DEL - Straubing Tigers unterliegen Bremerhaven mit 1:2 n.V.

 

(DEL/Straubing) (MA) Bei den Tigers meldete sich Mike Connolly wieder zurück, was dem Spiel der Straubinger zugute kam. Da Coach Tom Pokel auf die Dienste von Drew MacIntyre verzichtete, konnte er alle Kontingentspieler auf dem Feld einsetzen. Erneut bekam somit Sebastian Vogl die Möglichkeit sein Können unter Beweis zu stellen. In einem sehr von Taktik geprägten Spiel erwies sich Bremerhaven als hartnäckiger Gegner, der am Ende mit zwei Punkten belohnt wurde. 

Straubing 10092017 2

(eishockey-online.com / archiv)


 

Zuerst fehlte die gewohnte Unterstützung durch die Fans. Wegen einer Kampagne gegen die Zerstückelung der Spieltage, blieb es im Stadion am Pulverturm gespenstisch leise. Die Rufe der Spieler, der Einschlag des Pucks und die Checks waren viel deutlicher zu vernehmen als sonst. Dennoch war das Spiel beider Teams flüssig. Die Tigers versuchten es mit kurzen und schnellen Pässen die Abwehr der Gäste zu durchbrechen. Es gelang ihnen nur teilweise. Diese hingegen nahmen jede Möglichkeit auf das Tor von Sebastian Vogl zu schießen dankend an. Daraus resultierten immer wieder Unstimmigkeiten in der Tigers-Abwehr. Die erste und einzige gute Möglichkeit für die Niederbayern im ersten Abschnitt vergab Adam Mitchell. Bei einer 2-1 Situation versuchte er es alleine und scheiterte an Tomas Pöpperle. Mehr Arbeit hatte da schon sein Gegenüber. Durch einen Stockfehler von Maury Edwards, bekam der durchgestartete Svensson seine Chance. Nur eine Minute später scheiterte Mauermann an Vogl und nur Sekunden danach ergab sich für Körner die dickste Möglichkeit zur Führung. Auch hier parierte der gebürtige Landshuter prächtig. So blieb der erste Abschnitt torlos, aber nicht wortlos, denn die Aktion der Fans fand nach 15 Minuten ein Ende und dann wurde das Team wieder richtig angefeuert.

 


Das zweite Drittel kann man unter vergebene Chancen archivieren. Im vergeben von hochkarätigen Möglichkeiten machte Mike Hedden den Anfang. Am langen Pfosten stand er bereit, traf aber nur den Schoner des Torhüters. Im Gegenzug machte es Rylan Schwartz auch nicht besser. Nachdem er Verteidiger und Torhüter umkurvt hatte, traf er ebenfalls nur dessen Schoner. Danach waren die Tigers wieder dran und das gleich mehrmals. Thomas Brandl und Mike Hedden vergaben im Minutentakt. Davon hatte sich Alexander Oblinger was abgeschaut und machte es ihnen nach. Bei einer erneuten Chance wieder durch Hedden, hatten die Fans schon den Torschrei ausgestoßen, da bemühten sich sogar die Schiedsrichter um einen Videobeweis. Aber natürlich war es kein Treffer. Die Verteidiger der Tigers konnten es auch nicht besser. Zumindest war Austin Madaisky sehr nahe dran mit seinem Pfostenschuß. Das ganze Treiben beendete dann Mike Connolly, der ebenfalls scheiterte. Solche Nachlässigkeit hat sich schon sehr oft im Sport am Ende gerächt und genau so sollte es später auch kommen.

 


Da die Schiedsrichter über die gesamte Spielzeit eine sehr großzügige Regelauslegung verfolgten, wurden erst im letzten Abschnitt die Strafzeiten verteilt. Zuerst traf es die Hausherren, aber es dauerte keine Minute, dann musste auch ein Pinguine-Spieler den Weg in die Kühlbox antreten. Beim Spiel vier gegen vier war auf einmal viel Platz da und den konnten die Straubinger nutzen. Alexander Dotzler (43.) brachte mit seinem ersten Saisontreffer seine Farben in Führung. Im Anschluss wurden die Gäste wieder etwas stärker und nahmen wieder vermehrt Sebastian Vogl unter Beschuss. Hoeffel hatte hier schon den Ausgleich auf dem Schläger, aber erst in der 54. Minute konnten auch die Bremerhavener jubeln. Ross Mauermann nutzte eine Unachtsamkeit vor dem Tor aus zum 1:1. Vorher hatten die Tigers mit Mühe eine Überzahlmöglichkeit der Pinguine überstanden. Dieser Treffer gab den Gästen auftrieb und sie waren kurz davor, das Spiel noch vor der Verlängerung zu entscheiden. Zu diesem Zeitpunkt wuchs Vogl im Tor der Tigers über sich hinaus und rettete sein Team in die Nachspielzeit. Aber auf den Siegtreffer durch Christopher Rumble (62.) mussten sie nicht lange warten. Den ersten Schuss von Rumble traf Steven Zalewski am Oberkörper und diesen Knockout nutzte Rumble im Nachschuss aus. Die Leistung der Tigers zeigt seit dem Trainerwechsel weiter nach oben, auch wenn heute nur ein Punkt dabei auf dem Konto dazu kam.

 


Spiel vom 02.11.2017

 

Straubing Tigers - Pinguine Bremerhaven: 1:2 n.V. (0:0|0:0|1:1|0:1)

 

1:0 |43.|Alexander Dotzler (Loibl)
1:1 |54.|Ross Mauermann (Urbas, Dejdar)
1:2 |62.|Christopher Rumble (Svensson, Urbas)

 


Strafen:
Straubing 4 - Bremerhaven 2
(0-0 / 0-0 / 4-2 / 0-0)

 


Schiedsrichter:
HSR Sirko Hunnius, Marian Rohatsch
LSR Lukas Kohlmüller, Tobias Schwenk

 


Zuschauer:
3.905

 


Aufstellung:

Straubing Tigers: Vogl, Pätzold - Yeo, Klassen; Jobke, Madaisky; Renner, Edwards; Dotzler - Zalewski M., MacKinnon, Williams;
              Hedden, Zalewski S., Connolly; Schönberger, Brandl, Loibl; Koper, Mitchell, Oblinger


Pinguins Bremerhaven: Pöpperle, Hübl - Maschmeyer, Jensen; Lampl, Bergmann; Lavallee, Rumble; Maschmeyer - Svensson, Quirk, Urbas;
              Owens, Schwartz, Hoeffel; 'George, Bast, Mauermann; Dejdar, Körner, Kirchner

 

 




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