DEL - Thomas Sabo Ice Tigers gewinnen nach souveräner Führung 2:4 in Schwenningen!

 

(DEL/Schweninngen) (Oliver Winkler) Nachdem die Schwenninger Wild Wings unerwartet einen Punkt in Mannheim holten, stand der nächste schwierige Gegner auf dem Programm: Die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg waren zu Gast in der Helios Arena. So wild wie es Sturmtief Herwart im Umfeld der gut gefüllten Arena hergehen ließ war das Spiel leider nicht. Die Gäste kamen zu zwei relativ einfachen Toren durch Dane Fox und Brett Festerling, konnten die zwei - Tore Führung zwar ausbauen aber nicht halten. Kurz vor Schluss stand es nur noch 2:3, David Steckel aber traf das leere Tor zum endgültigen Spielstand: 2:4 für Nürnberg. 

 

Philippe Dupuis NIT Schwenningen

 

(Foto: Birgit Eiblmaier) 

 


 

Der Start ins erste Drittel war weitesgehend ereignislos bis Dominik Bohac in der achten Spielminute auf Grund eines Stockschlags auf die Strafbank musste und der Nürnberger Power Play Formation die erste Möglichkeit gab, die Mannschaft von Rob Wilson in Führung zu bringen. Die Ice Tigers hielten die Defensive der Schwenninger Wild Wings volle zwei Minuten im Angriffsdrittel fest und kamen durch Taylor Aronson mehrmals zu beachtlichen Chancen. Die Schwenninger Verteidigung schaffte es im letzten Moment, den Puck von der Linie zu kratzen. Nur eine Minute später ergatterte Dane Fox den Puck im eigenen Drittel und passte quer über die neutrale Zone zu Philippe Dupuis, der sich im Alleingang vor Dustin Strahlmeier wiederfand. Strahlmeier holte eine wahnsinnig starke Parade raus und verhinderte den Führungstreffer. Auch die Wild Wings kamen nach der 13. Spielminute in vielversprechende Positionen.

 

 

Dabei mangelte es aber an der nötigen Präzision, um Andreas Jenike im Tor der Nürnberger wirklich gefährlich werden zu können, zumal die Nürnberger Defensive exzellent aufgestellt war. Die Heimmannschaft hingegen hatte größere Probleme: Leonhard Pföderl bekam den Puck drei Minuten vor Schluss des Drittels von Taylor Aronson, der ihn ins Drittel brachte, und zog ab. Der Puck traf zwar nur den Pfosten, prallte aber direkt auf die Kelle von Dane Fox ab, der die Chance problemlos und locker zum 0:1 - Führungstreffer verwandelte. Im Nachzug trafen die Franken noch ein Mal das Gehäuse, konnten ihre Führung allerdings nicht ausbauen. 

 

 

Im Mitteldrittel konnten die Wild Wings dank Marcus Weber eine Überzahlsituation ausprobieren, kamen dabei aber über längere Zeit überhaupt nicht in die Zone der Nürnberger. In der zweiten Hälfte des Power Plays waren zwar bessere Spielzüge zu sehen, zum Torerfolg reichte das aber bei Weitem nicht. Patrick Reimer brachte nach Ablauf der Strafe den Puck ins heimische Drittel und verfehlte das Tor knapp. Strahlmeier verlor im nachfolgendem Chaos seinen Schläger, parierte zunächst die erneute Chance des Nürnberger Kapitäns, sah sich dann aber zum falschen Zeitpunkt nach dem verlorenen Schläger um und achtete nicht auf Brett Festerling, der in der Rundung zum Puck kam und dieses Geschenk dankend zur 0:2 - Führung verwandelte. Im Anschluss stellte Taylor Aronson Stefano Giliati im Slot vor dem eigenen Tor ein Bein und musste auf die Strafbank. Auch die zweite Überzahlsituation der Heimmannschaft war nicht von Erfolg gekrönt und das obwohl Markus Poukkula einen perfekten Pass quer durch den Slot auf die Kelle bekam. Andreas Jenike reagierte blitzschnell und verhinderte den Anschlusstreffer, der zu dem Zeitpunkt verdient gewesen wäre.  

 

 

Auch im letzten Abschnitt bekamen die Wild Wings erneut eine Möglichkeit, das Power Play zu präsentieren. Das Team von Pat Cortina kam aber überhaupt nicht voran und scheiterte immer wieder am Spielaufbau. Die Ice Tigers überstanden die Unterzahlsituation und kamen mit Yasin Ehliz und Petr Pohl zu einem Konter, der mit dem finalen 0:3 endete. Strahlmeier verschob das Tor zwar unabsichtlich, bevor Pohl den Puck über die Linie bringen konnte, die Schiedsrichter entschieden aber völlig richtig auf Tor. Das Spiel schien entschieden, Will Acton hatte aber etwas dagegen und verkleinerte den Vorsprung in der 51. Spielminute auf 1:3. Die Wild Wings witterten eine Chance auf den Ausgleich und warfen in den letzten Minuten alles in die Offensive. Mirko Sacher kam exakt eine Minute vor Schluss des Spiels frei zum Schuss und überwand Jenike zum 2:3. Die Helios Arena war auf den Beinen, die Wild Wings waren nah dran, gaben den Puck aber an David Steckel ab, der mit einem Empty - Net - Goal das endgültige 2:4 fix machte. 

 

 

Die Ice Tigers sind dank der Niederlage des EHC Red Bull München gegen die Iserlohn Roosters (1:2) zurück auf dem ersten Tabellenplatz. Für Nürnberg geht es bereits am Dienstag im Heimspiel gegen die Augsburger Panther weiter. Schwenningen empfängt Bremerhaven. 

 

 

Den Blog zum Spiel, mit persönlicher Meinung und Interviews, gibt es ab morgen um 06:00 Uhr unter folgendem Link zu lesen: https://oliverwinkler.org/category/deutsche-eishockey-liga/


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Nuernberg

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