DEL - Düsseldorfer EG gewinnt zum Saisonende gegen Augsburg mit 3:2

Deg Augsburg 26022017

 

(DEL/Düsseldorf) PM Am letzten Spieltag der Saison 2016/17 war die Chance für die DEG auf den Einzug in die erste Playoffrunde nur noch theoretischer Natur. Die DEG erwischte gegen die Augsburger Panther zwar einen Blitzstart, es war aber schnell klar, dass es dann doch vor 7.333 Zuschauern „nur“ ein ganz normales letztes Spiel werden würde.  Die Spielzeit fand mit dem 3:2 (1:0; 1:1; 0:1; 0:0; 1:0) nach Penaltyschießen einen versöhnlichen Abschluss.

 

 

An den letzten Spielen hat es jedenfalls nicht gelegen, da gelangen den Rot-Gelben sechs Siege aus sieben Spielen. Mike Stewart und Christof Kreutzer schickten zum letzten Vorrundenspiel ihre Ersatztorhüter ins Rennen. Der winzige Funke Hoffnung auf das große Eishockey-Wunder erhielt nach sechs Sekunden neuen Auftrieb. Daniel Kreutzer stibitze die Scheibe im Augsburger Drittel und setzte sie an Benjamin Meisner vorbei halbhoch in die Maschen. Damit schrammte er nur knapp am DEL-Rekord von André Faust vorbei, der im September 1998 nach fünf Sekunden erfolgreich war. Der anfängliche Schwung war aber schnell dahin, es entwickelte sich ein reichlich zerfahrenes Spiel ohne nennenswerte Höhepunkte. Unterdessen ging Straubing in Mannheim in Führung. Erst in der 11. Minute wurde die DEG wieder richtig gefährlich. Zuerst feuerte Kreutzer von der blauen Linie, dann traf Stephan Daschner aus spitzem Winkel das Gestänge. Norm Milley versäumte es, einen Pass in den Torraum von Henry Haase zu verwandeln (13.). Großchancen auf Augsburger Seite waren Mangelware. Felix Bick hielt, was zu halten war.

 

 

Im Mittelabschnitt agierte Augsburg deutlich druckvoller als in den ersten 20 Minuten. Die Gäste profitierten von einer frühen Überzahl, in der sie die Scheibe äußerst gefällig durch die eigenen Reihen laufen ließen. Der Torerfolg blieb ihnen aber verwehrt. Auch in der Folge waren die Schwaben im Angriff sehr präsent. Ben Hanowski legte von der rechten Seite den Puck quer zu Andrew Leblanc, doch Bick war blitzschnell mit dem Schoner zur Stelle (27.). Nicht minder gefährlich war das Zuspiel Hanowskis aus der rechten Bandenrundung direkt vor den Kasten zu TJ Trevelyan (30.). Die DEG kam auch hin und wieder vor das Augsburger Tor, war dabei jedoch weit weniger gefährlich als die Panther. Dafür aber sehr effizient: Tim Conboy markierte mit einem satten Pfund von der rechten Seite aus der Halbdistanz den zweiten DEG-Treffer (34.).

 

 

Hanowski hätte im Alleingang den Anschluss wiederherstellen können, traf aber nur den linken Pfosten (36.). Danach waren die Blicke auf die beiden Schiedsrichter Marc Iwert und Gordon Schukies gerichtet. Nach einem eher harmlos anmutenden Zusammenprall von Daniel Weiß mit Derek Dinger schickten die Referees Daniel Weiß frühzeitig zum Duschen. Er hatte beim Versuch, an Dinger vorbeizugehen, seinen Gegenspieler mit dem Stock im Gesicht erwischt (37.). In der fünfminütigen Überzahl klärte Conboy nicht konsequent genug im eigenen Drittel, so dass Daniel Stieler eine nach Schuss von Mike Davies frei liegende Scheibe 45 Sekunden vor der zweiten Pause zum 1:2 über die Linie drücken konnte.

 



 

Die letzten 20 Minuten der laufenden Saison hielt noch einen Aufreger parat. Alex Preibisch war allein durch, traf die Scheibe aber nicht richtig. Der ihm nacheilende Braden Lamb verfrachtete ihn anschließend überaus unsanft in die Bande. Sehr zum Ärger der Fans blieb die Aktion ungeahndet. Preibisch blieb mit Schmerzen liegen, während Davies am anderen Ende des Eises Bick auf der Fanghandseite prüfte (51.).

 

 

Preibisch musste das Eis verletzt verlassen. Im nächsten Wechsel gelang Augsburg der Ausgleich, Andrew Leblanc verwertete ein Zuspiel von Derek Dinger (52.). Die Verlängerung blieb ohne Treffer, wobei Bernhad Ebner die beste Gelegenheit auf dem Schläger hatte, als er sich nach einem Pass von Milley direkt vor das Tor mit der Rückhand und mit dem Rücken zum Tor aus der Drehung versuchte (61.). Im Penaltyschießen trafen in der ersten Runde Jaroslav Hafenrichter und Rob Collins jeweils durch die Beine der Torhüter. Kapitän Daniel Kreutzer war es, der die Saison mit einem kleinen Erfolgserlebnis zu Ende gehen ließ. Vom rechten Pfosten sprang die Scheibe an den Rücken von Meisner und von dort ins Tor.

 

 

Nun wartet ein langer Sommer auf die Düsseldorfer EG. Nach zwei Jahren finden die Playoffs mal wieder ohne den achtmaligen Meister statt. Die Mannschaft wird sich bei einer Abschlussfeier von den Fans verabschieden. Details hierzu werden demnächst bekannt gegeben.



(Foto Birgit Häfner)


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