DEB - Olympiaheld Christian Ehrhoff beendet seine Karriere

 

(DEB/Nationalmannschaft) (Stefan Diepold) Marco Sturm: „Gehörte zu den besten Spielern, die das deutsche Eishockey hervorgebracht hat".  Einer der größten deutschen Eishockeyspieler macht überraschend Schluss. Christian Ehrhoff hat nur wenige Stunden nach dem Viertelfinal-Aus der Kölner Haie gegen die Thomas Sabo Ice Tigers am Abend des 25.03.2018 sein Karriereende bekannt gegeben. Der Verteidiger hängt genau einen Monat nach dem Gewinn der Silbermedaille mit der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft seine Schlittschuhe an den Nagel. Das gab der 35 Jahre alte Abwehrspieler auf seinen „Social Media-Accounts“ bekannt.

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(Foto: Sebastian Wells / DEB)

 


Marco Sturm: „Gehörte zu den besten Spielern, die das deutsche Eishockey hervorgebracht hat".  Einer der größten deutschen Eishockeyspieler macht überraschend Schluss. Christian Ehrhoff hat nur wenige Stunden nach dem Viertelfinal-Aus der Kölner Haie gegen die Thomas Sabo Ice Tigers am Abend des 25.03.2018 sein Karriereende bekannt gegeben. Der Verteidiger hängt genau einen Monat nach dem Gewinn der Silbermedaille mit der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft seine Schlittschuhe an den Nagel. Das gab der 35 Jahre alte Abwehrspieler auf seinen „Social Media-Accounts“ bekannt.


 
Der gebürtige Moerser lief in insgesamt 118 Länderspielen für die deutsche Nationalmannschaft auf. Darunter nahm der überaus erfolgreiche Verteidiger, der 862 Spiele in der NHL absolvierte, an sieben Weltmeisterschaften und vier Olympischen Spielen teil. Sein wohl größter Erfolg war dabei der Gewinn der Olympischen Silbermedaille bei den Winterspielen in PyeongChang im vergangenen Februar.


 
„Ich habe die Mannschaft, die Haie-Organisation und natürlich auch Bundestrainer Marco Sturm über diesen Schritt informiert. Ich durfte eine lange und erfolgreiche Karriere genießen. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich freue mich jetzt auf ein neues Kapitel in meinem Leben“, sagte Ehrhoff in einer ersten Stellungnahme. „Der Entschluss ist wohl überlegt und in den vergangenen Wochen gereift. Nach so vielen Jahren auf dem höchsten Level ist für mich jetzt der Zeitpunkt gekommen, um etwas Neues zu starten.“


 
„Christian und ganz Eishockey-Deutschland kann stolz auf eine außergewöhnliche Karriere zurückblicken. Er hat sich auf und neben dem Eis immer als Führungspersönlichkeit gezeigt und gehörte zu den besten Spielern, die das deutsche Eishockey hervorgebracht hat. Ich wünsche ihm privat und beruflich das Allerbeste für den neuen Lebensabschnitt“, sagte Bundestrainer Marco Sturm, der „schon vor ein paar Tagen“ von Ehrhoff persönlich über diesen Schritt informiert wurde.


 
Auch DEB-Präsident Franz Reindl zeigte vollstes Verständnis für die Entscheidung des deutschen Führungsspielers: „Christian hat eine großartige Karriere hinter sich, in der er immer bereit war für die Nationalmannschaft zu spielen. Er hinterlässt große Fußstapfen, was aber auch eine Chance für die jungen Spieler bedeutet.“ 

 



 

Die Karriere von Christian Ehrhoff

 

 

Christian Ehrhoff wurde am 6. Juli 1982 in Moers geboren. In seiner Laufbahn gewann er die Silbermedaille bei den Olympischen Winterspielen 2018 in PyeongChang mit der Deutschen Eishockey Nationalmannschaft, die Deutsche Meisterschaft 2003 mit den Krefeld Pinguinen, wurde 2002 und 2003 in das DEL All-Star Game, 2004 NHL Young Stars Game und 2005 ins AHL All-Star Classic gewählt. 2010 wurde er bei der IIHF-Eishockey-Weltmeisterschaft in Deutschland in das WM All-Star-Team gewählt und erreichte 2016 mit dem Team Europa Platz 2 beim World Cup of Hockey.

 

 

Nachdem er bei den Krefeld Pinguinen sämtliche Jugendmannschaften durchlief, wurde er zur Saison 1999/00 in das DEL Team nominiert. Mit den Krefeld Pinguinen gewann er mit Robert Müller in der Saison 2002/03 die Deutsche Eishockey Meisterschaft. Mit dem Titel im Gepäck ging es für Ihn im Sommer 2003 über den großen Teich, wo er sich dem NHL Team der San Jose Sharks anschloss. Die San Jose Sharks hatten Christian Ehrhoff im NHL Draft 2001 in der vierten Runde an 106. Stelle gezogen. In seiner ersten NHL-Saison kam er auf 41 NHL-Spiele bei den Sharks und wurde zum NHL Young Stars Game eingeladen. Die meiste Zeit der Saison stand er für das Farmteam den Cleveland Barons in der American Hockey League (AHL) auf dem Eis. Die Saison 2004/05 spielte er durchgehend beim Farmteam der Cleveland Barons in der AHL, da die NHL einen Lockout hatte. In 79 Partien wurde er mit 35 Zählern punktbester Verteidiger und für das AHL All-Star Classic nominiert.

 


Ab der 2005/2006 stand er für die San Jose Sharks in der National Hockey League (NHL) auf dem Eis und brachte es in 64 Spielen auf 23 Punkte. In den Playoffs erzielte er 8 Punkte in 11 Spielen.  Am Ende der Saison 2007/08 lief sein Vertrag bei den San Jose Sharks ab. Er erhielt jedoch als Restricted Free Agent einen weiteren Dreijahres-Vertrag. Nachdem das Team in der Saison 2008/09 als punktbeste Mannschaft der Liga in die Playoffs gingen und in der ersten Runde ausschieden, wurde das Team umgebaut und Christian Ehrhoff an den NHL Konkurrenten Vancouver Canucks abgegeben.

 

 

In Vancouver wurde Ehrhoff ab der Saison 2009/10 sofort Stammspieler und stellte mit 44 Punkten, 14 Toren und 22:47 durchschnittliche Eiszeit pro Spiel einen neuen Rekord bei den Canucks auf. Er überholte mit diesen Werten auch Uwe Krupp als bislang bester deutscher Verteidiger in der NHL Geschichte. In den Playoffs 2010 mussten sich die Vancouver Canucks dem späteren Stanley-Cup Sieger aus Chicago Blackhawks geschlagen geben. Für seine Saisonleistung wurde er mit der Babe Pratt Trophy der Canucks ausgezeichnet. In der Saison 2010/11 schafften die Vancouver Canucks den Einzug ins Stanley-Cup-Finale, wo es zum deutschen Duell zwischen Christian Ehrhoff und Dennis Seidenberg von den Boston Bruins kam. Am Ende musste das Spiel 7 die Entscheidung bringen. Das Spiel verloren die Vancouver Canucks mit 0:4 und so wurden die Boston Bruins mit Dennis Seidenberg Stanley-Cup-Sieger 2011.

 

 

Mit dem 7. Spiel des Stanley-Cup-Finales endete auch sein Dreijahresvertrag. Nach Verhandlungen mit verschiedenen NHL Teams schloss er sich zur Saison 2011/12 den Buffalo Sabres mit einem hochdotierten Zehnjahresvertrag an.  Nach einem Faustkampf mit Troy Bouwer von den Washington Capitals verletzte sich Christian Ehrhoff und fiel somit für 11 Ligaspiele aus. Die Buffalo Sabres verpassten indessen die Play-Offs. Nachdem am 15.09.2012 der NHL Lockout begann, kehrte er während dieser Zeit  zu den Krefeld Pinguinen in die Deutsche Eishockey Liga zurück. Im Juni 2014 wurde sein Vertrag bei den Buffalo Sabres aufgrund des schlechten Abschneidens des Teams aufgelöst.

 


Die Saison 2014/15 spielte er bei den Pittsburgh Penguins, die jedoch bereits in der ersten Playoff Runde an den New York Rangers scheiterten. Als Free Agent schloss er sich 2015 den Los Angeles Kings an. Mitte der Saison wurde er im Austausch gegen Rob Scuderi zu den Chicago Blackhawks transferiert. Am Ende der Saison wurde sein Vertrag nicht verlängert.

 

 

Zum Abschluss seiner Profilaufbahn wechselte er 2016 den Kölner Haien in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Nachdem Ausscheiden in den Playoffs 2018 gab er sein Karriereende bekannt.

 

 

Für die Deutsche Eishockey Nationalmannschaft bestritt er zwei U18-Junioren Weltmeisterschaften, zwei U20-Junioren Weltmeisterschaften, zwei World Cup of Hockey, 7 Weltmeisterschaften und 4 Olympische Winterspiele. Bei dem historischen Gewinn der Silbermedaille bei den Olympischen Winterspielen 2018 in PyeongChang war er einer der großen Stützen des Deutschen Erfolges.  Bei der IIHF-Eishockey-Weltmeisterschaft 2010 in Deutschland wurde er in das ALL-Star-Team gewählt.

 

 


 

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Weitere interessante Links:

www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.

www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute.

 

 

 

 

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