DEL – Die Kölner Haie gewinnen das erste Viertelfinalspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg in der Verlängerung 2:1

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(DEL/Köln) (ST) Dienstagabend war es in Köln endlich soweit, die Playoffs begannen und das heißt nun, die Bärte wachsen und alle Eishockeybegeisterten haben nur noch Eishockey im Sinn. Im Viertelfinale wird es bekanntermaßen gegen die Grizzlys aus Wolfsburg gehen. Köln hat aufgrund der besseren Platzierung nach der Hauptrunde Heimrecht, also kamen die Wolfsburger in die LANXESS arena, zusammen mit 9.237 Zuschauern.

 

Es wird im „Best of seven“ Modus gespielt, das heißt, die erste Mannschaft mit vier Siegen zieht ins Halbfinale ein. Demnach wird es auf jeden Fall zwei Heimspiele für Köln geben. Die Bilanz aus der Hauptrunde beider Mannschaften ist ausgeglichen, zwei Siege für Köln und zwei Siege für Wolfsburg, jeweils auswärts. Voraussichtlich ist davon auszugehen, dass es eine enge Serie wird, denn beide Teams sind willensstark und playofferfahren. Mit Cory Clouston und Pavel Gross stehen Trainer hinter der Bande, die ihre Mannschaften gut auf den Gegner einstellen können. Und letztlich bleibt zu erwähnen, dass beide Torhüter die zwei Besten der Liga sind.

 

Es versprach also ein spannendes Viertelfinalspiel zwischen Köln und Wolfsburg zu werden.
Die Partie bot alles, was Playoffeishockey ausmacht, Provokationen, Rangeleien, Strafen, hartes Offensivspiel und lückenloses Defensivspiel. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, obwohl der KEC im ersten und letzten Drittel die Nase vorn hatte, sprichwörtlich, denn die Haie waren einen Schritt schneller. Ja, es sind Playoffs und ja, der Wille der Mannschaften war spürbar.






Das erste Drittel begann schnell. Die Grizzlys sind bekannt für hartes und aggressives Eishockey, doch sie starteten etwas zögerlicher. Der KEC machte von Sekunde eins an deutlich, dass sie das Spiel für sich entscheiden wollten. Die Wolfsburger wurden zunehmend in die Defensive gedrängt und kamen mit dem Tempo der Kölner nicht richtig mit. Die Schiedsrichter waren bei Verstößen nicht kleinlich, so sammelte Köln zwei und Wolfsburg drei Strafzeiten. In der 14. Minute war es dann soweit, der erste Führungstreffer für die Kölner durch Shawn Lalonde im Powerplay. Zuvor erhielt Robert Bina eine Strafe wegen Ellbogenchecks. Patrick Hager passte quer auf Lalonde und der zog ab, so dass Felix Brückmann im Tor kaum eine Chance hatte zu halten. So endete das erste Drittel mit 1:0 für die Haie, die das Tempo und die Intensität vorgaben.

 

Im Mittelabschnitt flaute das Tempo der Kölner ab und Wolfsburg fand besser in die Partie. Köln sammelte 3 Strafzeiten und Wolfsburg zwei. So fiel auch der Ausgleich für die Grizzlys in Überzahl. Philip Gogulla erhielt in der 23. Minute eine Strafe wegen Beinstellens und daraufhin fiel in der 25. Minute kurz vor Ende der Strafe das Tor durch Jeremy Dehner. In der 32. Minute gab es dann ein Gewühl vor Wesslaus Tor und einige Spieler rauschten hinein. Die Schiedsrichter forderten den Videobeweis, doch der Puck ging nicht über die Linie, vorher war bereits abgepfiffen worden. So endete das zweite Drittel unentschieden. Immer wieder prüften die Wolfsburger Wesslau, doch dieser zeigte einige sehr gute Paraden.

 

Das Schlussdrittel begann für den KEC mit einer Unterzahl, die sie aber ohne Gegentor überstanden. Alexandre Bolduc erhielt noch während der Schlusssirene des zweiten Drittels eine Strafe wegen Stockchecks. Die Haie waren nun wieder frischer und schneller als im Abschnitt zuvor. Köln erarbeitete sich einige gefährliche Chancen, doch Brückmann hielt konsequent. In der 56. Minute wurde Patrick Hager gehindert das Tor zu schießen. Er bekam ein Penalty, den er jedoch nicht verwandeln konnte. Insgesamt gab es in diesem Drittel weniger Strafen , eine für Köln und zwei für Wolfsburg. Das letzte Drittel blieb unentschieden, so dass es in die Verlängerung ging.

 

In der Verlängerung der Playoffs werden 20 Minuten gespielt, die Mannschaft, die das erste Tor schießt, gewinnt die Partie, dies ist der sogenannte Sudden Death. Direkt in der 61. Minute erhielt Ryan Jones eine Strafe wegen Stockschlags und musste auf die Bank. Das hielt Bolduc aber nicht davon ab, das entscheidende Tor für Köln zu schießen. Er konnte sich den Puck klauen und im Alleingang auf das Tor der Wolfsburger zulaufen. Der Schuss war für Brückmann nicht zu halten. Der KEC gewann somit das erste Spiel im Viertelfinale gegen Wolfsburg 2:1.

 

Insgesamt bleibt festzuhalten, dass nicht zu viel versprochen wurde. Es war ein spannendes und gutes Eishockeyspiel. Im Gegensatz zu den letzten Hauptrundenspielen wirkte die Mannschaft der Haie wie ausgewechselt, denn da gab es noch einige Defizite im Spiel der Kölner. Doch nun konnten sie einen Gang höher schalten und erspielten sich den verdienten Sieg gegen die Wolfsburger. Auch wenn dieser mit 2:1 knapp war und bei der Toreffizienz Luft nach oben ist, muss bedacht werden, dass in den Playoffs andere Regeln gelten und natürlich eine höhere Leistung abverlangt wird. Die zwei Tore auf KEC Seite waren für den Torwart der Wolfsburger, Brückmann, nicht zu halten, zunächst war es Lalonde im ersten Drittel und dann in Verlängerung Bolduc.

 

Am Freitag um 19.30 Uhr geht die Serie dann in Wolfsburg weiter. Und am Sonntag ist das nächste Heimspiel in Köln, Beginn ist um 19.00 Uhr.

 

 

 

Foto: Ingo Winkelmann


 

 

 


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