DEL - Grizzlys Wolfsburg schenken ihren Fans einen 5:2-Sieg über den ERCI

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(DEL/Wolfsburg) (JM) Für die Grizzlys Wolfsburg begann am Freitag das "Wochenende der Wahrheit" vor dem Prestigeduell am Sonntag gegen die Berliner Eisbären mit der Partie gegen die Panther aus Ingolstadt. Sollten sie zum 5. Mal hintereinander verlieren, würden die Panther bis auf 3 Punkte auf die Grizzlys aufschließen. Die Leistungskurve zeigte am letzten Wochenende leicht nach oben und Gerrit Fauser bestätigte das weiterhin vorhandene Selbstvertrauen in die eigene Leistung: „Wir wissen, dass wir eine gute Mannschaft sind und was wir können.“ Wenn die Grizzlys einen Befreiungsschlag landen könnten, hätten sie den größten Konkurrenten um den letzten direkten Playoffplatz auf 9 Punkte Abstand distanziert. Zum kommenden Gegner meinte Trainer Pavel Gross: „Ingolstadt ist eine Top-Mannschaft, die für die Top-Six gebaut wurde.“ Doch die Panther standen noch auf Platz 7 und wollten sich mit einem Sieg beste Vorraussetzungen schaffen, doch noch auf Platz 6 vorzustoßen zu können.

 

Ein unterhaltsames Drittel mit Playoff-Charakter begann mit Bullygewinn vom ERC. Doch gleich in der 2. Minute verpasste Tyler Haskins einen Pass von Gerrit Fauser im Slot. Dann gaben die Panther Gas und zwangen Jeff Likens zu unsauberen Mitteln zu greifen. Einen Schuss nach einem Konter durch Gerrit Fauser konnte Marco Eisenhut zur Seite ablenken. Diese erste Strafzeit blieb ohne Folgen für die Grizzlys. Auf der anderen Seite machten es die Grizzlys besser. Nachdem Benedikt Schopper zu aggressiv gecheckt hatte benötigten die Grizzlys gerade einmal 18 Sekunden in Überzahl, um das 1:0 zu erzielen. Einen schnellen Angriff schloß Fabio Pfohl mit dem Schuss in die linke obere Ecke ab. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels hatten die Panther durchaus ihre Möglichkeiten, konnten diese aber nicht nutzen. In der 11. Minute musste dann Armin Wurm auf die Strafbank. Der ERCI stark im Überzahlspiel, aber plötzlich fuhr Mark Voakes alleine auf Eisenhut zu und wurde gehakt. Den fälligen Penalty konnte er nicht verwandeln, da Marko Eisenhut die Ecke sehr gut zugestellt hatte. Auf der anderen Seite rettete Felix Brückmann mit einer starken Parade und Taticek traf nur den Pfosten. 17 Sekunden vor Ablauf der Strafe konnte Felix Brückmann den Puck nicht festhalten und Taticek sah den frei vorm Tor stehenden Sevensson, der zum 1:1 einschob. Eine Strafe gegen Johnson wurde gleich durch Boyce ausgeglichen, so dass es mit 4 gegen 4 weiterging. Auch bei vollem Personal auf dem Eis änderte sich am Spielstand nichts. 1:30 vor dem Ende hatten die Grizzlys nochmal ihre Chance im Powerplay, nachdem Benedikt Schopper den Stock zu hoch hielt. Eine erste Möglichkeit durch Mark Voakes und im Nachschuss durch Brent Aubin konnte nicht verwandelt werden. Auch eine weitere große Möglichkeit, bei der gleich zwei Spieler den Puck in der Luft verpassten, wurde nicht genutzt. So ging es mit einem zu diesem Zeitpunkt nicht unverdienten Unentschieden in die erste Pause.

 

Der Mittelabschnitt begann mit noch 25 Sekunden Überzahl für die Grizzlys. Einen Angriff von Voakes konnte noch nicht umgesetzt werden. 2 Minuten später erzielte Nicholas Johnson nach Zuspiel von Alexander Karachun aus der Drehung seinen ersten Treffer für die Grizzlys. Gleich der nächste Angriff wieder höchst gefährlich. Mark Voakes spielte Brent Aubin frei, der sah Sebastian Furchner im Slot und die Panther retteten in letzter Sekunde. Nach einer Rangelei zwischen Aubin und MacNeill ging es mit 4 gegen 4 weiter. Taticek sehr stark im Drittel der Grizzlys und Felix Brückmann musste einmal mehr sein Können zeigen. Auf der anderen Seite zeigte sich Haskins vor dem Tor von Eisenhut, aber der Rückhandschuss nicht platziert genug. Eine Riesenchance für die Gäste durch Boyce wurde mit einem Riesensafe von Felix Brückmann zunichte gemacht. Alexander Karachun im Pech, nachdem er mit einem guten Pass geschickt wurde. Sein Schuss blieb unter Eisenhut stecken. Nach 10 Minuten im 2. Drittel gab es ein Überzahlspiel für die Grizzlys, nachdem Danny Irmen wegen Stockschlag vom Eis musste. Die Wolfsburger schnell in der Aufstellung und Gerrit Fauser machte den Treffer zum 3:1. 36 Sekunden dauerte es, bis er den Pass von Sebastian Furchner unter der Latte versenken konnte. Die Grizzlys immer einen Schritt schneller. Nach einer Strafe wegen Spielverzögerung gegen die Panther dauerte es erneut nur wenige Sekunden, bis die Grizzlys wieder jubeln konnten. Gerrit Fauser war wieder Nutznießer nach Zuspiel von Sebastian Furchner. Der ERCI, zu diesem Zeitpunkt stark mit sich selbst beschäftigt, musste sich immer wieder den schnellen Angriffen der Grizzlys erwehren. Kleine Entlastungen wurden meist von den Hausherren schon im Ansatz erstickt. Sollte dennoch ein Schuss durchkommen, war immer noch Felix Brückmann zur Stelle. Wagner hielt dann zu lange Tyler Haskins am Trikot und sorgte für eine weitere Unterzahl der Gäste. In diesem Powerplay fiel kein Treffer. 1 Sekunde vor Ende des Mittelabschnittes versuchte es Taticek noch mit einem Direktschuss, aber kein Problem für den Grizzly-Torhüter. Ein ganz starkes Drittel der Grizzlys ging mit einer beruhigenden Führung der Hausherren zu Ende.

 

 

 



 

Die Grizzlys machten da weiter, wo sie im 2. Drittel aufgehört hatten. Mark Voakes fing aufmerksam einen Aufbaupass ab, konnte aber den Puck nicht unter Kontrolle bringen. Aus einer sicheren Abwehr heraus verlegten sich die Hausherren jetzt mehr aufs kontern. In der 44. Minute zog Sebastian Furchner ab und brachte Eisenhut in Bedrängnis. Den Nachschuss setzte er knapp am Tor vorbei. Dibelka mit der nächsten Chance, aber Köppchen im letzten Moment mit dem Stock dazwischen. Als alle schon dachten, dass Brent Aubin den Pass von Christoph Höhenleitner nicht unter Kontrolle bringt, setzte er ihn doch in die Maschen. Starke Aktion des Grizzly-Stürmers zum 5:1. Fast im Gegenzug machte Oppenheimer nach einem Fehler der Abwehr den Treffer zum 5:2 und ließ Felix Brückmann keine Chance. Die Panther machten trotz des Treffers nicht den Eindruck, als würden sie an eine Wendung glauben. Sie versuchten es zwar immer wieder, aber Felix Brückmann war stets zur Stelle. Die Grizzlys tauchten ständig gefährlich vor Eisenhut auf. 5 Minuten vor dem Ende konnten sich Gäste etwas im Drittel der Grizzlys festsetzen. Gefährliche Aktionen blieben Mangelware. Die Fans, beflügelt von der Leistung ihrer Mannschaft, trieben sie mit ihrem Gesang weiter ununterbrochen an. In der letzten Minute feierten die Fans schon lautstark ihre Mannschaft. Es blieb beim Endstand von 5:2.

 

 

 

Fazit:

Ein starkes Spiel der Grizzlys, die sich mit dieser Leistung nach 4 Niederlagen in Folge eindrucksvoll zurückmeldeten. Gerrit Fauser zum Spieler des Spiel gewählt mit 2 Toren im Powerplay.


Endergebnis:

Grizzlys Wolfsburg gegen ERC Ingolstadt  5:2 (1:1|3:0|1:1)


Tore:

1:0 | 05:32 | Fabio Pfohl (Voakes)
1:1 | 12:36 | Björn Svensson (Taticek, Köppchen)
2:1 | 23:05 | Nicholas Johnson (Karchun)
3:1 | 30:36 | Gerrit Fauser (Furchner, Seifert)
4:1 | 33:06 | Gerrit Fauser (Furchner, Seifert)
5:1 | 47:57 | Brent Aubin (Höhenleitner, Krupp)
5:2 | 49:57 | Thomas Oppenheimer (Irmen)
 

Zuschauer:
2.154


Aufstellung Wolfsburg:
 
#90 Brückmann, #25 Vogl,
#3 Sharrow, #7 Dotzler, #9 Likens, #12 Wurm, #20 Seifert, #27 Johnson, #44 Krupp
#10 Haskins, #11 Aubin, #17 Furchner, #21 Höhenleitner, #22 Dibelka, #23 Fauser, #24 Karachun, #26 Mulock, #49 Voakes, #60 Riefers, #95 Pfohl


Aufstellung ERC Ingolstadt:

#31 Eisenhut, #51 Pielmeier,
#16 Buchwieser, #61 Elsner, #8 Oppenheimer, #5 Wagner, #34 Kohl, #10 Boyce, #19 Irmen, #44 Jacques,
#22 Salcido, #55 Köppchen, #9 Buck, #91 Svensson, #17 Taticek, #2 McNeill, #14 Frisesen, #50 Pielmeier, #97 Schütz, #11 Schopper

 

 

 

Bericht: Martina u. Jörg Matthias

Foto: Britta Koglin (eishockey-online.com)


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