DEL - Eisbären Berlin schlagen THOMAS SABO Ice Tigers mit 5:1!

 

(DEL/Berlin) (OWAuswärts haben die THOMAS SABO Ice Tigers in den diesjährigen Play Offs noch nie verloren. Bis die Eisbären Berlin kamen und ein überzeugendes Heimspiel ablieferten. Zwar rannten die IceTigers das gesamte Spiel über gegen die Defensive der Hauptstädter an, schafften es aber nicht mehr als ein Mal, Petri Vehanen zu überwinden. Auch auf Grund eines Tors ins leere Nürnberger Gehäuse feierten die Eisbären am Ende einen deutlichen 5:1 Sieg und die Serienführung im Halbfinale. 

 

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(Foto: Birgit Eiblmaier) 

 


 

Die Eisbären Berlin kamen besser in das erste Halbfinalspiel. Die THOMAS SABO Ice Tigers wirkten stellenweise müde und ein wenig zu langsam. Die Abwehr der Hauptstädter hatte zwar bereits in den ersten Minuten Probleme mit der Offensive der Franken. Die Gäste konnten diese Chancen aber nicht ausnutzten. Anders machten das die Hausherren. In der fünften Spielminute leiteten Marcel Noebels und Louis – Marc Aubry den Puck im Slot vom rechten zum linken Bully Kreis. Frank Hördler stand goldrichtig und schob die Scheibe an Niklas Treutle vorbei ins Tor ein. Die Nürnberger Abwehr hätte Hördler in dieser Situation nicht unbedeckt stehen lassen dürfen. Die IceTigers aber hätten dennoch ausgleichen können, scheiterten am Ende aber an sich selbst. Patrick Reimer bekam vier Minuten vor Schluss des ersten Drittels die beste Torchance der Gäste und schoss am leeren Tor vorbei. Auch Dane Fox und John Mitchell hätten ausgleichen können – schafften das aber nicht. Nach dem ersten Drittel führten die Hauptstädter verdient mit 1:0.

 

Im Mittelabschnitt machten beide Mannschaften im Prinzip an der Stelle weiter, an der sie nach zwanzig Minuten aufgehört hatten. Die IceTigers bemühten sich um den Ausgleich, die Eisbären Berlin versuchten die doch recht löchrige Abwehr der Gäste für den zweiten Treffer auszunutzen. Dane Fox schoss in der 30. Spielminute den Pfosten von Petri Vehanens Gehäuse an und vergab eine der zahlreichen Chancen, die den Franken in den ersten zehn Minuten des zweiten Drittels gegönnt wurden. Nicholas Petersen verpasste den Gästen wenige Sekunden später eine Lektion im Fach Chancenverwertung. Die IceTigers brachten den Puck im eigenen Drittel nicht unter Kontrolle und mussten dafür mit dem zweiten Gegentreffer bezahlen, der die Stimmung in der gut gefüllten Mercedes Benz Arena zumindest ein wenig aufkochen ließ. Im Allgemeinen präsentierten sich beide Fanlager überraschend passiv und zurückhaltend. Übelnehmen konnte man es den Zuschauern, die sich im Prinzip nur an das Spiel auf dem Eis anpassten, nicht. Ab dem zweiten Tor drehten die Eisbären eine Stufe hoch und machten der Defensive von Rob Wilsons Team enorme Probleme. James Sheppard kassierte vier Minuten vor Schluss des zweiten Drittels aber eine Strafe wegen Stockschlags. Die sonst so Power Play – schwachen Nürnberger hielten den Puck über die gesamte Zeit in Überzahl im Berliner Drittel und kamen nach einer Minute auch in unmittelbare Nähe vor Petri Vehanen. Nach einem unübersichtlichen Stockstochern vor Vehanens Schonern rutschte der Puck zum 2:1 über die Torlinie. Der Torschütze Yasin Ehliz kam so durch ein etwas glücklicheres Tor zum wichtigen Anschlusstreffer.

 

Im dritten Drittel versuchte die Mannschaft von Rob Wilson, das Spiel auszugleichen, schaffte es aber nicht, vielversprechende Situationen enstehen zu lassen. Dafür verwerteten die Hausherren nahezu alle Chancen zum Torerfolg. Jamison MacQueen stellte im Power Play nach Dane Foxs Stockschlag den Spielstand auf 3:1. Die IceTigers überstanden in den nachfolgenden Minuten zwei Unterzahlspiele, mussten sich dann aber dem Schuss von Louis - Marc Aubry geschlagen geben, der den am Boden liegenden Treutle überwinden konnte. Die Nürnberger Trainer Rob Wilson und Mike Flanagan debattierten wild auf der Spielerbank und entschieden sich eine Minute vor Schluss für das Spiel ohne Torhüter. Nicholas Petersen kam in der neutralen Zone zum Puck und schoss zum finalen 5:1 ein.

 

Die Eisbären Berlin feierten so einen dominanten, überzeugenden Sieg. Auch wenn das Ergebnis am Ende doch höher aussieht, als der Spielverlauf in Wirklichkeit war, haben die Hausherren verdient gewonnen und das erste Spiel in der Halbfinalserie für sich entschieden. Weiter geht es am Samstagnachmittag in der bereits ausverkauften Arena Nürnberger Versicherung. 

 

 


 

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