DEL - Straubing Tigers siegen 2:1 n.P. gegen lange Zeit dominierende Ingolstädter

 

(DEL/Straubing) (MA) Der ERC Ingolstadt hat einen Weg gefunden, ein Spiel das sie fünfzig Minuten lang dominierten, noch zu verlieren. Dazu brauchten die Tigers nur eine gute Moral, einen Sebastian Vogl im Tor und die Zalewski-Brüder die beide Tore erzielten. Dies dürfte Balsam auf die Seele der Straubinger sein, die schon mehrmals in dieser Saison enge Spiele verloren. Zugleich war es ein guter Einstand für Tom Pokel als neuer Coach der Tigers beim ersten Heimspiel.

 

 

Straubing 25 08102017

(Foto: eishockey-online.com / Birgit Eiblmaier)


 

Das Spiel im ersten Abschnitt fand über weite Strecken ohne Beteiligung der Tigers statt. Ingolstadt spielte ein starkes Forechecking und sie fanden immer einen Weg die Hausherren in ihrer Zone einzuschnüren. Meistens war ein Gästespieler einen Schritt schneller. Teilweise fanden die Verteidiger von Coach Pokel keine Anspielstation. Aus dieser Überlegenheit machten die Oberbayern aber zu wenig. Am Ende stand nur ein Treffer von John Laliberte (9.) zu Buche. Eine etwas magere Ausbeute nach diesem Spielverlauf. Treffend dazu hatte in Unterzahl Thomas Brandl für die Gastgeber die beste Möglichkeit auf dem Schläger. Stefan Loibl versuchte es kurz vor Ende mit einem gefährlichen verdeckten Schuss, der aber knapp das Tor verfehlte. Chancen für Ingolstadt durch Olson und Mouillierat wären für den ERC noch da gewesen, aber Sebastian Vogl war immer zur Stelle. Tom Pokel, der als neuer Coach seinen ersten Auftritt vor heimischer Kulisse hatte, wird sich so seine Gedanken in der Kabine gemacht haben.

 


So mancher Fan traute seinen Augen nicht, als er im zweiten Abschnitt den exakt selben Spielverlauf wie noch im ersten sah. Weiterhin waren die Oberbayern drückend überlegen. Dazu kamen die Massenweisen Fehlpässe aus der Straubinger Abwehr. Mit erstaunen mussten die ca. 400 mitgereisten Anhänger aus Ingolstadt ansehen, daß ihr Team keinerlei Kapital daraus schlagen konnte. Sebastian Vogl hielt sein Team so gut es ging im Spiel, mit seinen vielen schnellen Reflexen. Zwei nennenswerte Möglichkeiten boten sich den Tigers in diesem Drittel. Zuerst scheiterte Levko Koper allein vor Pielmeier und Adam Mitchell bei der bis dato einzigen Überzah,l konnte ebenfalls den Schlussmann des ERC nicht überwinden. Die Gäste spielten mit den Niederbayern Katz und Maus. Ständig war man nicht nur einen Schritt schneller sondern auch immer mit dem Gedanken im Spierlverauf voraus. Die Truppe um Kapitän Schönberger wachte erst gut zwei Minuten vor Ende des Drittels auf, als Austin Madaisky mehrmals von der blauen Linie die Scheibe vors Tor brachte. Aber die Abwehr von Coach Tommy Samuelson hielt weiterhin stand.

 


Im letzten Abschnitt stellten die Tigers das Spiel völlig auf den Kopf. Zuerst gaben immer noch die Gäste den Ton an, aber man sah, wie ihre Kräfte von Minute zu Minute schwanden. Sie mussten der hohen Schlagzahl der voran gegangenen vierzig Minuten ihren Tribut zollen. Dies brachte die Tigers wiederum ins Spiel, aber erst nach dem Powerbreak waren sie ein Gegner auf Augenhöhe. Es dauerte bis zur 54. Minute als die Tigers ihr Fanlager endlich erlösten. Genauer gesagt war es Steven Zalewski, dem im 18. Spiel sein erster Treffer gelang und dieser war enorm wichtig für die Moral der Tigers, die nie federn ließ. Er selbst hatte einen Angriff der Gäste unterbunden und im Zusammenspiel mit Alexander Dotzler netzte er zum 1:1 Ausgleich (54.) ein. Zuvor hatte schon sein Bruder Mike Zalewski einen mächtigen Schlagschuss an die Latte gesetzt. Beinahe hätte Adam Mitchell zweieinhalb Minuten vor dem Ende dem Ganzen noch die Krone aufgesetzt. Er fälschte einen Schuss ab und der Puck verfehlte nur um Zentimeter das Ziel. Es wäre aber auch des Guten zu viel gewesen, obwohl im Sport schon viele Mannschaften für ihre schlechte Chancenauswertung bestraft wurden.

 


In der Verlängerung ging es bei drei gegen drei natürlich rauf und runter. Als die Ingolstädter ein Tor erzielten, hatte keiner den Pfiff Sekunden vorher vom Schiedsrichter mitbekommen. John Laliberte foulte Dylan Yeo und dieser übertrieb es etwas mit seinem Diver. So mussten beide auf die Strafbank. Und die Unparteiischen wurden zum großen Aufreger beider Lager. Fouls begingen beide Teams und die Schiedsrichter legten dies wohl jedes mal als Kampf um den Puck aus. Zwei mal wurde sogar zu früh abgepfiffen, als jeweils beide Torhüter einen Gegenangriff einleiten wollten. Es blieb auch nach der Verlängerung beim Unentschieden und so fiel die Entscheidung im Penaltyschiessen. Dabei war Mike Zalewski der einzige der einen sehenswerten Penalty zum 2:1 Sieg verwandeln konnte. Sebastian Vogl, der von seinem neuen Coach nach dem Spiel ein Sonderlob bekam, hielt seinen Kasten sauber und somit holten die Tigers zwei Punkte die noch Minuten vorher in weiter Ferne schienen. 

 

 

Spiel vom 29.10.17


Straubing Tigers - ERc Ingolstadt: 2:1 n.P. (0:1|0:0|1:0|0:0|1:0)

 

Tore:
0:1 |09.|John Laliberte (Mouilliereat, Schopper)
1:1 |54.|Steven Zalewski (Dotzler)
2:1 |65.|Mike Zaleswki - Penalty


Penalty:

Mike Zalewski (Straubing) - Tor
Sean Sullivan (Ingolstadt) - Kein Tor
Stefan Loibl (Straubing) - Kein Tor
Gregory Mauldin (Ingolstadt) - Kein Tor
Jeremy Williams (Straubing) - Kein Tor
Jacob Berglund (Ingolstadt) - Kein Tor


Strafen:
Straubing 6 - Ingolstadt 6
(2-0 / 2-2 / 0-2 / 2-2)

 

Schiedsrichter:

HSR Bauer, Kopitz
LSR Hinterdobler, Hofer


Zuschauer:
4.217


Aufstellungen:

Straubing Tigers: Vogl, MacIntyre - Jobke, Madaisky; Yeo, Klassen; Renner, Edwards; Dotzler - Hedden, MacKinnon, M. Zalewski;
                          Loibl, S. Zalewski, Williams; Schönberger, Brandl, Röthke; Koper, Mitchell, Oblinger

 

Fehlende Spieler: Pätzold, Bettauer, Connolly

 


ERC Ingolstadt: Pielmeier, Reimer - Friesen, Wagner; Pelech, Sullivan; Kohl, Schopper - Braun, Olson, Collins;
                        Greilinger, Olver, Berglund; Mauldin, Mouillierat, Laliberte; Elsner, Swinnen

 

Fehlende Spieler: McNeil, Schütz, Buck, Taticek, Kiefersauer, Ramoser

 

 




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Weitere interessante Links:

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www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910.

 

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