DEL - Playoff-Traum geplatzt: Eisbären überrollen die DEG

 

(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG verliert gegen die Eisbären aus Berlin deutlich mit 2:6 (1:2; 0:4; 1:0). Das Team von Coach Tobias Abstreiter war dabei bemüht, aber chancenlos. Die Playoffs sind damit für die Rot-Gelben nicht mehr zu erreichen.Zu Spielbeginn merkten die 13.205 Zuschauer, dass die DEG ein Zeichen setzten wollte. Das Team um Goalie Dan Bakala machte von Anfang an Druck auf den Kasten der Berliner. Alex Barta hatte nach wenigen Sekunden bereits die Führung auf dem Schläger. Trotzdem waren es die Eisbären, die den ersten Treffer erzielten. Der Berliner Louis-Marc Aubry nutzte die erste große Chance der Gäste für die Führung (11:18).

 

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(Foto: Birgit Häfner)

 


 

Die Rot-Gelben schockte dies aber nicht. Sie spielten weiter auf das Tor von Petri Vehanen. Allerdings ohne Erfolg. Der Goalie-Veteran hielt mit mehreren Glanzparaden seinen Kasten sauber – zumindest bis zu einer Strafzeit der Gäste. In dieser legte Brandon Burlon den Puck zu Barta, der einfach mal abzog: 1:1 (16:42; Burlon, Kammerer). Doch der Ausgleich währte nicht lange: Als die DEG im Slot vor Bakala die Scheibe einfach nicht rausbekam, klingelte es erneut. Jamison MacQueen stocherte den Puck über die Linie (19:41), Bakala blockte zuvor drei Schüsse. Durch eine Unkonzentriertheit in der Defensive ging es in Rückstand in die Pause.

 

Der Anfang vom Ende

Es dauerte keine Minute im zweiten Drittel, da machten die Eisbären klar, wer hier als Sieger vom Eis geht. Thomas Oppenheimer konnte nach einem Konter viel zu einfach einnetzen (20:47). Die Düsseldorfer spielten zwar weiter mutig nach vorne, aber bei Vehanen war immer Endstation. Berlin macht es auf der Gegenseite deutlich besser. Nach einer Traumkombination gelang Nicholas Petersen nach 25 Minuten bereits die Vorentscheidung zum 4:1 (24:37). Und es war immer noch nicht genug: Wieder dauerte es keine Minute und der einstig rot-gelbe Daniel Fischbuch erzielte das 5:1 (25:26). Die Düsseldorfer brachen auseinander. Für Dan Bakala war das Spiel vorbei, Mathias Niederberger übernahm. Die DEG hätte kurz darauf zumindest noch einmal treffen können, aber Rob Bordson vergab ein sicheres Tor. Die Effektivität auch dieses Mal das Problem der Düsseldorfer. Auch Niederberger musste nicht lange warten, bis er zum ersten Mal hinter sich greifen musste. Das 6:1 fiel durch MacQueen (31:52).

 

Das Ende vom Ende

Nach einer ereignislosen Phase im letzten Drittel, war es wieder einmal Alex Barta, der sich ein Herz nahm und abzog. Der Schuss schlug im Winkel zum 2:6 ein (48:14; Weiß). Viel änderte das nicht mehr.

Nach der Niederlage steht fest: Das Spiel am Sonntag gegen die Krefeld Pinguine wird das letzte der Saison sein. 10.000 Karten wurden für die Partie bereits abgesetzt. Tickets gibt es unter www.degtickets.de. Feiert mit uns den Saisonabschluss im Straßenbahn-Derby!

 

 


 

Duesseldorf

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