DEL - Die Kölner Haie besiegen in ihrem zweiten Heimspiel souverän die Iserlohn Roosters mit 4:1

 

(DEL/Köln) (ST) Es ist der dritte Spieltag und das zweite Heimspiel für die Kölner Haie. Zu Gast in der LANXESS arena waren am Freitagabend die Roosters aus Iserlohn und 8.762 Zuschauer. Mit einem souveränen Auftritt gelang den Kölnern der dritte Sieg mit 4:1.

 

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Foto: Ingo Winkelmann


 

 

Nach einem fast perfekten ersten Spielwochenende, fünf von sechs möglichen Punkten, trafen die Haie nun auf die Roosters. Am vorherigen Freitag gewannen die Haie gegen Bremerhaven in der Verlängerung mit 5:4 und machten aus dem Auftaktspiel der Saison einen Nervenkrimi für die Fans. Die Defensive ließ den Gegnern hinten zu viel Raum und so ging es in die Overtime. Das Auswärtsspiel am darauffolgenden Sonntag gewannen die Haie dann 4:2 in der regulären Spielzeit und zeigten eine Steigerung der Leistung und besonders ihrer Defenisve.
 
Die Mannschaft vom Seilersee ist ein gefürchteter Gegner, spielen sie doch ein hartes und offensives Eishockey. Jedoch landete Iserlohn in der letzten Saison nur auf dem vorletzten Platz und musste so die schlechteste Saison in der Geschichte der Roosters abhaken. So holten sie in der diesjährigen Sommerpause 12 neue Spieler und warfen fast ihren kompletten Kader um. Unter den neuen Spielern befinden sich auch zwei ehemalige Haie, Travis Turnbull und Johannes Salmonsson. Sowohl im Sturm als auch in der Verteidigung wurde also ordentlich nachgerüstet. Auch einen neuen Torwart konnten die Roosters verpflichten, der dänische Nationaltorwart Sebastian Dahm wird sich die Position mit Mathias Lange teilen. 

Das Startwochenende der Sauerländer war weniger erfolgreich, sie machten lediglich einen Punkt in zwei Spielen. Gegen Schwenningen verloren sie 1:2 in der Overtime und gegen Nürnberg 1:4. 
 
Nun stellte sich für die Haie die Frage: Konnte Iserlohn zu seiner Gefährlichkeit zurückfinden? Schnell ließ sich die Frage dann doch mit nein beantworten.
 
Das erste Drittel begann mit Tempo. Köln machte Druck. Die erste Strafe für die Haie kam schon in der 3. Minute, Corey Potter musste wegen Beistellens auf die Bank. Die Unterzahlsituation jedoch überstand Köln ohne große Probleme. Die Haie setzten sich immer wieder im Angriffsdrittel fest und schließlich folgte das erste Tor durch T.J. Mulock in der 6. Minute. Iserlohn kam nicht zur Chance, die Haie waren spielführend. In der 12. Minute erneut eine Strafe für Köln, doch Travis Turnbull holte sich wenige Sekunden später auch eine, daher ging es erstmal vier gegen vier auf dem Eis weiter. In der 14. Minute kassierte Iserlohn eine weitere Strafe, also 44 Sekunden spielte Köln in doppelterÜberzahl, aber das Tor folgte nicht, obwohl die Haie Druck machten. Felix Schütz und Shawn Lalonde landeten in der 15. und 18. Minute auch noch jeweils für zwei Minuten auf der Strafbank. Die Haie mussten also immer wieder zeigen, dass ihr Unterzahlspiel funktionierte, hierbei konnten sie sich auch einige Chancen herausarbeiten, doch Sebastian Dahm hielt Iserlohn im Spiel. Das erste Drittel endete 1:0 für Köln.
 

Im Mittelabschnitt gaben die Haie noch einmal Gas und setzten sich immer wieder im Angriffsdrittel fest. So war das zweite Tor vorauszuahnen. Es kam in der 29. Minute durch Ben Hanowski, der sich den Rebfund schnappen konnte und souverän einnetzte. Die Haie wurden immer wieder gefährlich für Iserlohn, doch die Defensive der Sauerländer gab alles. Hingegen offensiv wurde Iserlohn bisher nicht wirklich gefährlich. In der 37. Minute jedoch gelang es Köln erneut. Shawn Lalonde schoss ins Tor. So endete das zweite Drittel 3:0 für Köln.
 
Das Schlussdrittel kämpfte Iserlohn für wenigstens einen Treffer. Den erzielten sie in der 49. Minute durch Marko Friedrich. Da hatte die Kölner Konzentration etwas nachgelassen. In der 50. Minute wurde es dann etwas hitzig, Köln und Iserlohn gerieten aneinander. In diesen Spielen erwartungsgemäß. Sogar einer der Linesman purzelte über das Eis in dem Versuch den Kampf zu schlichten. Es folgten Strafen für beide wegen übertriebener Härte.
In der 60. Minute schließlich, als Iserlohn den Goalie zu Gunsten eines sechsten Feldspielers rausgenommen hatte, machte Justin Shugg den Sack mit einem Emptynetter zu. Es endet mit 4:1 für die Haie.

 

Insgesamt war eine spannende Partie. Iserlohn hatte den Kölnern offensiv wenig entgegenzusetzen, defensiv waren sie etwas stärker, dennoch schafften es die Haie vier Tore zu schießen. Im ersten Drittel verbrachten die Haie etwas zu viel Zeit auf der Strafbank, doch die Iserlohner konnten das nicht zu ihrem Vorteil nutzen. Im zweiten Drittel zeigten die Haie dann Stärke und machten großen Druck. Iserlohn kam nicht mit. Im letzten Drittel versuchten die Roosters noch einmal Gas zu geben, es kam zu einem Kampf mit Strafen für beide und einem Treffer für Iserlohn. Die Haie machten den Sack aber mit einem vierten Abschlusstor zu.


Sebastian Uvira sagte nach dem Spiel: „Wir haben heute 40 Minuten sehr stark gespielt und die Partie klar dominiert. Deswegen haben wir auch verdient gewonnen“. (Quelle: www.haie.de)


Der einzige Treffer der Sauerländer war eher Ergebniskosmetik. Die Roosters haben noch einen langen Weg vor sich und diese Saison wird sicherlich nicht einfach für sie. In Köln hingegen sieht es besser aus, die Neuzugänge überzeugten und die Mannschaft agierte als Team. Doch nach erst drei Spielen sind Prognosen schwer zu treffen. Am Sonntag sind die Ice Tigers aus Nürnberg in der Domstadt zu Gast und diese werden eine Herausforderung für Köln darstellen, denn sie sind ein starkes Team, sowohl defensiv als auch offensiv. Um 16.30 Uhr geht es los.

 

 

 

 


 

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