DEL – Schwenninger Wild Wings schliessen Kaderplanung ab – eishockey-online.com stellt das Team vor

 

(DEL/Schwenningen) (BM) Durch die Vertragsverlängerung mit Kai Herpich haben die Schwenninger Wild Wings ihre Kaderplanungen abgeschlossen. Neun Abgängen stehen neun Neuzugänge gegenüber. Schwenningen geht mit dem neuen Kader ein hohes Risiko und versucht auf Konstanz zu setzen. Eishockey-online.com stellt den neuen Kader der Schwarzwälder vor.

 

SWW ING FEIERN

(Foto: Jens Hagen)

 



 

Tor:

 

Mit Joey MacDonald haben die Verantwortlichen der Wild Wings einen namhaften Torhüter in den Ruhestand ziehen lassen. Sein nomineller Backup Dustin Strahlmeier erhält nach einer tollen Saison das Vertrauen und wird zur neuen Nummer 1. Bereits in der vergangenen Saison konnte Strahlmeier in 35 Einsätzen auf sich aufmerksam machen und einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Als Backup nahmen die Schwenninger Marco Wölfl vom EHC Freiburg unter Vertrag. Letzte Saison noch mit einer Förderlizenz ausgestattet konnte er in drei DEL-Partien auf sein Talent aufblitzen lassen.  

 

 

Verteidigung:

 

In der Verteidigung tauschen die Schwenninger gleich 4 Spieler aus. Der Vertrag mit Kapitän Sascha Goc wurde ebenso nicht verlängert wie die Kontrakte mit Yannick Mund, Alex Trivellato und Jiri Hunkes. Simon Gysbers beendete seine Karriere. Künftig werden die Wild Wings mit  nur zwei ausländischen Spielern in der Abwehr auflaufen. Kalle Kaijomaa bleibt den Schwenningern erhalten. Mit Jussi Timonen kommt vom finnischen Vizemeister KalPa ein erfahrener Mann an den Neckarurspung. Mit Tim Bender und Benedikt Brückner konnten zwei solide deutsche Spieler gehalten werden. Vor allem Bender kam in der vergangenen Runde immer mehr in Fahrt.

 

 

Einen alten Bekannten konnten die Schwenninger wieder zurück in den Schwarzwald lotsen. Mirko Sacher wechselt aus Dresden zurück an seine alte Wirkungsstätte. Dominik Bohac (Weißwasser) und Kyle Sonnenburg (Krefeld) sollen der Abwehr die nötige Härte verleihen. Als namhafter Neuzugang präsentierte Jürgen Rumrich den Mannheimer Dominik Bittner. Er soll im Team Verantwortung übernehmen und in den vorderen Reihen zum Einsatz kommen.

 

 

 

Angriff:

 

Nachdem der Vertrag mit Jake Hansen bereits während der Saison aufgelöst wurde, erhielt auch Jerome Samson kein neues Arbeitspapier bei den Wild Wings. Auch Daniel Schmölz verabschiedete sich und wechselt zur kommenden Saison nach Augsburg. Mit Tobias Wörle vom deutschen Meister aus München und Mirko Höfflin aus Mannheim stoßen zwei weitere erfahrene deutsche Spieler zum Kader. Torjäger Anthony Rech vom französischen meister Rapaces de Gap wurde mit einem Try-Out-Vertrag ausgestattet. Alle anderen Positionen bleiben unverändert. Neben Stefano Giliati, Istvan Bartalis und Andreé Hult wurde auch der Vertrag mit Markus Poukkula verlängert. Unbestritten ist und bleibt die Rolle von Will Acton. Der Schwenninger Topscorer geht bereits in seine dritte Saison mit den Wild Wings.

 

 

Mit Simon Danner, Uli Maurer und Marc El-Sayed verfügen die Schwenninger zusätzlich über einen soliden Stamm an deutschen Spielern. Youngsters wie Lennart Palausch, Kai Herpich und vor allem Marcel Kurth wollen einen weiteren Schritt nach vorne machen.

 

 

 

Umfeld:

 

Anfang des Jahres bereiteten Ermittlungen der Steuerfahndung im Umfeld der Wild Wings, Sorgenfalten auf die Stirn. Geschäftsführer Michael Werner konnte die Anhänger jüngst auf einem Fantalk beruhigen: "Der Eishockey-Standort Schwenningen ist sicher". Auf zunehmende Unruhen in der Fanszene reagierten die Verantwortlichen prompt mit der Ansetzung einer Fragerunde. Werner legte den Fans die Etatzahlen offen und sorgte für Transparenz: 5,7 Millionen beträgt der Gesamtetat für die kommende Runde.

 

 

Dem Gegenüber stehen kalkulierte Einnahmen von 5,38 Mio. Dieses Minus wird von den Gesellschaftern der Neckarstädter abgefangen. Lobenswert: 250.000 fließen jährlich in die Nachwuchsarbeit - ein Beleg das die eingeschlagene Philosophie auch konsequent zu Ende gedacht wird.

 

 

Fazit:

 

Vor allem im deutschen Sektor sind die Schwenninger für ihre Verhältnisse sehr gut besetzt. Konsequent propagieren die Verantwortlichen den neuen Schwenninger Weg mit deutschen Spielern. Es bleibt abzuwarten ob dies nicht zu Lasten der Qualität der ausländischen Spieler in der Kaderspitze geht. Durch das deutsche Torhüterduo hätten die Schwenninger zwar eine Ausländerlizenz mehr auf dem Feld einsetzen können, nutzen diese Möglichkeit allerdings nicht. Man hofft am Neckarursprung auf weniger Verletzungen wie im vergangenen Jahr.

 

 

Schwenningen hat viele Arbeiter im Team. Mit Will Acton hat man einen Garant im Scoring-Bereich. Stefano Giliati und Anthony Rech haben das Potential für mehr Durchschlagskraft im Angriff zu sorgen. Für einen Pre-Playoff-Platz muss allerdings alles passen: Dustin Strahlmeier muss seine Leistung auch als Nummer eins bestätigen, die Verteidigung muss sich stabil präsentieren und im Angriff muss auch der ein oder andere deutsche Spieler über sich hinauswachsen -  alles unter der Prämisse vom Verletzungspech verschont zu bleiben.

 

  



 

Schwenningen

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Weitere interessante Links:

www.eishockey-bilder.com - Eishockey Bilder von den Schwenninger Wild Wings in unserer Galerie.

www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute.

 

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