DEL - Adler Mannheim gleichen Halbfinalserie gegen EHC Red Bull München aus

 

(DEL/Mannheim) (SK) - Spiel 2 in der Playoffserie der Adler Mannheim und dem EHC Red Bull München hielt, was es nach Spiel 1 versprochen hatte zu werden. Nach dem ersten Aufeinandertreffen der beiden Teams am vergangenen Donnerstag und den teils fragwürdigen Entscheidungen der Unparteiischen, waren die Emotionen bereits vor der heutigen Partie am Brodeln.

 

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(Foto: Tina Kurz)

 


Vor allem auf Steve Pinizzotto konzentrierten sich im Vorfeld die Mannheimer Fans, nach dem dieser Matthias Plachta mit einer Gehirner-schütterung für die nächsten Partien aus dem Verkehr gezogen hatte. Pinizzotto indes wurde vom Disziplinarausschuss der Deutschen Eishockey Liga im Nachgang für fünf Spiele gesperrt. Die 13.600 Zuschauer in der ausverkauften SAP Arena feuerten von Beginn an ihre Farben an und wurden dank der Tore von Thomas Larkin (1.), Marcus Kink (53./60.) und Luke Adam (53.) nicht enttäuscht. Am Ende einer hart umkämpften Partie sollte mit dem 4:2-Heimsieg der Ausgleich in der Serie stehen.

 

 

Mit einer scheinbar ordentlichen Portion im Wut im Bauch, waren am heutigen Samstagabend wohl nicht nur die Mannheimer Fans in die Arena gekommen. Auch bei den Adlern selbst, wirkte die Niederlage aus Spiel 1 wohl noch nach. Hinzu kam die sensationelle Unterstützung von den Rängen. Keine 39 Sekunden waren gespielt, als die Scheibe erstmals hinter Danny aus den Birken im Netz zappelte. Thomas Larkin hatte nach Vorarbeit von David Wolf einfach mal trocken abgezogen und Mannheim mit 1:0 in Führung geschossen (1.). Überhaupt kannte das Spiel in den ersten Minuten nur eine Marschrichtung - Richtung Münchner Gehäuse. Beinahe im Minutentakt musste Nationaltorhüter aus den Birken eingreifen. Erst rettete er gegen Andrew Desjardins und Brent Raedeke (4.), dann gegen Chad Kolarik (5.) und Ryan Mac Murchy im ersten Mannheimer Powerplay (7.).

 

 

Hatte das Team von Bill Stewart die ersten zehn Minuten noch deutlich mehr vom Spiel, so sollte sich das Blatt nun leider zu Gunsten der Gäste wenden. Denn aufgrund der nun folgenden Strafen gegen Daniel Sparre und Denis Reul (10.) galt es erst einmal die Unterzahl unbeschadet zu überstehen. Das gelang zwar, doch kurz darauf musste sich Dennis Endras Yannic Seidenberg geschlagen geben. Nach Vorarbeit von Patick Hager und Jason Jaffray gelang dem Verteidiger der 1:1-Ausgleich (17.).

 

 

Mit 1:1 ging es in den Mittelabschnitt. War im ersten Drittel noch verbissen um jeden Zentimeter Eis gekämpft worden, verflachte die Partie nun zunehmend. Zwar kamen beide Teams immer wieder zu guten Einschussmöglichkeiten, doch das Tempo vor allem auf Mannheimer Seite hatte merklich nachgelassen. München wirkte immer einen Ticken schneller und spritziger. Das deutliche Chancenplus lag daher auf Seiten der Gäste. Das Team von Don Jackson konnte das aber nicht auf die Anzeigentafel bringen. Ein ums andere Mal bewies Dennis Endras wieder, was für ein starker Rückhalt er für sein Team ist. Vor allem als mit Patrick Mullen und Thomas Larkin gleich zwei Adler auf die Strafbank wanderten und es fast zwei Minuten bei fünf gegen drei zu überstehen galt. Hier sprangen aber die Mannheimer Fans in die Bresche und spätestens mit dem aBreak von Phil Hungerecker verwandelte sich die SAP Arena in einen Hexenkessel.

 



 

Und der Hexenkessel legte sogar noch eins drauf. Zwar mussten die Quadratestädter nur 28 Sekunden nach Wiederbeginn das 2:1 aus Sicht der Münchner durch Jason Jaffray hinnehmen (41.), doch Mannheim kamen zunehmend wieder besser ins Spiel und erarbeitete sich mehr und mehr Chancen. Daniel Sparre (46.) und Ryan MacMurchy mit Luke Adam (51.) vergaben allerdings noch knapp. Besser machte es da Adler-Kapitän Marcus Kink nur zwei Minuten später. Im Gewühl vorm Münchner Tor stocherte er irgendwie die Scheibe über die Linie, eine Situation, die sich die Unparteiischen aber nochmals genau anschauen mussten. Eine kleine Ewigkeit studierten sie das Videomaterial, ehe sie den Hausherren den Treffer zuerkannten (53.). Hatte mit dem so wichtigen Ausgleich zum 2:2 bereits die Halle gebebt, so hob das Dach keine 51 Sekunden später ab.

 


Luke Adam kam, sah und traf - plötzlich lagen die Adler mit 3:2 in Führung. Ein Umstand, den sie sich nicht mehr nehmen lassen wollten, hing doch der Ausgleich in der Serie davon ab. Entsprechend druckvoll ging es nun immer wieder auf Danny aus den Birken zu. Ryan MacMurchy, Marcus Kink und Christoph Ullmann hatten den nächstenTreffer schon auf der Kelle. Zwei Minuten vor der Schlussirene dann aber erst noch eine Schrecksekunde. Brooks Macek hatte Adler-Goalie Endras schon bezwungen, die Scheibe schlitterte aufs Tor zu - und an der Torlinie entlang einmal am gesamten Tor vorbei. Mehr als einem Adlerfan dürfte in diesem Moment das Herz stillgestanden haben. Doch das Glück schien nun auf Seiten der Hausherren zu sein. Denn trotz Herausnahme von aus den Birken zugunsten eines sechsten Feldspielers wollte der Ausgleich nicht mehr gelingen. Im Gegenteil - Marcus Kink nutzte den Umstand zum 4:2-Schlusstreffer ins verwaiste Tor und ließ die Fans 44 Sekunden vor der Schluss-sirene damit endgültig ausrasten.

 

 

Mit dem 4:2-Heimsieg und dem Ausgleich in der Serie geht es für die Adler nun am Ostermontag wieder nach München.

 


Spiel vom 31. März 2018

Adler Mannheim -  EHC Red Bull München 4:2 (1:1|0:0|3:1)

 

Tore:
1:0 | 1.| Thomas Larkin (David Wolf)
1:1 |17.| Yannic Seidenberg (Patrick Hager, Jason Jaffray)
1:2 |41.| Jason Jaffray (Michael Wolf, Patrick Hager)
2:2 |53.| Marcus Kink (Christoph Ullmann, Marcel Goc)
3:2 |53.| Luke Adam (Chad Kolarik, Aaron Johnson)
4:2 |60.| Marcus Kink (Chad Kolarik, Marcel Goc)

 

Zuschauer:
13.600

 


Mannheim

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Weitere interessante Links:

www.eishockey-bilder.com - Eishockey Bilder von den Adler Mannheim von eishockey-online.com.

www.eishockey-deutschland.info - Informationen über alle Eishockey Weltmeisterschaften und Olympische Spiele seit 1910.

 

 


 


 

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