DEL - Düsseldorfer EG ringt den Meister aus München nieder

 

(DEL/Düsseldorf) PM Anders als am Sonntag in Krefeld lief es heute mit dem Toreschießen wie am Schnürchen. Trotzdem war es ein Kampf bis zur letzten Sekunde, ehe die Düsseldorfer EG den Deutschen Meister EHC Red Bull München mit 6:4 (3:0; 1:1; 2:3) niedergerungen hatte.

 

2017 09 29 Deg

(Foto: Birgit Häfner / eishockey-online.com)

 


 

 

Auf Schweigen folgte Action

 

 

Die Andacht der Schweigeminute für den verstorbenen Lorenz Funk sen. übertrug sich in keiner Weise aufs Spiel. Die durch die verletzungsbedingte Abwesenheit von Rob Bordson und Alex Weiß von DEG-Cheftrainer Mike Pellegrims zum Teil neu komponierten Sturmformationen (Laub/Brandt/Niederberger; Welsh/Strodel/Henrion; Lewandowski/Boyce/Machacek) brachten von der ersten Sekunde an eine gehörige Portion Energie und Schwung aufs Eis. Gleich in den ersten 30 Sekunden flogen zwei Geschosse in Richtung Danny aus den Birken im Münchener Tor. Wenig später erkämpfte Kammerer die Scheibe im Drittel des Meisters und legte sie nur knapp rechts am Gehäuse vorbei. Die Rot-Gelben wirbelten weiter, attackierten München früh, liefen viel und schnell und wurden belohnt. Lewandoswki behauptete die Scheibe im Angriffsdrittel, fuhr hinter das Tor und legte ab zu dem im Slot lauernden Dmitriev. Der scheiterte zwar noch beim ersten Versuch, setzte dann aber den eigenen Nachschuss aus spitzem Winkel in die Maschen (6.). Sekunden darauf hätten Kammerer (Pass) und Barta (Schuss) mit einem 2:1-Konter das Ergebnis in die Höhe schrauben können (6.).

 

 

Mit Applaus in die Pause

 

 

Die DEG präsentierte sich hellwach, aufgekratzt und erspielte sich so etliche Konterchancen. Der zweite Jubelschrei ertönte, nachdem Welsh mit seinem ersten Saisontor auf 2:0 gestellt hatte. Henrion war mit Tempo über rechts vorgestoßen und hatte die Scheibe aufs Tor gebracht. Welsh rauschte heran und rutschte den Puck regelkonform– wovon sich die Schiedsrichter Hurtik und Melia am Bildschirm überzeugten – ins Tor (9.). Die Gäste hatten ihre besten Szenen im Powerplay, wenngleich sie bei ihrer ersten Gelegenheit reichlich lang brauchten, um in Schwung zu kommen. Dann aber lief die Scheibe wie geschmiert und feuerten die Mannen von Don Jackson einige Male gefährlich in Richtung Mathias Niederberger. Das Knipsen blieb jedoch der DEG vorbehalten. Daschner hatte an der Grundlinie auf der rechten Seite alle Zeit der Welt, guckte, suchte und fand Barta vor dem Tor. Mit der Rückhand lupfte der zum 3:0 ein (14.). München versuchte sich weiter aus der Distanz, blieb aber erfolglos. Mit tosendem Applaus schickten die meisten der 5.738 Zuschauer die Mannschaft in die Kabine.

 

 

München trifft, DEG antwortet

 

 

München musste also zu Beginn des zweiten Drittel etwas tun, und sie taten etwas. Frank Mauers Rückhandschuss fischte Niederberger gekonnt weg (23.). Die Gäste hielten den Druck hoch und kamen zum Anschluss. Keith Aucoin behielt im linken Bullykreis die Übersicht, legte flach vors Tor, wo Steven Pinizzotto zur Stelle war, seinen Schläger reinhielt einschob (24.). Die Antwort der DEG folgte prompt, 86 Sekunden später war der alte Abstand wieder hergestellt. Barta schickte Ebner auf die Reise, der legte die Scheibe von rechts nach links und verlud so aus den Birken. Kommentar des Torschützen: „Ich kann nur den einen Move“. Es ging turbulent weiter. Pinizzotto kam unter Bedrängnis von Conboy vor dem Tor ins Straucheln, haute über den Puck, erhielt aber einen Penalty zugesprochen. Den parierte Niederberger glänzend, indem er die Lücke zwischen den Beinen dicht machte (37.). Dem 5:1 nach Schuss von Dmietriev aus der Distanz verweigerten die Schiedsrichter nach erneutem Videobeweis die Anerkennung, weil der Münchener Goalie im Torraum von Barta an seiner Bewegung gehindert worden sein sollte (37.).

 

 

Spannung bis zum Schluss

 

 

Im Schlussabschnitt schien früh alles klar zu sein, als Barta einen Aufbaufehler der Münchener dankend zum 5:1 nutzte, indem er aus den Birken auf der kurzen Fanghandseite halbhoch überwand (46.). Nun waren es die roten Bullen, die die direkte Antwort parat hatten. 90 Sekunden dauerte es, dann verkürzte Mads Christensen auf 2:5. Da hatte sich die DEG klassisch auskontern lassen (47.). München diktierte weiter das Tempo, war aber in der Folgezeit nicht durchgehend gefährlich. Als das Spiel mal ein wenig dahin plätscherte, schaltete Frank Mauer plötzlich den Turbo, zog über die linke Seite zum Tor, legte im richtigen Moment quer zum freistehenden Patrick Hager. Der hatte keine Mühe mehr, den dritten Gästetreffer zu erzielen (52.). Die DEG kam nur noch vereinzelt zu Entlastungsangriffen, Ebner hatte nach Querpass von Kammerer die Entscheidung auf dem Schläger (54.). Als Don Jackson schon seine Auszeit und aus den Birken zugunsten eines sechsten Feldspielers aus dem Tor genommen hatte, wanderte Darryl Boyce für vier Minuten wegen hohen Stocks auf die Sünderbank. 56 Sekunden vor Schluss wurde die Partie endgültig zum Krimi, weil Aucoin am langen linken Pfosten blank stand. Ein weiteres Mal kam der Meister in die Formation, doch die DEG hielt dagegen und Lewandowski vertrieb mit seinem Schuss ins leere Tor drei Sekunden vor der finalen Sirene allerletzte Zweifel am Sieg.



 


 

Duesseldorf

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