DEL - EHC Red Bull München landet ersten Heimerfolg gegen starke Schwenninger Wild Wings

 

(DEL/München) (BM) Während Schwenningen auf Dominik Bittner verzichten musste, fehlten auf Münchner Seite gleich mehrere Akteure. Neben den Verletzten Jerome Flaake, Emil Quass und Konrad Abeltshauser musste Don Jackson auch auf Florian Kettemer verzichten. Schwenningen bestimmte nach kurzen Anlaufschwierigkeiten bis zur Hälfte der Partie das Spielgeschehen. Mit einem Doppelpack brachten sich die Hausherren auf die Siegerstraße. Im letzten Abschnitt machte Keith Aucoin mit dem dritten Treffer den Sack zu. Der Anschlusstreffer der Wild Wings durch Giliati sollte am Ende nur noch Ergebniskosmetik sein.

 

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München pochte auf Wiedergutmachung für das enttäuschende erste Wochenende und legte dementsprechend los. Mirko Sacher konnte nach gut einer Minute Steve Pinizotto bei seinen Angriffsbemühungen nur regelwidrig stoppen. Somit bot sich für die Isarstädter direkt in Überzahl die Möglichkeit zur Führung. Die Gäste verteidigten konzentriert und konnten auf Dustin Strahlmeier zwischen den Pfosten bauen. Die beste Chance bot sich Daryl Boyle, der am langen Pfosten lauerte. 

 
In der Folgezeit fand Schwenningen immer besser ins Spiel und erspielte sich Chance um Chance. In der 10. Spielminute schaffte es Mirko Höfflin frei vor Danny Aus den Birken aufzutauchen, beim Versuch den Goalie zu umkurven wurde er aber vom Münchner Schlussmann gestoppt. Nur wenige Sekunden später scheiterte Ex-Münchner Tobias Wörle. Auf der Gegenseite bot sich Markus Lauridsen völlig frei vor dem Tor die Chance zur Führung. Fünf Minuten vor Drittelende durften die Wild Wings in Überzahl ran. Druckvoll versuchten die Schwaben, die Scheibe ins Tor zu befördern was aber nicht gelingen sollte. Torlos ging es also in die erste Pause.
 
Die erste Chance im zweiten Abschnitt gehörte Markus Poukkula, der nach einem Querpass von Will Acton scheiterte. München reagierte wütend und versuchte Schwenningen im eigenen Drittel einzuschnüren, ohne dabei wirklich gefährlich zu werden. Im Gegenteil - die ersten zehn Minuten gehörten ganz klar den Schwarzwäldern. Sowohl in Überzahl, als auch bei fünf gegen fünf zeigte sich Schwenningen stark im Angriff, einzig und allein im Abschluss fehlte die nötige Klasse um in Führung zu gehen. Während Poukkula (24.), Bartalis (28.) und Hult (29.) die Führung verpassten stand die Defensive der Wild Wings sattelfest und ließ so gut wie nichts zu.
 
Praktisch mit der ersten Chance ging München in Führung. Dustin Strahlmeier konnte zunächst gegen Brooks Macek mit der Schulter klären. Von der blauen Linie setzte Daryl Boyle zum Nachschuss an und traf zur Führung in den Winkel. Schwenningen zeigte sich unbeeindruckt, wenn auch München deutlich stärker wurde. In Minute 26 hielt Dustin Strahlmeier sein Team mit einer Glanztat im Spiel. Wenige Sekunden später war aber auch er erneut geschlagen. Jon Matsumoto traf gegen seinen Ex-Club aus spitzem Winkel.
 
Der Doppelschlag zeigte Wirkung: München gab in der Folgezeit den Ton an, während Schwenningen nur noch Entlastungsangriffe fahren konnte. Nach einem Pfostenschuss von Andreas Eder schafften es die Wild Wings ohne weiteren Gegentreffer in die Pause.
 
Auch im letzten Abschnitt bestimmte München das Spielgeschehen. Schwenningen kam kaum aus dem eigenen Drittel. In der 44. Spielminute fiel die Vorentscheidung: Keith Aucoin hämmerte auf Höhe des Bullykreises die Scheibe aufs Tor und überwand Strahlmeier zum dritten Mal. Als keiner mehr mit Schwenningen gerechnet hatte schlug Stefano Giliati nach einem schönen Angriff eiskalt zu. Marcel Kurth konnte zunächst einen Pass von Andreé Hult nicht verwerten. Giliati hämmerte die Scheibe am langen Pfosten unter die Latte.
 
Direkt im Anschluss musste Schwenningen in Unterzahl verteidigen. Mit Ablauf der Strafe bewahrte Aus den Birken seine Mannschaft vor dem direkten Anschlusstreffer. Gut vier Minuten vor dem Ende hatte Schwenningen nochmals die Chance in Überzahl, doch München verteidigte aggressiv und gab den Gästen wenig Möglichkeit zur Entfaltung. Mit Ablauf der Strafzeit wanderte Steve Pinizotto auf die Strafbank. Schwenningen spielte den Rest des Spiels in Überzahl und zog den Torhüter für einen zusätzlichen Feldspieler – ein Treffer sollte aber nicht mehr gelingen.
 
Während die Schwarzwälder ein gutes Spiel zeigten, fehlte im Abschluss die Konsequenz. So sicherte sich München die drei Punkte, indem sie im Stile einer Spitzenmannschaft, eiskalt in der Drangphase der Schwenninger zuschlagen konnten.
 

Spiel vom 14.09.2017
 
EHC Red Bull München - Schwenninger Wild Wings
 

Tore:
 
1:0 |32.|Boyle (Pinizotto)
2:0 |36.|Matsumoto (Kastner)
3:0 |44.|Aucoin (Boyle / Lauridsen)
3:1 |48.|Giliati (Bender)
 
 
 
Zuschauer: 3180
 
Bericht: Benjamin Maser
Foto: Franz Feiner

 

 

 

 

 


 

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Weitere interessante Links:

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