DEL - Nürnberg Ice Tigers erkämpfen sich die Tabellenspitze

 

(DEL/Nürnberg) PM Nach dem perfekten Auftaktwochenende wollten die THOMAS SABO Ice Tigers am Freitag vor ihren eigenen Fans gegen die Düsseldorfer EG nachlegen. David Steckel kehrte ins Team zurück, für ihn musste Patrick Buzas auf der Tribüne Platz nehmen.

 

Nuernberg Deg 20012017

(Foto: eishockey-online.com / Archivbild)

 


 

Die ersten beiden Möglichkeiten der Partie gehörten Patrick Reimer: sein erster Schussversuch aus dem Slot wurde abgeblockt, der zweite ging mit der Rückhand am langen Pfosten vorbei (4.). In der 7. Minute gingen die Gäste aus Düsseldorf mit ihrer ersten echten Chance in Führung: Alexander Barta spielte vor dem Tor mit der Rückhand quer, Alexej Dmitriev fackelte nicht lange und überwand Andreas Jenike zum 0:1. Vier Minuten später hatte John Henrion nach einem Stellungsfehler der Ice Tigers die dicke Möglichkeit zum 0:2, er schoss freistehend vor Jenike aber am Tor vorbei. Im Anschluss daran übernahmen die Ice Tigers mehr und mehr das Kommando, konnten Mathias Niederberger im Tor der DEG aber nicht überwinden. Phil Dupuis tankte sich in der 16. Minute durch die komplette Abwehr der DEG, scheiterte aber schließlich an Niederbergers Fanghand (16.). Leo Pföderl vergab in Überzahl eine Doppelmöglichkeit: Erst reagierte Niederberger stark mit dem Schoner, dann lenkte er eine Hereingabe von Patrick Reimer knapp übers Tor, so dass es nach 20 Minuten beim 0:1 blieb.

 

 

Ins zweite Drittel starteten die THOMAS SABO Ice Tigers mit mächtig Energie und setzten die Hintermannschaft der DEG sofort unter Druck. Nach wenigen Sekunden eroberte Patrick Reimer den Puck hinter dem Düsseldorfer Tor und spielte blitzschnell nach vorne, Yasin Ehliz kam an die Scheibe, schoss aber am langen Pfosten vorbei. Auch Petr Pohl verfehlte das Tor nur knapp, nach feinem Zuspiel von Marius Möchel schoss er ansatzlos knapp übers Gehäuse (24.). Als Rob Bordsons Strafe wegen Hakens in der 30. Minute beinahe abgelaufen war, schlugen die Ice Tigers zu: Tom Gilbert spielte von der blauen Linie diagonal an den Bullypunkt, Dane Fox nahm Maß und hämmerte den Puck mit Vehemenz genau in den Winkel, keine Chance für Niederberger - 1:1. Das Tor wurde noch nicht komplett durchgesagt, da durften die Ice Tigers und ihre Fans erneut jubeln. David Steckel leitete den Konter mit einem weiten Pass ein, Leo Pföderl spielte vor dem Tor quer auf Marius Möchel, der kurz verzögerte und dann eiskalt zum 2:1 verwandelte. In nur 19 Sekunden hatten die Ice Tigers einen 0:1-Rückstand gedreht und führten nun mit 2:1. In der 38. Minute schlugen die Ice Tigers in Überzahl erneut zu. Es war quasi eine Kopie des Ausgleichs: Tom Gilbert spielte diagonal, Dane Fox zog direkt ab und traf so genau in den Winkel, dass wohl nicht einmal mehr eine Briefmarke zwischen Latte und Puck gepasst hätte - 3:1 für Nürnberg.

 

 

Ins letzte Drittel starteten die Gäste zwar mit viel Elan, das Tor aber erzielten wieder die Ice Tigers. Phil Dupuis setzte sich hinter dem Düsseldorfer Tor durch und eroberte die Scheibe, Dane Fox scheiterte zunächst noch an Niederberger, die Ice Tigers hielten den Puck aber im Angriffsdrittel, Taylor Aronson bediente Fox, der aus unmöglichem Winkel genau in selbigen traf - 4:1 für Nürnberg, der Fox-Hattrick war damit perfekt. Eine gute Minute später legten die Ice Tigers nach, Petr Pohl erhöhte nach feinem Querpass von Marcus Weber mit einem harten Handgelenkschuss aufs kurze Eck auf 5:1. Gelaufen war das Spiel damit aber nicht, denn Marius Möchel musste in der 46. Minute wegen hohen Stocks für vier Minuten auf die Strafbank. Die Strafe war beinahe abgelaufen, da spielte Spencer Machacek vor dem Tor klug quer, Brandon Burlon musste nur noch einschieben und die DEG verkürzte auf 5:2 (50.). In der 53. Minute saßen Marius Möchel und David Steckel auf der Strafbank, als die DEG in doppelter Überzahl weiter verkürzte. Diesmal wurde Spencer Machacek selbst freigespielt und ließ Jenike keine Chance - nur noch 5:3 für die Ice Tigers. Als Milan Jurčina in der 55. Minute wegen eines Crosschecks auch noch frühzeitig zum Duschen geschickt wurde, mussten die Ice Tigers noch einmal zittern, spielten aber hervorragend in Unterzahl und brachten den Zwei-Tore-Vorsprung über die Zeit.

 

 

Durch die gleichzeitige Heimniederlage der Adler Mannheim übernehmen die THOMAS SABO Ice Tigers zumindest bis Sonntag die Tabellenführung der DEL. Für das Team von Rob Wilson geht es am Sonntag um 16.30 Uhr mit dem Auswärtsspiel bei den Kölner Haien weiter.

 

 

Stimmen zum Spiel:

 

Mike Pellegrims (Düsseldorf): Wir haben gewusst, dass wir hier die Laufbereitschaft und die Zweikämpfe annehmen müssten. Im ersten Drittel ist uns das gelungen, im zweiten Drittel haben wir uns den Schneid abkaufen lassen. Das war heute der Schlüssel.

 

Rob Wilson (Nürnberg): Ich denke, dass wir im ersten Drittel ziemlich gut waren. Wir haben gegen ein sehr gutes Team gespielt. Im zweiten Drittel sind wir trotzdem noch besser rausgekommen, das Powerplay hat uns Energie gegeben. Da haben wir die Kontrolle übernommen. Ich war etwas enttäuscht von unserer Disziplin in den letzten zehn Minuten.

 


Nürnberg Ice Tigers - Düsseldorfer EG 5:3 (0:1, 3:0, 2:2)

06:32 | Dmitriev (Kammerer, Barta) 0:1
29:13 | Fox (Gilbert, Pfleger) 1:1
29:32 | Möchel (Pföderl, Steckel) 2:1
37:54 | Fox (Gilbert, Dupuis) 3:1
42:21 | Fox (Aronson, Segal) 4:1
43:45 | Pohl (Weber, Aronson) 5:1
49:33 | Burlon (Machacek, Bordson) 5:2
52:08 | Welsh (Bordson, Nowak) 5:3


Strafen: 17 Min plus Spieldauer (Jurcina) gegen die Thomas Sabo Ice Tigers, 10 Min gegen die Iserlohn Roosters.

 

Zuschauer: 4278

 

Schiedsrichter: Markus Krawinkel, André Schrader

 

 

 


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Nuernberg

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