DEL - Eisbären Berlin gewinnen Overtime Drama gegen die THOMAS SABO Ice Tigers

 

(DEL/Berlin) (Oliver Winkler) Die Eisbären Berlin haben vor ausverkaufter Halle die Serienführung übernommen. Nachdem sich beide Mannschaften ein hitziges Duell voller Fehlentscheidungen der Schiedsrichter geliefert hatten, ging es in die Verlängerung. Nick Petersen kam nach nur 23 Sekunden zum Puck und überwand Niklas Treutle zum endgültigen 4:3. 

 

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(Foto: Birgit Eiblmaier) 


 

Die Eisbären Berlin starteten besser in das dritte Spiel. Immer wieder hielten die Abwehrpaare den Puck an der blauen Linie auf und brachten die Defensive der Franken mehrmals in Schwierigkeiten. Niklas Treutle aber parierte in den ersten zehn Minuten alle Schüsse der Hausherren. Die Gäste kamen immer wieder über weite Pässe in die offensive Zone. Patrick Reimer war dabei besonders aktiv. Mehrmals brachte er die Scheibe über die blaue Linie der Berliner. Die Versuche des Nürnberger Kapitäns scheiterten erst beim finalen Pass, der selten stimmte. In der elften Spielminute passte auch die Abstimmung der Gäste im eigenen Drittel nicht. Rihards Bukarts fuhr sich direkt vor Niklas Treutle frei und bekam den perfekten Pass von Daniel Fischbuch. Treutle war chancenlos, die Eisbären führten mit 1:0. Fischbuch nahm wenige Augenblicke später auf der Strafbank Platz und ermöglichte den Ice Tigers die erste Überzahlmöglichkeit. Lange sah es so aus, als würde die Mannschaft von Rob Wilson im chronisch schwachen Power Play nicht ins Berliner Drittel kommen. Dann aber agierte Steven Reinprecht stark hinter dem Tor von Petri Vehanen und brachte den Puck zu Patrick Reimer. Reimer täuschte einen Schuss an, beförderte die Scheibe aber zu Leo Pföderl. Das Nürnberger Play Off Monster machte seinen Namen alle Ehre und tippte zum Ausgleich ein. Sein erstes Saisontor erzielen wollte offenbar der Nürnberger Verteidiger Marcus Weber. Weber hatte alleine im ersten Drittel drei gute Möglichkeiten, um den Puck hinter Petri Vehanen zu befördern. Dass das nicht klappte, lag in zwei Fällen lediglich an wenigen Zentimetern. Eine Minute vor Schluss wurde es dann das erste Mal richtig laut in der ausverkauften Mercedes – Benz Arena. Zum einen, weil die Heimmannschaft den Druck erhöhte und zum anderen, weil das Berliner Publikum bei mehreren Aktionen der Gäste einen Regelbruch gesehen haben will. Die Schiedsrichter blieben ruhig, bis Brandon Segal 15 Sekunden vor Schluss zwei Minuten wegen Beinstellens kassierte. Den Eisbären gelang keine schnelle Aktion mehr, weshalb es nach zwanzig Minuten beim Spielstand 1:1 in die Kabinen ging.

 

Im zweiten Drittel dominierten die Eisbären den Start in den Mittelabschnitt. Louis – Marc Aubry und Marcel Noebels stellten den Spielstand innerhalb von 22 Sekunden auf 3:1. Die Ice Tigers waren damit sichtlich überfordert und wussten sich in den ersten sechs Minuten des zweiten Drittels nicht zu Helfen. Auch die Auszeit von Trainer Rob Wilson änderte nichts daran, dass Berlin nahezu problemlos in die Nürnberger Zone fahren und kombinieren konnte. Rein aus dem Frust der Gäste heraus entstanden auch hitzige Situationen vor dem Tor von Niklas Treutle, die von den Schiedsrichtern völlig legitim mit Hilfe von Strafen gebändigt wurden. Nürnberg kam immer noch nicht zurück ins Spiel, machte dann aber aus dem Nichts den Anschlusstreffer. Taylor Aronson bekam nach Ablauf seiner Strafe wegen unnötiger Härte den langen Pass an die gegnerische blaue Linie. Aronson konnte den Puck zwar nicht verarbeiten, brachte die Scheibe aber hinter das Tor. Vor dem Tor stand der Nürnberger Steven Reinprecht. Reinprecht überwand Petri Vehanen besonders elegant, auch wenn Vehanen in dieser Situation nicht besonders glücklich aussah. Nicht besonders glücklich war auch der Provokant Dane Fox. Nachdem er sich nach seiner Strafe wegen übertriebener Härte (verbal) nicht beherrschen konnte, fanden sich die Eisbären in einer vierminütigen Überzahlsituation wieder. Das Power Play der Heimmannschaft funktionierte aber nicht. Dafür kamen die Gäste mit Tom Gilbert, Patrick Reimer und John Mitchell zu drei guten Möglichkeiten, in Unterzahl auszugleichen. Gelingen wollte das aber nicht. Dane Fox war zurück auf dem Eis, passiert ist vor dem Nürnberger Tor in diesen vier Minuten absolut gar nichts. Bis Niklas Treutle umgefahren wurde und Nürnberg dafür zwei Minuten bekam. Die Logik hinter dieser Strafe versteckt sich wohl irgendwo in den Tiefen der Schiedsrichterfehlentscheidungen in dieser Saison. Das diese Tiefen tief sind, muss nicht diskutiert werden. Diskutiert werden sollte aber, dass die Unparteiischen ab der 34. Spielminute die Kontrolle über das Spiel verloren haben. Dane Fox kickte Petri Vehanen in die Maske und alle 30 Sekunden fanden sich zwei, drei Pärchen. Die Handhabung bei der Vergabe der Strafen war, mal wieder, unterirdisch. Aber das kennt man in dieser Liga schon. Nürnberg kam in den finalen Minuten zu zwei guten Möglichkeiten durch Patrick Reimer und Taylor Aronson. Nach dem Mittelabschnitt blieb es aber beim 3:2 für Berlin.

 

Im dritten Drittel waren es die Gäste, die sofort zum Abschluss kamen. Nach nur 26 Sekunden zog Yasin Ehliz von der blauen Linie ab und überwand Petri Vehanen im Power Play zum 3:3. Die THOMAS SABO Ice Tigers waren im Anschluss näher am Siegtreffer dran und machten diesen auch. Patrick Reimer fuhr völlig legitim über die gegnerische blaue Linie, zog ab und überwand Petri Vehanen zum 3:4 Führungstreffer. Die Schiedsrichter aber sahen eine Abseitsposition des Nürnberger Kapitäns. Das lassen wir an dieser Stelle besser unkommentiert und hüllen einen Mantel aus Schweigen über alle anderen Vorfälle und Schiedsrichterentscheidungen im dritten Drittel. 

 

In der Overtime waren gerade Mal 23 Sekunden gespielt, da hatte Nick Petersen den Puck auf der Kelle und den Überraschungsmoment auf seiner Seite. Niklas Treutle war überwunden, die Eisbären Berlin feierten einen 4:3 Erfolg nach Verlängerung und die 2:1 Führung in der Halbfinalserie. 

 

 


 

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