DEL - Eisbären Berlin gewinnen Achterbahnfahrt gegen die Grizzlys Wolfsburg!

 

(DEL/Berlin) (Oliver Winkler) Die Eisbären Berlin sind mit einem wahnsinnigen 7:6 Overtime - Erfolg in das Halbfinale eingezogen. Die Gäste lagen fünf Minuten vor Schluss noch mit 5:3 hinten, gaben sich aber nicht auf und glichen innerhalb von einer Minute komplett aus. Die Mannschaft von Uwe Krupp wollte nicht in die Verlängerung gehen und kam noch einmal zum Treffer. Das reichte aber nicht, da den Wolfsburgern keine 30 Sekunden später der erneute Ausgleich gelingen konnte. In der Overtime reichten den Hauptstädtern gerade Mal zwei Minuten zum Siegtreffer.

 

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(Foto: Heike Feiner)


 

Diese Serie war keine einfache Aufgabe für die Mannschaft von Pavel Gross, der nach dieser Saison zu den Adler Mannheim wechselt. Auch im fünften Spiel fehlten den Grizzlys Wolfsburg die Schlüsselspieler. Tyler Haskins, Kamil Kreps, Marcel Ohmann, Fabio Pfohl, Gerrit Fauser und Mark Voakes konnten nicht auflaufen. Die Heimmannschaft startete mit viel Druck in das Spiel, rannte aber oft erfolglos gegen das Bollwerk der Gäste an. Dafür kam Wolfsburg etwas überraschend zum Führungstreffer. Daniel Richmond musste wegen Hakens auf die Strafbank, Tyson Mulock nutzte das eiskalt aus und chipte zum 0:1 ein. Vorlagengeber war Kristopher Foucault, der die Scheibe gefährlich vor das Tor von Petri Vehanen brachte. Die Hausherren schütteteln sich kurz und kamen kurz vor Schluss des ersten Drittels zum Ausgleich. Daniel Fischbuch und Martin Buchwieser fanden sich in einem 2 auf 1 - Konter wieder. Es schien so, als wäre die Situation geklärt, dann aber kam Buchwieser mit dem Schläger zum Puck und fälschte die Scheibe zum 1:1 in das Tor von Jerry Kuhn. Die Videoschiedsrichter sahen sich die Situation mehrmals im Videobeweis an, bestätigten den Treffer aber. 13 Sekunden vor Schluss des ersten Drittels kamen die Grizzlys noch ein Mal in die offensive Zone. Robert Bina bekam die Scheibe an der blauen Linie und zog ab. Petri Vehanen war die Sicht versperrt. Auch hier gab es den Videobeweis, auch hier zählte das Tor. Die Gäste führten nach dem ersten Drittel, trotz Spielermangel, mit 1:2.  

 

Auch im Mittelabschnitt waren die Grizzlys besonders effektiv. Tyson Mulock bekam den Puck von Christopher Höhenleitner, überwand Daniel Richmond und Petri Vehanen und schob zum zwischenzeitlichen 1:3 ein. Dann aber fehlte den Gästen scheinbar die Kraft, den Eisbären standzuhalten. Nicholas Petersen und Martin Buchwieser glichen das Spiel innerhalb von 140 Sekunden aus und brachten die Eisbären Berlin auf die Welle des Erfolgs. Ab dem Zeitpunkt an war es nur eine Frage der Zeit, bis es der Mannschaft von Uwe Krupp gelingt, das Spiel zu drehen. Fünf Minuten später traf Marcel Noebels zum 4:3. Die Grizzlys schienen geschlagen, geknickt und frustiert. 

 

Im dritten Drittel war deutlich zu sehen, dass der Mannschaft von Pavel Gross die Kräfte fehlten. Die Grizzlys bekamen den Puck nicht aus dem Drittel. Jens Baxmann hielt den Puck an der blauen Linie auf und schickte die Scheibe in Richtung Tor. Louis - Marc Aubry fälschte die Scheibe unhaltbar für Jerry Kuhn ab und freute sich über den Treffer zum 5:3. Das Spiel war entschieden - oder etwa nicht? Nein! In den finalen drei Minuten geschah historisches. Die Gäste glichen innerhalb von 18  Sekunden aus dem Nichts zum 5:5 aus. Kristopher Foucault und Philip Riefers waren die Torschützen. 74 Sekunden später schlug Berlin zurück. Marcel Noebels stand für einen kurzen Moment völlig frei vor Jerry Kuhn und bekam die Scheibe von Jonas Müller, der hinter das Tor gefahren war, perfekt auf die Kelle gespielt. Die Hausherren führten, 1:41 Minute vor Schluss mit 6:5. Die Gäste hatten aber noch nicht genug und wollten sich keinesfalls geschlagen geben. Pavel Gross nahm den Torhüter raus, Kristopher Foucalt überwand Petri Vehanen (14 Sekunden nach dem 6:5) zum 6:6 - Ausgleich. Wahnsinn! 

 

Berlin war aber die bessere Mannschaft und kam auch besser in die Overtime, in der es nur 133 Sekunden dauerte, bis die fast ausverkaufte Mercedes - Benz Arena in euphorische Freude ausbrach. Rihards Bukarts zog von der blauen Linie ab und traf einen Wolfsburger Spieler am Schienbein. Dort prallte die Scheibe so ungünstig ab, dass Jerry Kuhn nicht mehr eingreifen konnte. 

 

Die Eisbären Berlin gewinnen ein wahnsinniges Spiel mit 7:6 nach Verlängerung. Die Grizzlys Wolfsburg waren zwar das schlechtere Team, kämpften sich aber unglaublich stark zurück. Am Ende geht der Sieg der Hausherren und der Einzug ins Halbfinale aber mehr als in Ordnung. 

 


 

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