DEL - Düsseldorf kontert sich zum 3:6 Erfolg über die Straubing Tigers

 

(DEL/Straubing) (MA) Beim ersten Heimspiel der Straubing Tigers war die Messe nach dem zweiten Abschnitt schon gelesen. Mit der taktischen Einstellung der Gäste kamen die Straubinger über die volle Distanz nicht zurecht. Eiskalt konterten die Düsseldorfer ihren Gegner aus und fuhren einen ungefährdeten Auswärtssieg ein. Die Tigers vergaben ihre vielen Möglichkeiten in Überzahl, auch weil Mathias Niederberger im Tor der DEG eine starke Leistung bot.

 

Straubing Deg 1012017

 

(Foto: Birgit Häfner)

 


 

Es war ein ausgeglichenes Anfangsdrittel, wenn man nur den Puckbesitz betrachtet. Die besseren Möglichkeiten hatten die Gäste. Alex Barta begann mit einem ersten Warnschuss den Jamie Bettauer beinahe ins eigene Tor bugsiert hätte. Die Tigers kamen zwar immer nach vorne aber der entscheidende Pass zum Abschluss fehlte noch. Ein weiteres Manko für beide Teams war, dass die Scheibe immer wieder über die Kelle sprang. Hier lag es wohl eher an der ruppigen Oberfläche des Eises. In der 12. Minute ging Düsseldorf durch Brandon Burlon in Führung. Er stand genau richtig vor dem Tor von Sebastian Vogl und konnte die Führung für sein Team erzielen. Die Tigers waren dadurch nur wenig beeindruckt. Mit dem sofortigen Gewinn des Bullys setzten sie sich wieder in der Düsseldorfer Zone fest. Ein eher harmloser Schuss von Max Renner (12.) führte zum Ausgleich nur 21 Sekunden nach der Führung der DEG.

 

 

Mathias Niederberger war hier ein Leichtsinnsfehler unterlaufen. Er packte mit seiner Fanghand zu, obwohl der Puck noch gar nicht da war. So rutschte ihm das kleine Schwarze drüber ins Tor. Dennoch blieben die die Gäste brandgefährlich. Nach abgelaufener Strafe von Bordson bekam dieser im Rücken der Tigers-Abwehr einen Steilpass und hätte seine Farben beinahe wieder in Führung gebracht. Hier musste Vogl schon sein ganzes können zeigen und blieb Sieger. Eine weitere 3 gegen 1 Sitiuation konnte er ebenfalls noch kurz vor der Pausensirene vereiteln. Die Straubinger taten sich schwer den Abwehrriegel der Gäste zu überwinden.

 


Der zweite Abschnitt begann mit einem Doppelschlag der DEG. In der 22. Minute traf zuerst Alexandre Picard nach einem sehenswerten Konter über Barta und Dmitriev. Nur 31 Sekunden später klingelte es erneut. Bernhard Ebner wurde vor dem Tor kaum gestört so dass er nur noch den Schläger hinhalten musste. Dieser Paukenschlag setzte den Tigers mächtig zu. Völlig verunsichert luden sie die Gäste zu weiteren Chancen ein. Eine Strafzeit gegen die Tigers brachte einen weiteren Treffer für Düsseldorf. Als die zwei Minuten von Thomas Brandl schon fast überstanden waren, zielte Maxi Kammerer (26.) genau in den Winkel zum 1:4 Zwischenstand. Coach Bill Stewart nahm sofort eine Auszeit um seinem Team etwas Luft zu verschaffen. Die Tigers antworteten mit wütenden Angriffen, was aber keineswegs mehr Sicherheit in ihr Spiel brachte.

 

 

Sie kamen zwar zu mehr zwingenden Chancen, aber ein Mathias Niederberger machte in dieser Situation alles richtig. Die Vorentscheidung fiel in der 36. Minute durch John Henrion der Dylan Yeo wie einen Schuljungen stehen lies und den Arbeitstag von Sebastian Vogl gleich mitbeendete. Nach dem 1:5 war Schluss für ihn und Bill Stewart wechselte Dimitri Pätzold ein. Die Niederbayern bekamen noch einmal eine Überzahlgelegenheit und feuerten auch aus allen Rohren aber der Puck fand  keinen Weg ins Tor. Mit diesem gewaltigen Rückstand und enttäuschten Blicken der Fans wechselten die Team noch mal die Seiten.

 


Es schien so als hätten sich die Hausherren für die letzten zwanzig Minuten noch etwas vorgenommen. Mit einem Doppelpack durch Mike Connolly und Mike Zalewski in der 45. Minute kam noch einmal Stimmung auf am Pulverturm. Dieses mal nahm Coach Mike Pellegrims eine Auszeit, denn keineswegs wollte er den Spielstand von 3:5 noch gefährden. Aber die Tigers blieben am Drücker, kamen zu einer weiteren Überzahlmöglichkeit, die jedoch erneut ungenützt blieb. Die Hoffnung noch mal an die Rheinländer ranzukommen blieb hoch bei den Tigers-Akteuren, jedoch wurde sie durch einen weiteren Konter der Gäste endgültig zerstört. Darryl Boyce (54.) machte quasi den Deckel drauf. Am Ende waren die Chancen für die Tigers da, vor allem auch in Überzahl. Die Düsseldorfer ihrerseits verstanden es die Tigers taktisch auszukontern. Bei den meisten schnellen Gegenangriffen war man immer ein Mann mehr und konnte so die sich bietenden Chancen eiskalt ausnutzen. Die Tigers verstanden es nicht, sich in der Defensive die nötige Unterstützung zu geben. Somit war der Auswärtssieg der DEG in dieser Höhe absolut verdient.  

 

 

Stimmen zum Spiel:


Mike Pellegrims (Düsseldorf):
"Wir haben auf unser Spiel am Freitag gut reagiert. Wir waren läuferisch sehr gut unterwegs und haben die Zweikämpfe angenommen. Nach dem 3:5 im letzten Drittel habe ich sofort eine Auszeit genommen, um meine Mannschaft darauf hinzuweisen wieder aktiver zu werden. Am Ende sind wir natürlich froh hier einen dreier mitzunehmen, denn das ist in Straubing nicht immer einfach."


Bill Stewart (Straubing):
"Heute war von der ersten Minute an Düsseldorf die bessere Mannschaft. Wir haben heute gesehen dass man zu jeder Zeit auf seine Aufgaben fokussiert sein muss, das ist uns heute leider nicht immer gelungen. Dieser Tag heute wird uns eine Lehre sein, denn es wird nicht leicht werden in dieser Liga. Aber wir werden nach vorne schauen und uns für die nächsten Spiel vorbereiten."

 

 

Spiel vom 10.09.2017
Straubing Tigers - Düsseldorfer EG  3:6 (1:1|0:4|2:1)

 
0:1 |12.|Brandon Burlon (Nowak, Boyce)
1:1 |12.|Max Renner (Connolly, MacKinnon)
1:2 |22.|Alexandre Picard (Dmitriev, Barta)
1:3 |22.|Bernhard Ebner (Brandt, Machacek)
1:4 |26.|Maximilian Kammerer (Boyce, Barta) PP1
1:5 |36.|John Henrion (Welsh)
2:5 |45.|Mike Connolly (MacKinnon)
3:5 |45.|Mike Zalewski (Kopar, Renner)
3:6 |54.|Darryl Boyce (Lewandowski, Ebner)


Strafen:
Straubing 6 - Düsseldorf 12


Zuschauer:
4.230

 

Aufstellung:

 

Straubing:
Vogl, Pätzold - Bettauer, Yeo; Klassen, Renner; Dotzler, Edwards; Jobke - Hedden, Brandl, Mitchell;
Schönbeger, Loibl, Röthke; Connolly, MacKinnon, Williams, Koper, Zalewski S., Zalewski M.


Düsseldorf:
Niederberger, Herden - Nowak, Burlon; Daschner, Picard; Conboy, Ebner; Haase - Henrion, Bordson, Welsh;
Dmitriev, Barta, Kammerer; Machacek, Boyce, Brandt; Lewandoski, Weiß, Strodel




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Weitere interessante Links:

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www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910.

 

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