DEL - Adler Mannheim verlieren bittere Partie gegen Augsburg mit 1:5!

 

(DEL/Mannheim) (Oliver Winkler) Dreier waren bei den Panthern im Dezember Rarität. Die Mannschaft von Mike Stewart hat sich aber in den vergangenen Spielen stark verbessert und konnte endlich wieder Punkte verbuchen. Auf der anderen Seite standen die Adler Mannheim, die enorme Probleme haben, den Kurs nach oben zu finden. Zwar deklassierten die Adler Krefeld mit 7:0, verloren aber vier von fünf weiteren Spielen. Besser wurde es auch nicht, als 7700 Zuschauer eine bittere Partie verfolgten, in der die Adler keinerlei Zeichen setzen konnten. 

 

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(Foto: Tina Kurz) 


 

Bereits im ersten Drittel wurde klar, dass die Adler Mannheim kein einfaches Heimspiel vor sich haben werden. Dennis Endras  (Torhüter, Adler Mannheim) hatte bereits in den ersten Spielminuten alle Hände voll zu tun. Thomas Holzmann und Michael Davies kamen in der vierten und fünften Spielminute zu vielversprechenden Chancen, scheiterten aber in beiden Fällen am Mannheimer Torhüter. Auch Trevor Parkes musste sich nur eine Minute später einer beachtlichen Parade geschlagen geben. Auf der anderen Seite stand Jonathan Boutin  (Torhüter, Augsburger Panther), der deutlich harmlosere Schüsse blocken musste. Mehr als ein paar Versuche aus der Distanz kamen nicht auf Boutin zu. In der zehnten Spielminute war es dann aber soweit: Ein simpler Schuss führte zum ersten Treffer. Arvids Rekis bekam den Puck von Jaroslav Hafenrichter an die blaue Linie, von der Rekis ohne viel Warterei abzog. Endras reagierte zu spät, war zu weit rechts positioniert und musste erstmals hinter sich greifen (0:1). Keine zwei Minuten später kam es zu einer grandiosen Aktion der Gäste. Chad Kolarik nahm für zwei Minuten auf der Strafbank Platz. Die Power Play - Formation des AEV nutzte seinen Stockschlag nach nur 22 Sekunden aus. Trevor Parkes brachte den Puck ins Mannheimer Drittel. Zusammen mit ihm griffen Gabe Guentzel (als Center) und Mark Cundari (als linker Stürmer) an. Guentzel stand komplett alleine im Slot und bekam den Puck von Parkes optimal auf die Kelle. Die Augsburger Zehn hämmerte den Puck direkt unter die Latte und sicherte den Gästen eine zwei - Tore - Führung (0:2). Mannheim kam überhaupt nicht ins Spiel. So konnten die Panther fünf Minuten später erneut nachlegen: Steffen Tölzer kombinierte mit Mark Cundari, der den Puck auf Evan Trupp brachte. Trupp schoss kurz vor dem Slot locker in Richtung Tor, konnte Endras aber dennoch überwinden (0:3). 

 

Ein Restart musste her: So wechselte Bill Stewart (Trainer, Adler Mannheim) seinen Torhüter aus und brachte Chet Pickard zwischen die Pfosten. Doch auch Pickard blieb nur für zehn Minuten unüberwunden. Drew LeBlanc brachte die Scheibe vors Tor, Trevor Parkes spielte erst Dennis Reul aus, ehe er sich den heimischen Goalie vornahm. Aus einer unerwarteten Drehung verwandelte Parkes den vierten Treffer der Panther (0:4). Ein herber Schlag für die Heimmannschaft. Es sah so aus, als würde das Coach Duell der Stewarts auch nur ohne eine kleine Schramme in der Pantherhaut an Mike Stewart (Trainer, Augsburger Panther) gehen. Das bestätigte auch das folgende Überzahlspiel der Schwaben. Der erste harte Schuss prallte noch an Thomas Larkin (Verteidiger, Adler Mannheim) ab. Der zweite Schuss, der von der Kelle von Matthew White kam, schnellte dann aber hinter Pickard ins Netz. Doch nur zwei Minuten nach dem fünften Gegentreffer konnte der Adler erstmals durch die halbvolle SAP Arena kreischen. Chad Kolarik fälschte den Schuss von Nikolai Goc unhaltbar ab und bezwang Jonathan Boutin zum Ehrentreffer (1:5). Mannheim wurde nach dem ersten Tor stärker und baute sich langsam auf. So kam der Puck auch in Unterzahl erneut über die Torlinie. Die Schiedsrichter entschieden nach der Sichtung des Videomaterials aber auf kein Tor, da der Puck mit Hilfe des Schlittschuhs über die Linie befördert wurde. Auch Marcel Goc konnte kurz vor Schluss des Mittelabschnitts keinen Treffer erzielen, obwohl die Möglichkeit sehr vielversprechend war. So blieb es beim 1:5 vor dem Schlussdrittel. 

 

In den finalen zwanzig Minuten passierte nicht mehr viel. Die Augsburger Panther versuchten, das Duell kontrolliert über die Zeit zu bringen. Dabei vernachlässigten die Panther die Offensive nicht: T.J. Trevelyan und Christian Kretschmann trafen in beiden Kontersituationen nur den Pfosten. Auch das Gehäuse des Augsburger Tores durfte in Vibration versetzt werden. Mehr passierte aber nicht mehr. Es blieb beim deutlichen Sieg der Augsburger und der bitteren Niederlage für die Adler. 

 

Auf Mike Stewart (Trainer, Augsburger Panther) wartet ein ungewöhnlicher Spieltermin: Am Samstag (23.12.2017) steht das Derby bei den Straubing Tigers auf dem Programm, ehe es dann wieder normal weitergeht. Am zweiten Weihnachtsfeiertag kommt es zum festlichen Heimspiel gegen die Schwenninger Wild Wings

 



Augsburg

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