

Insgesamt war es kein gutes Spiel der Kölner Haie. Zunächst sah es nach einer klaren Niederlage aus, das erste Drittel war wenig von Zusammenspiel und Leidenschaft zu erkennen. Im Gegenteil, es wirkte fahrig und umkoordiniert. Im weiteren Verlauf steigerten sich die Haie aber zusehends. Jedoch bleib es bei einigen Fehlerquellen. Sie konnten aber ausgleichen und das Spiel in die Verlängerung bringen, die allerdings mit einer Niederlage für den KEC endete. Am Schluss stand es 4:5 für die Augsburger, die zwei Punkte mitnahmen. Köln erhielt so zumindest einen Punkt. Schlussendlich war doch Leidenschaft und Kampfgeist zu spüren. Die Haie mussten sich zunächst einmal einfinden, den Druck abschütteln und sich auf das Spiel konzentrieren. Dabei hatten sie einen unberechenbaren Gegner, den sie erst zu spät etwas besser einschätzen konnten. Das Zusammenspiel untereinander läuft noch nicht rund, die Reihen sind noch nicht optimal gefunden oder die Spieler müssen sich noch aufeinander einstellen, eigentlich die Aufgabe in der Vorbereitung, die aber aufgrund von Ausfällen, schwer zu erfüllen war. Das Team muss noch eine Mannschaft werden und zusammen aufeinander abgestimmt werden. Das Überzahlspiel weist auch noch Handlungsbedarf aus. Alles in allem ist beim KEC noch Luft nach oben, aber es war ja auch erst das erste Spiel. Vielleicht wird das als Ausgang genommen, um an den Baustellen zu arbeiten. Zumindest einen Punkt konnten sich die Haie sichern. Peter Draisaitl erklärte nach dem Spiel: „Wir haben definitiv Moral gezeigt, nach dem schlechten ersten Durchgang, Wir haben den Augsburgern am Anfang zu viel Zeit und Raum gegeben, den sie genutzt haben. Aus dem zweiten und dritten Drittel können wir aber einiges Positives mitnehmen.“ (Quelle: www.haie.de)

 

Am Sonntag geht es für die Haie auswärts in Bremerhaven weiter. Am kommenden Freitag steht dann wieder ein Heimspiel gegen Ingolstadt um 19.30 Uhr an.

 

 

Tore: 

 

4. min | David Stieler 
8. min | Daniel Schmölz 
20. min | Sahir Gill
22. min | Ben Hanowski 
27. min | Steffen Tölzer 
27. min | Steve Pinizzotto
34. min | Dominik Tiffels 
41. min | Fabio Pfohl 
62. min | Andrew LeBlanc 

 

 


Strafen: 

 

15. min | Adam Payerl (Behinderung) 
18. min | Alexander Oblinger (Stockschlag) 
24. min | Daniel Schmölz (Haken) 
36. min | Braden Lamb (Beinstellen) 
37. min | Patrick McNeill (Halten) 
37. min | Steve Pinizzotto (unsportliches Verhalten)
40. min | Sahir Gill (Beinstellen)
42. min | Colby Genoway (Hoher Stock)
51. min | Steffen Tölzer (Hoher Stock)

 

 

 


 

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