DEL - Entfesselt aufspielende Grizzlys aus Wolfsburg schicken die Eisbären Berlin mit 7:1 nach Hause

Wolfsburg Jubel Schwarz

 

(DEL/Wolfsburg) (JM) Nach dem deutlichen 5:2-Erfolg am Freitag über den ERC Ingolstadt wollten die Grizzlys am Sonntag im Derby gegen die Eisbären ihren Aufwärtstrend bestätigen. Zwar hatten sie ihren ärgsten Verfolger auf 9 Punkte Abstand gehalten, aber bei noch acht ausstehenden Spieltagen kann dieser Vorsprung schnell schwinden.

 


Aber auch die auf Platz 10 liegenden Eisbären benötigten jeden Punkt, um den direkten Einzug in die Pre-Play-off-Runde abzusichern. Zwar hatte die auf 12 stehende DEG 11 Punkte Rückstand, aber auch 3 Spiele weniger. Deshalb erwartete Pavel Gross ein enges Spiel: „Beide Mannschaften wollen Punkte sammeln. Dementsprechend hoch wird die Intensität sein. Es kann durchaus sein, dass ein Tor den Unterschied ausmachen wird.“ Topscorer bei den Gästen ist Nick Petersen, der in den Duellen gegen die Grizzlys 2x getroffen hatte. Bei den Grizzlys waren Sebastian Furchner und Gerrit Fauser je zweimal gegen den Hauptstadtclub erfolgreich.

 


Der Topscorer bei den Hausherren ist Mark Voakes mit 34 Punkten. Bullygewinn Berlin, aber Sebastian Furchner erkämpfte den Puck und Tyler Haskins wurde anschließend unfair in die Bande gecheckt. Nach 19 Sekunden Powerplay konnten die Fans der Grizzlys zum ersten Mal jubeln. Der Pass von Jeff Likens wurde von Brent Aubin zum 1:0 abgefälscht. Sehr gut forecheckende Wolfsburger ließen die Gäste gar nicht zum Luftholen kommen.

 


Tyler Haskins zog wieder einmal unwiderstehlich ums Tor und fand vor dem Tor den einschussbereiten Gerrit Fauser, der ins leere Tor einschob. Die Eisbären unter Schock. Bei einer Chance der Eisbären kamen Dotzler und Braun in intensive Gespräche, aber ohne Folgen. Die Grizzlys Wolfsburg zu diesem Zeitpunkt die dominierende Mannschaft. Mehrere gut herauskombinierte Chancen u.a. von Aubin, Fauser und Krupp konnten nicht verwertet werden. Erst gegen Mitte des ersten Drittels konnten sich die Eisbären kleinere Chancen erarbeiten. Aubry, der Sünder vor dem 1:0, testete Felix Brückmann, der den Schuss aber ins Fangnetz abfälschte.

 


MacQueen, der alleine gelassen wurde, mit DER Chance zum Anschluß. Aber dann dieser Konter: Superpass aus der Verteidigung von Patrick Seifert auf Tyler Haskins, der schaut auf den links mitlaufenden Gerrit Fauser, verwandelt aber dann doch selbst zum 3:0! Damit war auch der Arbeitstag von Maximilian Franzreb beendet. Als nach 13 Minuten Aubin wegen Stockschlages vom Eis musste, hatten die Gäste die Möglichkeit in Überzahl zu agieren. Wolfsburg verhinderte souverän, dass die Gäste überhaupt in die Aufstellung kamen. Zwei Schüsse ließen sie in diesem Powerplay gerade mal zu. 3:40 vor dem Ende des ersten Abschnittes gab es einen Videobeweis wegen vermeintlichen Torraumabseits von Sebastian Furchner.

 


Entscheidung: Kein Tor! Für die Eisbären: Glück gehabt. Die Grizzlys waren in diesem Drittel in allen Belangen überlegen und die Führung durchaus auch in dieser Höhe verdient.  Als Björn Krupp wegen Beinstellens 2 Minuten vor dem Ende auf die Starfbank musste, hatten die Gäste nochmals die Möglichkeit, Powerplay zu spielen. Ein guter Block von Voakes nach einem Schuss von Gervais und dann versuchte es Linglet noch ein Mal. Aber weit am Tor vorbei. Damit endete ein sehr starkes erstes Drittel der Grizzlys. Die Grizzlys nahmen eine beruhigende 3:0 Führung mit in die Pause.

 

 

Das zweite Drittel sah zu Beginn stürmische Eisbären. Linglet konnte erst im letzten Moment von Seifert am Schuss gehindert werden. Den Schuss von Olver lenkte Felix Brückmann mit der Schulter ab. Auf der anderen Seite zog Furchner ab und Fauser wartete auf den Abpraller. Einen Schuss von Hördler erwartete Brückmann gewohnt ruhig und sicher. Nach gut fünf Minuten dann die erste Strafe im Mittelabschnitt. Gervais hielt Gerrit Fauser fest und musste für 2 Minuten gehen. Die Grizzlys schnell in der Aufstellung und liessen den Puck laufen. Den Schuss von Likens konnte Cüpper festhalten. Einen Konter von Machacek in Unterzahl wurde von Seifert verhindert. Nachdem die Grizzlys erneut in die Aufstellung  kamen, flogen Cüpper die Pucks im Sekundentakt um den Helm. Aber am Spielstand änderte sich nichts.

 


Dann Gestochere und die Eisbären jubelten. Aber es wurde erneut der Videobeweis zu Rate gezogen. Die Frage: wann wurde abgepfiffen? Bevor oder nachdem der Schlittschuh von Brückmann mit dem Puck ins Tor geschoben wurde. Die Entscheidung lautet: kein Tor. Die Grizzlys blieben 3 Tore vorne. Eine Strafe wegen Spielverzögerung gegen Nick Johnson sorgte für erneutes Überzahlspiel der Gäste. Ein schneller Konter durch Olver und ein genauer Pass auf den mitgelaufenen Machacek brachten den Treffer zum 3:1. Aber Lubor Dibelka wollte den alten Abstand wieder herstellen. Im Gewühl vor dem Tor konnte er den Puck nicht weit genug zurücklegen und blieb am Pfosten hängen.

 

 



 

Eine Strafe gegen Hördler nach Faustschlag ins Gesicht von Likens wurde auch, unverständlicherweise, mit einer Strafe gegen Wolfsburg belegt. So ging es 4 gegen 4 weiter. Die Eisbären versuchten jetzt, über Aggressivität ins Spiel zurückzufinden. Das Ganze entlud sich nach einer abgepfiffenen Abseitssituation in einer Rangelei zwischen Armin Wurm und Jonas Müller. Wieder es ging es mit 4 gegen 4. Dann legte Mark Voakes genial auf Brent Aubin zurück und 1:45 vor der 2. Sirene stellte Brent Aubin den 3-Tore-Abstand wieder her.

 


Dann musste Berlin erneut auf einen Spieler wegen Stockschlag verzichten. Diesmal warteten die Grizzlys nicht lange. Nach 23 Sekunden schlug Gerrit Fauser zu und jagte den Puck zum 5:1 in die Maschen. Mit diesem Spielstand ging es in die letzte Pause. Die erste Eisbärenchance von Jens Baxmann vereitelte Felix Brückmann, indem er einfach stehen blieb. Wollten die Gäste noch etwas erreichen brauchten sie einen schnellen Treffer.

 


Aubry versuchte es von weitem, aber Felix Brückmann ohne Probleme. Nach einem Schuss von Florian Busch zeigte sich schon ein wenig Resignation, weil wieder Brückmann im Weg stand. In dieser Phase waren die Gäste bemüht, aber nicht konstruktiv genug. Die Grizzlys standen sicher in der Abwehr.

 


Sollte der Puck dennoch durchkommen, war immer wieder Felix Brückmann zur Stelle. Nach einem starken Einsatz von Sebastian Furchner, der alleine im Drittel der Eisbären agierte und gleich 3 Abwehrspieler auf sich zog, hatte nach dem Rückpass Alexander Dotzler von der blauen Linie abgezogen. Cüpper war ohne Sicht, aber mit dem Schoner unten. 12 Minuten vor dem Ende waren die Grizzlys wieder mit ihrer Paradereihe im Powerplay aktiv. Die Scheibe läuft und läuft und läuft und findet Brent Aubin. Brent Aubin mit einem Strich in den Winkel zum 6:1.

 


Gervais mit dem Fehler im Aufbau. Der Konter über Furchner und Haskins wurde von Sebastian Furchner zum 7:1 vollendet. Acht Minuten vor dem Ende war das wohl mehr als eine Vorentscheidung.  Aber die Grizzlys spielten einfach weiter ihr Spiel und liessen die Eisbären nicht zum Spiel finden. Die Grizzlys in den letzten Minuten darauf nur noch bedacht, das Ergebnis zu halten. Mit dem Endstand von 7:1 ging das Spiel an die Grizzlys.

 

 

Fazit:
Die Hausherren nach Blitzstart und mit 3x effektiven Specialteam den Eisbären am heutigen Sonntag überlegen. 3 Tore von Brent Aubin und 2 Tore von Gerrit Fauser brachten die Hausherren auf die Siegerstrasse. Insgesamt verdient, weil die Grizzlys die Eisbären überhaupt nicht ins Spiel kommen liessen und ihr einfaches Spiel durchgezogen haben.

 


Endergebnis:

Grizzlys Wolfsburg gegen Eisbären Berlin   7:1 (3:0|2:1|2:0)


Tore:

1:0 | 00:43 | Brent Aubin (Likens)
2:0 | 03:25 | Gerrit Fauser (Haskins)
3:0 | 10:04 | Tyler Haskins (Likens, Seifert)
3:1 | 32:11 | Spencer Machacek (Olver)
4:1 | 38:15 | Brent Aubin (Voakes, Dotzler)
5:1 | 39:16 | Gerrit Fauser (Haskins)
6:1 | 49:23 | Brent Aubin (Voakes, Höhenleitner)
7:1 | 50:30 | Sebastian Furchner (Haskins)


Zuschauer:
4.354


Aufstellung Wolfsburg:
 
#90 Brückmann, #25 Vogl,
#3 Sharrow, #7 Dotzler, #9 Likens, #12 Wurm, #20 Seifert, #27 Johnson, #44 Krupp
#10 Haskins, #11 Aubin, #17 Furchner, #21 Höhenleitner, #22 Dibelka, #23 Fauser, #24 Karachun, #43 Weiss, #49 Voakes, #60 Riefers, #95 Pfohl


Aufstellung Berlin:

#30 Franzreb, #39 Cüpper
#41 Aubry, #10 Machacek, #17 Macqueen, #3 Gervais, #4 Roach, #40 Olver, #77 Fischbuch, #9 Linglet, #18 Müller, #29 Baxmann, #26 Busch, #12 Braun, #24 Rankel, #90 Braun,
#7 Hördler, #21 Wilson, #6 Wissmann, #22 Tallackson


Bericht und Foto: Martina u. Jörg Matthias (eishockey-online.com)


000000000000000000000000129Mehr Informationen über die Grizzlys Wolfsburg erhalten Sie hier...

 

 

 

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