DEL - Schwenninger Wild Wings mit wichtigem Sieg bei der Düsseldorfer EG

 

(DEL/Schwenningen) (BM) Zum vierten Mal in der aktuellen Saison trafen beide Teams aufeinander. Während Düsseldorf auf Jeremy Welsh verzichten musste, fehlte bei Schwenningen Mirko Sacher, Benedikt Brückner und Istvan Bartalis. In einem Spiel, welches zunächst von wenigen Höhepunkten geprägt war, setzten sich die Gäste in der Overtime durch. Zwar gelang Düsseldorf zunächst die Führung, Schwenningen drehte die Partie aber im letzten Drittel. 9 Minuten vor dem Ende schafften die Hausherren nochmals den Ausgleich, in der Overtime sicherte aber Andreé Hult den Zusatzpunkt für die Schwenninger.

 

HFG 0121

(Bild: Archivbild / Jens Hagen)

 


 

Düsseldorf versuchte sich von Beginn an im Schwenninger Drittel festzusetzen. Eine erste Chance von Alex Barta verfehlte aber das Schwenninger Gehäuse. Auf der anderen Seite musste Dan Bakala einen Schuss von Kalle Kaijomaa entschärfen. Nur kurze Zeit später zog Will Acton vor das Düsseldorfer Tor und brachte die Scheibe Richtung Tor. Im Gewühl stocherte Damien Fleury zur Führung nach. Nach Protesten der Gastgeberbank bemühte das Schiedsrichtergespann den Videobeweis. Zwar war die Scheibe mehrmals hinter der Linie, die Herren in Schwarz gaben das Tor allerdings nicht.
 
Schwenningen zeigte sich wenig beeindruckt und fand immer besser ins Spiel. Aus einer geordneten Defensive starteten die Wild Wings immer wieder zu Angriffen, ohne dabei zwingende Chancen zu erspielen. In der 13. Spielminute kam Düsseldorf nach langer Zeit wieder gefährlich vor Dustin Strahlmeier, der Schuss von Marco Nowak stelle aber für den Schwenninger Schlussmann kein Problem dar. Uli Maurer und Marc El-Sayed scheiterten in der Folgezeit an Bakala, auf der Gegenseite verfehlten die Gastgeber drei Minuten vor der Pause in Person von Bernhard Ebner nur knapp. Torlos ging es also in die erste Pause.
 
Im Mittelabschnitt machte Schwenningen von Beginn an Druck und kam durch Damien Fleury direkt zur ersten Chance. Die DEG überstand die Druckphase und setzte sich nun selbst im Angriffsdrittel fest. Möglichkeiten gab es auf beiden Seiten. Düsseldorf scheiterte mit einer 2-1 Situation an Strahlmeier und hatte dabei durch Machacek die Führung auf dem Schläger. Die Schwaben zeigten sich nun sehr passiv und investierten weniger in das Spiel. Zur Spielhälfte vergab Daryl Boyce aussichtsreich aus kurzer Distanz.
 
Die Hausherren nahmen nun Dustin Strahlmeier unter Beschuss, fanden in ihm aber immer wieder ihren Meister. Nach 35 Spielminuten wanderte Marco Nowak auf die Strafbank, nachdem er Markus Poukulla nur regelwidrig stoppen konnte. Andreé Hult scheiterte bereits nach wenigen Sekunden frei vor dem Tor. Da Damien Fleury kurz darauf ebenfalls auf die Strafbank geschickt wurde, ging es vier gegen vier weiter. Gerade als Schwenningen wieder komplett war, schlugen die Hausherren zu. Daryl Boyce fälschte vor dem Tor mit verdächtig hohem Stock ab. Nach kurzem Videostudium seitens der Schiedsrichter, behielt der Treffer seine Gültigkeit. Mit einer knappen DEG-Führung ging es also in den letzten Abschnitt.
 
Nach knapp 60 Sekunden im Schlussabschnitt hatte Machacek die große Chance, die Führung direkt auszubauen, Ein weiteres Mal war aber Dustin Strahlmeier auf dem Posten. In Überzahl erhielten die Gäste die Chance zum Ausgleich. Zunächst tat sich das Team von Pat Cortina schwer und kam nicht in die Aufstellung. In der 45. Spielminute gelang Damien Fleury aber der Ausgleich, nachdem Will Acton für ihn aufgelegt hatte.
 
Düsseldorf reagierte wütend - das nächste Tor sollte aber den Gästen gelingen. Nach Bullygewinn im eigenen Drittel trieb Stefano Giliati die Scheibe in das Angriffsdrittel wo er auf den mitgelaufenen Markus Poukulla ablegte. Der Finne fackelte nicht lange und überwand Bakala zur Führung. Zehn Minuten vor dem Ende wanderte Mirko Höfflin wegen Hakens auf die Strafbank. Die Gastgeber nutzten dies prompt und kamen durch Rob Bordson zum Ausgleich.
 
Vier Minuten vor dem Ende kam Poukulla nochmals frei vor Bakala zum Einschuss, scheiterte aber am Düsseldorfer Schlussmann. Auf der anderen Seite rettete Strahlmeier gegen Alex Barta. Keines der Teams wollte nun den entscheidenden Fehler machen, dementsprechend zerfahren war das Spiel in den Schlussminuten auch. Mit 2:2 ging es in die Verlängerung.
 
Nach gut zwei Minuten scheiterte zunächst Marco Nowak frei vor Strahlmeier. Auf der Gegenseite setzte Stefano Giliati einen Alleingang neben das Tor. Nachdem Rob Bordson wegen Beinstellen die Strafbank drückte, fackelten die Gäste nicht lange und machten alles klar: Aus kurzer Distanz sicherte Andreé Hult den Zusatzpunkt für sein Team.
 
Am Ende geht die Punkteteilung in Ordnung. Schwenningen machte nicht den spritzigsten Eindruck, schaffte es aber in der richtigen Zeit die Tore zu erzielen.

Spiel vom 10.01.2018
 
Düsseldorfer EG - Schwenninger Wild Wings

Tore:
 
1:0 |38.|Boyce (Kammerer)
1:1 |45.|Fleury (Acton / Kaijomaa)
1:2 |48.|Poukulla (Giliati)
2:2 |52.|Bordson (Nowak)
2:3 |63.|Hult  (Acton)
 
Zuschauer: 4736

Bericht: Benjamin Maser

 


 

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Weitere interessante Links:

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