DEL - Düsseldorfer EG verliert gegen Schwenninger Wild Wings

 

(DEL/Düsseldorf) PM Im letzten Heimspiel vor der Deutschland-Cup-Pause wollte die Düsseldorfer EG an ihren jüngsten Erfolg gegen Bremerhaven anknüpfen. Gegen die Schwenninger Wild Wings ging es gegen einen direkten Konkurrenten und damit um ganz wichtige Punkte. Umso ärgerlicher, dass die DEG am Ende leer ausging. Simon Danner markierte beim 1:3 (1:1; 0:0; 0:2) den entscheidenden Treffer.

 

Deg Schwenningen 03112017

(Foto: Birgit Häfner)

 


Schwungvoller Start

 

Die DEG erwischte vor 5.768 Zuschauern den etwas besseren Start. Den Jungs von Mike Pellegrims gelang es früh, Druck im Drittel der Gäste auszuüben. So ergaben sich einige Torszenen. Ebner schlenzte die Scheibe gefährlich aufs Tor (2.). Daschner und Ebner zauberten eine Doppelpassaktion aufs Eis, die mit einem Schuss des DEG-Verteidigers auf das kurze Eck, aber ohne krönenden Abschluss endete (3.). Schwenningen kam etwas besser ins Spiel, als Kammerer für zwei Minuten auf die Strafbank musste. Er war mit SERC-Keeper Dustin Strahlmeier zusammengestoßen, was das Schiedsrichtergespann Kopitz Iwert als Behinderung des DEG-Stürmers wertete (4.). In Überzahl waren die Wild Wings nun erstmals länger im Verteidigungsdrittel der Rot-Gelben präsent. Die beste Chance hatte Damien Fleury am langen linken Pfosten (6.).

 

 

Bartalis antwortet auf Henrion

 

Den Schwung der Überzahl nutzten die Schwarzwälder und blieben aktiv, Mirko Sacher hatte viel Platz und machte sich allein auf den Weg in Richtung Mathias Niederberger im DEG-Tor, zum Glück ohne zählbaren Erfolg (7.). Auf der anderen Seite fuhr Dmitriev ums Tor herum und legte die Scheibe gefährlich vor das Tor, wo sie vom Schläger Brandts sprang (9.). John Henrion war es, der die DEG schließlich in Führung brachte. Ein verdeckter Schuss vom Rand des rechten Bullykreises sauste unter dem Fanghandarm Strahlmeiers hindurch halbhoch in die lange Ecke (9.). István Bartalis hatte die Antwort auf dem Schläger, nachdem er sich vor das Tor gekurvt hatte (10.). Auch die DEG blieb gefährlich: Dmitriev legte die Scheibe zu Boyce in die Mitte, wo sie von dessen Kelle abtropfte und nur knapp übers Tor ging (11.). Statt einen Ausbau der Führung zu bejubeln, musste die DEG wenig später den Ausgleich hinnehmen. Giliati verwertete einen selbst erzeugten Abpraller, indem er den Puck sehenswert um Niederberger herumzog und ins leere Tor vollendete (12.). Glück hatte die DEG bei einem 2 auf 0-Konter der Gäste, den Rech und Fleury verdaddelten (14.). Mit einer Direktabnahme nach Hintertorpass von Barta hätte Kammerer die DEG beinahe erneut in Front gebracht.

 



Viele zum Tor, aber nichts im Tor

 

Nach einer kurzen Anlaufphase nach dem Kabinengang dominierte die DEG im Mittelabschnitt das Spiel. Zahlreiche Schüsse sausten in Richtung Gästetor, wahlweise war Strahlmeier im Weg oder fehlte es an der letzten Präzision. Auch die Gäste wagten sich immer wieder mal nach vorne, das Chancenplus lag allerdings bei den Hausherren. In einer kurzen Druckphase der Wild Wings suchte Fleury aus kurzer Distanz und aus dem Gewühl den Abschluss (34.). Das erste Überzahlspiel der Rot-Gelben fand fast durchgehend im Angriffsdrittel statt. Ein erneuter verdeckter Schuss von John Henrion, dieses Mal von der blauen Linie, war einer von mehreren erfolgversprechenden Versuchen der DEG (37.). Ein durchaus schwungvolles Drittel endete torlos.

 



Kalte Dusche durch Danner

 

Im letzten Drittel war es ausgerechnet der ehemalige DEG-Angreifer Simon Danner, der die DEG mit einem Schuss in die kurze linke Ecke eiskalt erwischte (45.). Auf einmal war die Mannschaft von Pat Cortina auf dem Weg zu drei ganz wichtigen Punkten. Die wollte die DEG nicht kampflos hergeben und rannte gegen die Niederlage an. Chancen gab es viele, wirklich gute waren allerdings Mangelware. Bis Welsh einen abprallenden Puck beinahe am rechten Pfosten mit der Rückhand über den Schoner von Strahlmeier gehoben hätte. Das war sie, die große Chance zum Ausgleich (46.). Ansonsten zog sich Schwenningen geschickt zurück, agierte defensiv umsichtig und machte der DEG so das Leben schwer. 67 Sekunden vor Schluss beorderte Mike Pellegrims Niederberger für einen sechsten Feldspieler während des laufenden Spiels auf die Bank. Die DEG übte ein letztes Mal Druck aus, Machacek brachte den Puck von der blauen Linie flach in Richtung Tor, dort fand sie aber keinen Abnehmer (60.). Im Gegenzug machte Fleury den Sack endgültig zu.

 

 


 

Duesseldorf

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