DEL Finale 2018 - Eisbären Berlin können in München mit 4:3 gewinnen

 

(DEL-Finale 2018) Christian Diepold - Das erste Finale 2018 fand am heutigen Freitag am Oberwiesenfeld in München zwischen dem amtierenden deutschen Meister EHC Red Bull München und dem Tabellenzweiten der regulären Saison Eisbären Berlin statt. In einem spannenden und engen Spiel konnte sich der 7-fache Meister aus Berlin mit 3:4 durchsetzen.

 

Muc Belrin 13042018

(Foto.: Heike Feiner)

 


Nicht nur dass sich im Finale der Erste und der Zweite der Hauptrunde gegenüberstanden, nein es waren auch die erfolgreichsten und erfahrensten Protagonisten des deutschen Eishockey auf dem Eis. Die Berliner Eisbären können auf eine Erfahrung von insgesamt 38 Meistertitel (davon 7x Meistertitel für Hördler, Rankel, Baxmann, Busch) zurückgreifen. Der Coach Uwe Krupp konnte als Spieler zwei Mal den Stanley Cup gewinnen.

 

 

Auf Seiten der Münchner gab es insgesamt 45 Titel, davon der Coach Don Jackson mit 7 Meistertitel und ebenfalls zwei Stanley Cup Erfolgen (Edmonton Oilers mit Wayne Gretzky). In den letzten beiden Jahren ging die Meisterschaft an die Isar zum EHC Red Bull München.

 


Den besseren Start in das DEL Finale 2018 hatten die Gäste aus Berlin und konnten bereits nach 70 Sekunden durch MacQueen mit 1:0 in Führung gehen. Es gelang den Eisbären in den ersten zwanzig Minuten durch ein gutes und freches Vorchecking den Spielaufbau der Münchner immer wieder zu stören. Bei einem Powerplay prüfte der Kapitän André Rankel Danny aus den Birken zum ersten Mal. Fast wie aus dem Nichts schlug der zweifache Meister München durch einen verwandelten Nachschuß von Jonathan Matsumoto (12.) mit dem 1:1 Ausgleich zurück, doch kurz darauf stellte Sean Backman die alte Führung (15.) für die Berliner wieder her. Gegen Ende des Drittels, das nach Spielanteilen an die Gäste ging war es erneut Rankel der im Münchner Schlußmann
aus den Birken seinen Meister fand.

 



 

Auch im zweiten Spielabschnitt konnten die Eisbären Berlin den besseren Start hinlegen. In der 25. Minute war es Thomas Oppenheimer, der alleine auf Danny aus den Birken zufuhr, aber am Silbermdaillenheld scheiterte. Sekunden später gab es für Berlin fast die gleiche Chance nochmals und diesmal traf James Sheppard durch die Schoner des Münchner Goalie zur 1:3 Führung. In der Folgezeit entwickelte sich ein erstklassiges Finale mit vielen Torchancen auf beiden Seiten und der amtierende Meister konnte durch Brooks Macek (28.) den Spielstand erneut verkürzen.

 

 

München war gegen Ende des Drittels am Drücker und Jeffrey verfehlte das Tor mit einem Schlenzer nur knapp und bei einem Powerplay konnte sich der finnische Torhüter Vehanen mehrfach auszeichnen. Mit dieser knappen Führung ging es dann für beide Teams in die Kabine.

 

 

Das Spiel blieb auch die letzten zwanzig Minuten über spannend, da sich beide Teams nichts schenkten und immer wieder brandgefährlich vor dem gegnerischen Gehäuse auftauchten. Beide Torhüter standen im Mittelpunkt und erledigten ihre Jobs sehr gut und sicher. Die Red Bulls erhöhten in der Schlußphase nocheinmal sichtlich den Druck und versuchten mit Geschwindigkeit ins Berliner Drittel zu stoßen doch die Eisbären nutzten einen Konter mit einer Traumvorlage vom Nationalspieler André Rankel auf Marc Aubry der die Scheibe unter die Latte zum 2:4 hob (55.).

 

Dramatik pur in den letzten beiden Spielminuten, der DEL Top Scorer Aucoin trifft mit einem Schlagschuss den Pfosten. Kurz darauf nimmt Don Jackson eine Auszeit und seinen Goalie vom Eis. Mit sechs Mann auf dem Eis trifft Keith Aucoin dann 53 Sekunden vor dem Ende zum 3:4 und kurz darauf verläßt Danny aus den Birken erneut das Gehäuse und München drückt die verbleibenden 40 Sekunden auf den Ausgleich, doch die letzten Angriffsbemühungen wurden durch eine Strafzeit für den Münchner Kapitän Michi Wolf zu Nichte gemacht und so konnten die Eisbären Berlin das 3:4 über die Zeit bringen und damit das Heimrecht in die Bundeshauptstadt holen.

 

Konrad Abeltshauser: Wir haben gewusst wie stark Berlin ist und die haben heute die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht. Wir müssen jetzt in Berlin den Ausgleich machen. "Die Gans wird von hinten fett", das war heute das erste Spiel.

 

 

 

EHC Red Bull München - Eisbären Berlin 3:4 (1:2|1:1|2:1)

 

Tore:
0:1|02.|Jamison MacQueen (Olver, Richmond)
1:1|12.|Jonathan Matsumoto (Macek, Joslin)
1:2|15.|Sean Backman (Petersen)
1:3|25.|James Sheppard (Backman, Petersen)
2:3|28.|Brooks Macek (Aucoin, Matsumoto)

2:4|55.|Marc Aubry (Rankel, Noebels)

3:4|60.|Keith Aucoin (Wolf, Kahun)

 

 

Zuschauer

6.142 (ausverkauft)

 


 

 



Deutsche Eishockey Liga (DEL)

Del Logo KompaktDie Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.

 

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Der DEL Pokal der deutschen Eishockey-Meisterschaft wurde in Italien produziert. Nach der Anreise in die Geschäftsstelle der Deutschen Eishockey Liga, macht sich die 10,4 Kilogramm schwere Trophäe aus Silber pünktlich zum Finale auf die Reise und ist bei jedem Spiel vor Ort. Sollte es zu einem Spiel 7 kommen, wird der 72 cm hohe und 46 cm breite Pokal allein während der Endspiele über 4.000 Kilometer zurückgelegt haben. Der DEL-Champion kann dann 13 Liter Champagner in das Objekt der Begierde füllen.

 

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