DEL - Adler stoßen mit dem 2:0-Heimsieg über Köln die Tür zur direkten Playoffqualifikation weit auf

 

(DEL / Mannheim) (SK) - Ehre, wem Ehre gebührt. Auch am heutigen Freitagabend gab es, wie zuletzt beim Auswärtsspiel in Schwenningen, vor der Partie eine Ehrung der Olympioniken. Begleitet von den Highlights der Winterspiele auf dem Videowürfel und einer Ansprache von Adler-Geschäftsführer Matthias Binder wurden die Nationalspieler geehrt. Dabei machte es zu diesem Zeitpunkt auch keinen Unterschied, welche Farbe das Trikot hatte.

 

Adler Koeln 020318 1

( Foto Tina Kurz )

 


 

 

Sowohl die Kölner Moritz Müller und Christian Ehrhoff, als auch die Mannheimer um Adler-Kapitän Marcus Kink wurde die herausragende Leistung mit Blumen und einem Porträt verdientermaßen gewürdigt. Danach wurden aus Teamkameraden aber  wieder Gegner. Nach einer temporeichen Partie sollten am Ende aber die Adler die Oberhand behalten. Dank der Tore von Devin Setoguchi (14.) und Chad Kolarik (50.) sicherten sich die Hausherren so drei wichtige Punkte im Kampf um die Playoffplatzierungen und können am Sonntag mit der letzten Partie gegen die Augsburger Panther alles klar machen.

 

 

Volles Haus hieß es heute Abend in Mannheim. Denn in der heimischen SAP Arena stieg nicht nur das erste Heimspiel nach dem Sensationssieg der deutschen Olympiamann- schaft in Pyeongchang, sondern zeitgleich auch das voerst letzte Heimspiel vor der heißen Phase der Saison. Und mit gerade mal einem Punkt Abstand auf einen direkten Playoffplatz und noch insgesamt sechs möglichen Punkten ist für die Adler noch alles drin. Und als wäre das nicht Motivation genug, schien die Silbermedaille und der 4:1-Auswärtssieg über Schwenningen dem Team von Headcoach Bill Stewart zusätzlichen Auftrieb zu geben. Fünf Minuten waren gespielt, ehe Matthias Plachta erstmals die Reflexe von Gustaf Wesslau im Tor der Haie prüfte (5.). Auf der Gegenseite musste Dennis Endras kurz darauf gleich mehrfach sein Können unter Beweis stellen. Erst  gegen Nicolas Krämmer und Dylan Wruck (8.) im ersten Kölner Powerplay, dann gegen Philip Gogulla, der völlig unbeaufsichtigt vorm Mannheimer Tor lauerte (8.). Mannheim hatte aber zunehmend mehr vom Spiel und zeigte sich hellwach. Fast schon folgerichtig war dann der erste Treffer. Devin Setoguchi fackelte in eigener Überzahl nicht  lange und brachte nach Zuspiel von Andrew Desjardins und Garrett Festerling seine Farben erstmals in Führung (14.). Und nicht nur in Überzahl präsentierten sich die  Quadratestädter stark, sondern auch in Unterzahl. Doch trotz Einsatz bis zur ersten Pausensirene wollten keine weiteren Treffer fallen.

 

 



 

 

Ein ähnliches Bild sollte sich auch im Mitteldrittel zeigen, denn Tore sollten trotz viel Mühe und Kampfgeist keine fallen. Immerhin blieben die Adler jetzt der Strafbank fern. Stattdessen nahmen im Verlauf des Drittels immer wieder die Kölner dort Platz. Kaum war eine Strafe abgelaufen, fiel die nächste Strafe. Einen Umstand den aber weder Chad Kolarik mit Mathieu Carle (28.) oder Luke Adam aus kürzester Distanz (33.) in Tore auf der Anzeigentafel ummünzen konnten. Die Haie konnten sich ein ums andere Mal bei Gustaf Wesslau bedanken. Der Kölner Goalie war ein bärenstarker Rückhalt für sein Team. Doch auch sein Gegenüber Dennis Endras zeigte immer wieder Glanzparaden, wie gegen Corey Potter (38.) oder Blair Jones (39.).

 

 

Mit dem knappen Tor Vorsprung ging es somit in den Schlussabschnitt. Und der begann verheißungsvoll. Keine Minute war gespielt, als Mathias Plachta wieder vor Wesslau auftauchte. Doch der Adler-Stürmer vergab knapp. Ganze zehn Minuten mussten die Fans warten, ehe sie nochmals jubeln durften: Chad Kolarik liess Wesslau aus kürzester Distanz keine Chance und erhöhte nach Zuspiel von Luke Adam und Marcel Goc auf 2:0 (50.). Den erneuten Treffer im Rücken hätten die Adler nutzen können, um weiter Druck aufzubauen, doch sie brachten sich durch die Strafe gegen Garrett Festerling kurz selbst aus dem Tritt. Die Abwehr stand jedoch gut und so konnte auch diese Strafe unbeschadet überstanden werden. Aber auch Köln zog noch Strafen. Erst musste Blair Jones wegen zu vieler Spieler auf dem Eis auf die Strafbank, ehe drei Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit Corey Potter rauswanderte. Mannheim nahm nun keineswegs Tempo raus, sondern spielte weiter druckvoll nach vorne und drängte auf den nächsten Treffer. 43 Sekunden vor der Schlussirene nahm Haie-Coach Peter Draisaitl Wesslau vom Eis. Am Spielstand sollte sich dadurch aber nichts mehr ändern. Die drei so wichtigen Punkte sollten in Mannheim bleiben und Adler-Goalie Dennis Endras konnte sich verdientermaßen über seinen Shutout freuen.  

 

 

Mit dem 2:0-Heimsieg geht es für die Adler am Sonntag nach Augsburg zum vorerst letzten Auswärtsspiel.  

 

 

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Spiel vom 2. März 2018

Adler Mannheim -  Kölner Haie (1:0|0:0|1:0)

 

Tore:
1:0 |14.| Devin Setoguchi (Andrew Desjardins, Garrett Festerling)
2:0 |50.| Chad Kolarik (Marcel Goc, Luke Adam)
 
Zuschauer: 13.600

 

 


Mannheim

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