DEL - André Rankel entscheidet Overtime-Krimi und bringt Eisbären Berlin gegen EHC Red Bull München in Front

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(DEL/Berlin) (Tom Kanzock) Erneuter Overtime-Krimi für die Eisbären Berlin. Spiel 1 des Halbfinal-Duells des DEL Rekordmeisters gegen den EHC Red Bull München entschied André Rankel in der zweiten Verlängerung.

 

 

In der Anfangsphase fand ein Abtasten beider Mannschaften statt. Den Münchenern war die längere Pause von neun Tagen zu Beginn anzumerken. Und so kamen die Berliner in der sechsten Minute durch Jamie MacQueen zur ersten großen Chance des Spiels. Danny Aus den Birken verhinderte nur mit viel Mühe und ein wenig Glück, die frühe Führung der Gäste. München überließ Berlin im ersten Drittel viel Platz in der offensiven Zone. Die Eisbären nutzten dies für einige gute Kombinationen, ohne das jedoch Zählbares dabei heraussprang. Richtig gefährlich wurden die Red Bulls nur in ihren zwei Überzahlsituationen.

 


Ohne Tore ging es in den zweiten Abschnitt. Dort erwischte München den besseren Start. Zunächst scheiterte Brooks Macek aus kurzer Distanz doppelt an Petri Vehanen. In der 21. Minute war der Finne im Tor der Berliner allerdings machtlos, als Macek nach Vorarbeit von Konrad Abeltshauser zum 1:0 für den Titelverteidiger traf. Der Treffer gab den Bayern das nötige Selbstvertrauen und sie übernahmen in der Folge nach und nach die Spielkontrolle. Berlin bekam immer größere Schwierigkeiten den Weg in die Offensive zu finden. München erhöhte den Druck und ging folgerichtig in der 35. Minute mit 2:0 in Führung. Erneut war Macek der Torschütze.

 


München hatte die Kontrolle, doch genau in dieser Phase hatten die Berliner etwas Glück. Ein Abpraller landet genau auf den Schläger von Bruno Gervais, der aus den Birken zum 2:1 Anschlusstreffer überwinden konnte. Keine Minute später trifft André Rankel mit einem perfekten Schuss in das rechte Kreuzeck zum 2:2 Ausgleich und somit ging es erneut mit einem Unentschieden in die Kabine. Münchens Frank Mauer stellte in der zweiten Drittelpause richtig fest: „Wir haben ein bisschen den Faden verloren zum Ende. Es ist sehr ärgerlich, dass wir die Berliner wieder haben rankommen lassen.“

 


Im dritten Abschnitt war zunächst das Tempo etwas raus. Berlin fand wieder zurück in die taktische Disziplin des ersten Drittels und verhinderte so das schnelle Umschaltspiel der Münchener. Aber auch die Red Bulls verteidigten sicher und ließen kaum Chancen der Eisbären zu. Nach acht Minuten gab es die erste große Chance des dritten Drittels. Erneut war es Macek, der an Vehanen scheiterte.   

 





In der 57. Minute bekamen die Münchner einen Penalty zugesprochen, nachdem Florian Busch Jon Matsumoto an einer Torchance hinderte. Der Stürmer scheiterte mit seinem Versuch am erneut starken Eisbären-Goalie. Somit ging es mit 2:2 in dieOvertime. Bereits die fünfte im zehnten Spiel für die Eisbären Berlin, für München war es die erste Zusatzschicht der Playoffs 2017.

 


Die Verlängerung begannen beide Teams recht verhalten. Es dauerte fünf Minuten, bis München zur ersten Chance kam. Die Red Bulls machten den etwas besseren und frischeren Eindruck. Berlin beschränkte seine Angriffsbemühungen auf Konter. Nach überstandener Unterzahl in der 68. Minute, hatten die Eisbären eine eigene Überzahl. Ein Tor der Berliner durch Darin Olver wurde nach dem Videobeweis nicht gegeben. Olver lenkte den Puck mit seinem Schlittschuh absichtlich in das Tor der Münchener. Ohne Tore ging es somit erneut in die Pause.

 


In der 85. Minute hatte Florian Busch plötzlich die Scheibe und ganz viel Platz vor dem Münchener Tor. Er verzögerte clever und legte die Scheibe auf André Rankel quer, der mit seinem zweiten Treffer das erste Spiel der Halbfinal-Serie für die Berliner entscheiden konnte.

 


Am Sonntag geht es in Berlin weiter. Die Eisbären haben in den Playoffs 2017 bereits über 700 Spielminuten in den Beinen, zum Vergleich München hat erst knapp 300 Minuten spielen müssen. Ob die Kraft bei den Hauptstädtern irgendwann nachlässt, oder sie weiter von der Euphorie getragen werden, wird sich im Verlauf der Serie zeigen.

 


Tore: 1:0 (22.) Brooks Macek (Abeltshauser, Aucoin); 2:0 (35.) Brooks Macek (Aucoin); 2:1 (37.) Bruno Gervais (Olver); 2:2 (38.) André Rankel (Noebels, Talbot); 2:3 (85. PP1) André Rankel (Busch, MacQueen)

(Foto Gepa Pictures) 


 

 

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