DEL - Eisbären Berlin schlagen Schwenninger Wild Wings mit 3:1

 

(DEL/Berlin)  (Jörg Englbrecht) Die Eisbären Berlin bezwingen die Schwenninger Wild Wings und sichern sich damit - zumindest für 24 Stunden - die Tabellenspitze in der Liga. Ein Doppelschlag in Drittel 2 beschert den Hauptstädtern den verdienten Sieg gegen das Team aus dem Schwarzwald.    

 

Eisbaeren Jubel Weiss
(Foto: Tina Kurz/Archiv)

 


Die Eisbären Berlin bauten von Beginn an enormen Druck auf die Zone der Wild Wings auf, in der Anfangsphase liess jedoch die Defensive der Doppelstädter bis auf einen Pfostentreffer durch Martin Buchwieser nach Vorarbeit von Blake Parlett nichts zu. Die Berliner weiter spielbestimmend, Schwenningen konnte sich dennoch einge Male aus der Umklammerung befreien und kam zu ordentlichen Chancen durch Stefano Giliati und Will Acton. Auf der anderen Seite behielt der starke Dustin Strahlmeier gegen Marcel Noebels und Nicholas Petersen die Oberhand.

 

 

Die erste Überzahlsituation des Spiels ( 2 Minuten Poukkula, Beinstellen) konnten die Eisbären nicht nutzen, wie schon in den vorangegangen Spielen wurde im Powerplay zu umständlich und zu unkonzentriert agiert. Gut zweieinhalb Minuten vor Ende des Drittels fand der frei stehende Kai Wissmann abermals in Strahlmeier seinen Meister, der dessen Schuss mit der Schulter abwehren konnte. Den ersten Treffer markierten aber die Wild Wings durch Markus Poukkula nach Vorarbeit von Giliati und Danner, doch nur 46 Sekunden später sorgte Aubry durch einen Schuss ins kurze Eck für den Ausgleich.

 

 

Im zweiten Abschnitt gab zu Beginn Chancen auf beiden Seiten: Mirko Höfflin konnte Vehanen im Tor der Berliner nicht bezwingen und Olver verfehlte das Schwenninger Gehäuse nur knapp. In der 26. Minute hielt Vehanen sein Team im Spiel indem er einen Schuss von Giliati an die Latte lenkte. In der Folge gab es für die 8841 Zuschauer ein Chancenübergewicht für die Eisbären zu bestaunen, es dauerte jedoch bis zur 35 Minute bis der Führungstreffer fiel: Interims-Kapitän Florian Busch, hinter dem Tor positioniert, passte den Puck haargenau auf Thomas Oppenheimer, der keine Mühe hatte den Puck hinter Strahlmeier im Tor zu versenken. Nur 42 Sekunden später fälschte Mark Olver eine Hereingabe von MacQueen ab und erzielte das 3 zu 1 aus Berliner Sicht.

 

 

Im Schlussabschnitt mussten die Wild Wings ihren Gameplan ändern um noch etwas in dieser Begegnung zu holen, den Eisbären gelang es aber das Spiel in der neutralen Zone zu halten. In der 48. Minute rettete jedoch der Pfosten den 2-Tore Vorsprung für die Berliner: Jussi Timonen scheiterte nach Zuspiel von Giliati am Gestänge. Beide Teams im Anschluss noch mit guten Gelegenheiten, die Berliner liessen jedoch nichts mehr anbrennen und brachten das Spiel souverän nach Hause.

 

 

Eisbären Berlin - Schwenninger Wild Wings 3:1 (1:1, 2:0, 0:0)

 

Tore:

0:1 |19.|Markus Poukulla (Stefano Giliati, Simon Danner)

1:1 |20.|Marc-Louis Aubry (Blake Parlett, Martin Buchwieser)

2:1 |35.|Thomas Oppenheimer (Florian Busch, Jens Baxmann)
3:1 |46.|Mark Olver (Jamie MacQueen, Sven Ziegler)
 
Zuschauer: 8841

 

 

 


 

Berlin1

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