DEL - 100. Derbysieg für die Düsseldorfer EG gegen die Kölner Haie

 

(DEL/Düsseldorf) PM Es war das 219. Derby zwischen der Düsseldorfer EG und den Kölner Haien. Ein ganz wichtiges noch dazu, schließlich musste die DEG vor 13.205 Zuschauern im ausverkauften ISS DOME unbedingt gewinnen, um noch ein Wörtchen bei der Vergabe der Playoff-Plätze mitzureden. In einer packenden Partie sicherten sich die Rot-Gelben an einem großen Eishockey-Tag mit dem 3:2 (0:2; 2:0; 0:0; 1:0) zwei ganz wichtige Punkte!

 

Deg Derbysieger 02022018

(Foto: Birgit Häfner)

 


Große Gefühle gab es schon vor dem ersten Bully. Daniel Kreutzer wurde für seine kaum in Worte zu fassende Eishockeykarriere, die er zu einem Großteil im Trikot der Düsseldorfer EG verbracht hat, geehrt. Die Mannschaft lief in den Originaltrikots des einstigen Kapitäns aus 21 DEL-Spielzeiten auf. Zuerst richtete DEG-Geschäftsführer Stefan Adam einige Worte an den Top-Scorer der DEL-Geschichte. Dann übernahm Niki Mondt das Mikrofon und sprach zu seinem Kumpel, mit dem er alle DEG-Jugendmannschaften durchlaufen und viele DEL-Spiele gemeinsam bestritten hat. Der Geehrte war sichtlich ergriffen.

 

 

Höhepunkt der kurzen Zeremonie war die sich unter dem Hallendach ausrollende rot-gelbe Fahne mit seiner Trikotnummer 23, die bei der DEG nicht mehr vergeben wird. Eine DEG-Dauerkarte auf Lebenszeit und viel, viel Applaus, auch von den Fans aus Köln, gab es obendrauf.

 

 

Das Spiel wurde dann zu Anfang der vorherigen Zeremonie leider nicht ganz gerecht. Die Haie waren die deutlich aktivere Mannschaft. Eine frühe Führung verlieh ihnen zusätzlichen Schwung. Bei einem Konter der Gäste ging die DEG nicht beherzt genug zu Werke und bekam gleich die Quittung. TJ Mulock versenkte die Scheibe von der rechten Seite, indem er sie genau an den linken Innenpfosten setzte (3.). Die Rot-Gelben kamen in der Folge nur sporadisch zu Aktionen im Drittel der Kölner. Und die waren dann meistens gefährlich. Insgesamt fehlte es der Mannschaft von Tobias Abstreiter am letzten Derby-Biss. Machacek gelang es, nach einem gewonnenen Bully direkt abzuziehen (10.). In einer weiteren Druckphase der Haie feuerte Blair Jones gefährlich aus dem Slot ab (12.). Der zweite Kölner Treffer fiel wiederum per Konter.

 

 

Dmitriev hatte die Scheibe bewusst am Tor vorbeigeschossen, seine Sturmpartner konnten die Scheibe indes nicht erobern und standen entsprechend zu tief im Haie-Drittel. Das nutzten die Domstädter eiskalt aus, fuhren einen 3:2-Konter, den Eriksson aus dem linken Bullykreis zum 0:2 vollendete (12.). Die beste DEG-Phase gab es zum Drittelende. Ein von Pascal Zerressen verursachtes Überzahlspiel der DEG drohte schon halbwegs ereignislos zu verstreichen, da drehte die DEG auf. Dmitriev traf den Pfosten (19.), Kammerer versuchte sich aus spitzem Winkel (20.), Daschner schoss von der blauen Linie (20.).

 

 

War es der Schwung aus den Schlusssekunden, waren es die klaren Worte von Tobias Abstreiter, Daniel Kreutzer und Thomas Dolak in der Kabine? Egal, die Jungs kamen jedenfalls zum zweiten Drittel so zurück aufs Eis, als hätte Miraculix sie in der Pause von seinem Zaubertrank trinken lassen. Auf einmal waren Tempo, Konzentration und damit die Zielstrebigkeit höher. Nun waren es die Hausherren, die das Spielgeschehen bestimmten. Ein Überzahlspiel der DEG nahm kurzzeitig etwas Schwung raus. Als abermals eine Strafe gegen die Haie angezeigt war, ackerte die DEG hart dafür, die Scheibe unter Kontrolle zu halten und noch einen zwingenden Abschluss zu kreieren. Das Gelang aufs Vorzüglichste. Brandon Burlon ließ aus zentraler Position von der blauen Linie ein derartiges Geschoss los, dass der von Daniel Weiß an der Sicht behinderte Gustaf Wesslau im Tor der Haie kaum noch zucken konnte (25.).

 

 

Köln hätte sich schnell revanchieren können, doch William Martin Thomas verwandelte das Zuspiel von Gogulla im 2:1-Konter nicht (26.) Im Powerplay machte es laut „pling“, als Hospelt aus dem Slot geschossen hatte. Glück für die DEG (28.). Die DEG erhöhte bald wieder das Tempo und zeigte einen in dieser Saison viel zu selten gesehenen Spielwitz und Drang zum Tor. Da wurde nicht lange gefackelt, sondern fleißig abgezogen. Für Entlastung sorgte Ehrhoff mit einem gefährlichen Schuss knapp links am Tor der DEG vorbei (34.). Der Druck der DEG wurde zwischenzeitlich so groß, dass Peter Draisaitl sich dazu genötigt sah, eine Auszeit zu nehmen. (35.). Zwei Mal in Folge hatten sich die Haie nur mit einem unerlaubten Weitschuss zu befreien vermocht. Bei einem weiteren 2:1-Konter mit Hospelt wählte Gogulla die falsche Option, als er es selbst probierte (26.). Es war ein kurzes Haie-Intermezzo, danach war wieder Rot-Gelb auf dem Vormarsch. Die DEG drückte und drückte. Auf einmal kam Barta im Slot recht frei an die Scheibe, nahm sie an, schaute und zielte ganz genau zum umjubelten Ausgleich (38.)! Köln reagierte umgehend und drückte die DEG nochmal ins eigene Drittel, blieb aber ohne Erfolg.

 

 

Zum dritten Drittel kamen die Haie mit Macht aus der Kabine und beschäftigten die DEG rund 90 Sekunden fast durchgehend in der Defensive. Abstreiter nahm seine Auszeit und in der Folge wurde das Spiel allmählich wieder offener. Mit zunehmender Spielzeit geriet es zu einem Ritt auf der Rasierklinge. Beide Mannschaften hatten Chancen, es war alles drin, was ein gutes Derby brauchte. Inklusive der passenden Stimmung auf den Rängen. Die DEG wollte es ein wenig mehr und war etwas zwingender in ihren Aktionen, ein Torerfolg war ihr aber nicht vergönnt. Das höchste der Gefühle war ein von Dmitriev an die Latte abgefälschter Schuss von Daschner (57.). Bis zum Schluss versuchte es die DEG, doch es ging in die Verlängerung. Die dauerte nicht lange, weil Bordson aufmerksam einer Scheibe hinter dem Tor nachging, Welsh anspielte und der aus spitzem Winkel von der rechten Seite die Scheibe in die Maschen jagte (61.).

 

 

Damit ist die DEG im Kampf um die Teilnahme an den Playoffs bis auf drei Punkte an die Schwenninger Wild Wings herangerückt. Drei Spiele sind es noch, die nach der Olympiapause auf uns warten. Am 28.02. geht es in Nürnberg weiter. It ain’t over…

 

 


 

Duesseldorf

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