DEL - Clevere Red Bulls aus München gleichen Serie gegen Rekordmeister Eisbären Berlin aus

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(DEL/Berlin) (Tom Kanzock) 14.200 Zuschauer fanden bei bestem Frühlingswetter den Weg in die Berliner Mercedes-Benz-Arena. In einem taktisch geprägten Spiel setzte München durch eine intelligente Spielweise verdient mit 1:2 (1:0; 0:2; 0:0) durch.

 


Die Eisbären Berlin begannen unverändert zum ersten Spiel am Freitag. Beim EHC Red Bull München kehrte Steve Pinizzotto in das Line-Up zurück. Pinizzotto war es auch, der in der siebten Minute per Bauerntrick für die erste gefährliche Aktion der Münchener sorgte. Im Gegenzug scheiterte Florian Busch im Alleingang an Danny aus den Birken. Für die 1:0 Führung sorgte Julian Talbot in der 9. Minute. Talbot tauchte nach Pass von Frank Hördler frei vor aus den Birken auf, scheiterte zunächst und versenkte dann den Abpraller im Tor der Münchener.

 

 

Wie schon in Spiel 1 hatten die Red Bulls große Schwierigkeiten ihren Spielfluss zu finden. Daryl Boyle hatte da noch die größte Chance, scheiterte aber an Berlins Goalie Petri Vehanen. Mehr Kontrolle hatten die Berliner im ersten Drittel. Somit ging der Rekordmeister auf vollkommen verdient mit der Führung im Rücken in die erste Pause.

 




Die Berliner begannen das zweite Drittel in eigener Überzahl. Die bessere Chance auf ein Tor hatten jedoch die Münchner in Unterzahl durch Michael Wolf. Eine gute Möglichkeit ließen die Berliner in der 25. Minute liegen. Insgesamt kamen die Bayern zu diesem Zeitpunkt besser in die Partie und nutzten dies, um in der 28. Minute den mittlerweile verdienten Ausgleich durch Keith Aucoin zu erzielen. Immer wieder kamen die Münchener schnell durch die neutrale Zone.

 

 

So auch in der 30. Minute, als es nur ein Pass war, der die Berliner überrumpelte und somit die Tür für das 1:2 aufmachte. Jason Jaffray war der Torschütze des Titelverteidigers. Es dauerte, bis die Eisbären sich von diesem Doppelschlag erholten. Kurz vor Drittelende erspielten sie sich wieder ernstzunehmende Torchancen.

 


Auch den dritten Abschnitt begannen die Münchener mit deutlich mehr Schwung als die Berliner. Immer wieder kreierten die Red Bulls Überzahl-Situationen. Die Bayern kontrollierten die neutrale Zone und stellten die Berliner offensiv wie defensiv vor große Probleme. Für Gefahr sorgten die Eisbären nur, wenn doch mal einer der langen Pässe einen Abnehmer fand, oder sie den Puck in den Ecken „ausgraben“ konnten. Ihren Spielfluss fanden die Eisbären erst in der Schlussphase wieder. Die letzte Offensivwelle der Berliner konnte München stark und kontrolliert abwehren und gewinnt Spiel 2 verdient mit 1:2.

 

 

Tore: 1:0 (9.) Julian Talbot (Hördler, C.Braun); 1:1 (28.) Keith Aucoin (Pinizzotto, Macek); 1:2 (30.) Jason Jaffray (Wolf, Matsumoto)
Schüsse (aufs Tor): EBB 44(19) : RBM 44(24)


(Foto Gepa Pictures)


 

 

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