DEL - THOMAS SABO Ice Tigers gleichen Serie gegen Eisbären Berlin in Overtime aus

 

(DEL/Nürnberg) (Oliver Winkler) Die THOMAS SABO Ice Tigers empfingen die Eisbären Berlin in der ausverkauften Nürnberger Arena zum zweiten Play Off Spiel. Beide Mannschaften zeigten ein weitesgehend ausgeglichenes Spiel. Die Hausherren scheiterten aber zu oft an der eigenen Chancenverwertung und vergaben so mehrere Chancen auf einen durchaus höheren Sieg. Aber auch die Gäste aus Berlin hätten das Spiel im dritten Drittel entscheiden können. Am Ende ging es in beim Stand 2:2 in die Overtime. In der Verlängerung war Berlin stellenweise näher am Sieg, die Ice Tigers kamen aber durch das Tor von John Mitchell zum 3:2 Erfolg und zum Serienausgleich.

 

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(Foto: Birgit Eiblmaier)


 

Als Gummibärenbande bezeichnet wurden die Eisbären Berlin in der ausverkauften Nürnberger Arena empfangen. Uwe Krupps Mannschaft teilte aber bereits in den ersten fünf Minuten ordentlich aus und ging mit gesunder Härte gegen Dane Fox und David Steckel vor. Die Franken aber blieben unbeeindruckt und hielten am eigenen Gameplan fest. Patrick Buzas, Dane Fox und Brandon Segal kamen in den ersten sechs Spielminuten zu beachtlichen Möglichkeiten, scheiterten aber in jedem Fall an Petri Vehanen. Die Eisbären kamen nur alle paar Minuten vor Niklas Treutle, blieben dabei aber nicht ungefährlich. Nachdem die theoretisch gesehen vierte Nürnberger Reihe mit David Steckel und Leo Pföderl zu zwei weiteren gigantischen Torchancen kam, gewann die Reihe unmittelbar danach das Anspiel. Steckel schoss den Schoner von Vehanen an, die Scheibe wurde zu Leo Pföderl abgefälscht, der den Puck dann endgültig und einwandfrei ins Berliner Tor bugsierte. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt verdient. Die Hausherren waren deutlich aktiver, leisteten sich aber eine Nachlässigkeit in der defensiven Zone. Den Schuss von James Sheppard konnte Treutle noch parieren, gegen Nicholas Petersens dritten Treffer in dieser Serie war er aber machtlos. Die Heimmannschaft versuchte sich wenige Minuten später im Power Play, kam aber zu keiner wirklich zwingenden Chance. Die Mannschaft von Rob Wilson schloss die Gäste aus Berlin dennoch auch nach dem Ablauf der Strafe in der offensiven Zone ein und erarbeitete sich unmittelbar danach eine weitere Überzahlmöglichkeit. Im zweiten Power Play agierten die Ice Tigers dann zwar zwingender, brachten die Scheibe aber nicht über die Torlinie. Nürnberg fiel im ersten Drittel der chronisch schlechten Chancenverwertung zum Opfer und ging mit einem etwas unglücklichen 1:1 in die Kabine.

 

Im Mittelabschnitt machten die Hausherren an dem Punkt weiter, an dem sie bei der Schlusssirene des ersten Drittels aufgehört hatten. Brandon Segal fand sich schon in der ersten Spielminute in einem Alleingang wieder, scheiterte aber erneut an Petri Vehanen, der ein hervorragendes Spiel machte. Die Eisbären Berlin kamen nach dem starken Start der Ice Tigers allerdings immer besser ins Spiel und hätten mehrmals die zahlreich angereisten Berliner Fans mit dem Führungstreffer erfreuen können. Die Gästefans machten in der gesamten Partie ein sehr lautstarkes Bild, beschwerten sich zum Beispiel über die hohen Nürnberger Ticketpreise (25.50 Euro für einen Stehplatz im Oberrang) und gaben den optimistisch motivierten fränkischen Fans ordentlich Kontra. Auch die Schiedsrichter gaben ordentlich Kontra, zumindest den Ice Tigers gegenüber. Taylor Aronson bekam acht Minuten vor Schluss des zweiten Drittels eine Strafe wegen übertriebener Härte, während die Gäste oft ein paar Stufen härter rangingen. Auch die Aktionen der Berliner waren oft keiner Strafe würdig, umso unsinniger war dann aber die Entscheidung der Schiedsrichter bei Taylor Aronsons Junior – Hockey - Check. Nürnberg machte, mit Niklas Treutle an der Front, ein beachtliches Unterzahlspiel und konnte alle Chancen der Eisbären vereiteln. Taylor Aronson teilte im Nachgang noch ordentlich gegen einen wechselnden Berliner aus und rammte ihn unsanft gegen die Bande. Hätte es in dieser Situation eine zweiminütige Strafe gegeben, hätte sich sicher keiner beschweren können. Was soll’s – wieder mal verdrehte Welt in der Deutschen Eishockey Liga. Gedreht war einige Augenblicke später auch der Spielstand. Louis – Marc Aubry überwand Niklas Treutle mit einem gelungenen Schuss, zu diesem Zeitpunkt verdient, zum 1:2 Führungstreffer. In den nachfolgenden Minuten wollte den Ice Tigers nicht viel gelingen. Selbst im Überzahlspiel hatte der Berliner André Rankel die beste Chance, während Nürnberg nicht ein Mal gefährlich zum Schuss kam. Dennoch gelang der Heimmannschaft der Ausgleich. Es war keine Sekunde mehr zu spielen, da schoss Leo Pföderl den Puck vorbei an Vehanen ins Tor. Die Schiedsrichter kontrollierten die Spieluhr noch mit Hilfe des Videobeweises, entdeckten dann aber wie alle Zuschauer schon vor dem Videobeweis wussten, dass der Puck 0:01 vor Schluss die Linie überschritten hatte.

 

Im dritten Drittel neutralisierten sich beide Mannschaften. Es kam nur noch zu vereinzelten Möglichkeiten, bei denen kein zwingendes entscheidendes Tor herausspringen konnte. Näher dran waren die Gäste aus Berlin, die Nürnberg immer wieder zu unerlaubten Weitschüssen zwangen. Niklas Treutle und die fränkische Abwehr blieben jedoch standhaft. Das Selbe galt für Petri Vehanen und seine Vordermannschaft. So musste es erstmals in dieser Halbfinalserie in die Overtime gehen, die zumindest das zweite Spiel entscheiden sollte. Die Nürnberger Chancen standen gut. Immerhin hat Leo Pföderl in diesem Spiel schon zwei Mal getroffen und war in der bislang einzigen Overtime der Ice Tigers in diesen Play Offs in der Lanxess Arena der Siegtorschütze. Ein Hattrick hätte Pföderl somit den zweiten Overtime Matchwinner in diesen Play Offs beschert. 

 

In der Overtime selbst war es ein wildes Hin - und Her. Beide Mannschaften waren abwechselnd am Drücker. In der zweiten Phase der Verlängerung waren es aber die Eisbären Berlin, die den besseren Druck aufbauen konnten und Niklas Treutel mächtig unter Beschuss nahmen. Die Ice Tigers aber hielten Stand und versuchten immer wieder in die offensive Zone der Berliner vorzudringen. Drei Minuten vor Schluss erlöste John Mitchell die zitternde und bebende Arena und schoss nach Vorlage von David Steckel und Patrick Köppchen zum entscheidenden 3:2 Overtime Matchwinner ein. Nürnberg gleicht damit die Serie gegen Berlin auf 1:1 aus. Weiter geht es am Montagnachmittag in der bereits ausverkauften Mercedes Benz Arena. Sollte es den Ice Tigers gelingen, einen Auswärtssieg zu landen, könnte die Mannschaft von Rob Wilson bereits am Mittwochabend auf heimischen Eis den Matchball holen. Bis dahin gibt es aber noch viel Eishockey zu spielen.  

 

 

 



Nuernberg

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Weitere interessante Links:

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www.eishockey-nuernberg.com - Weitere Informationen über das Eishockey in Nürnberg von eishockey-online.com.

 

 

 

 

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