DEL 6:1 - Thomas Sabo Ice Tigers schlagen Berlin deutlich!

Nuernberg Berlin 29012017

 

(DEL/Nürnberg) PM Nach der bitteren Niederlage im Derby bei den Straubing Tigers und der bisher schwächsten Saisonleistung wollten die THOMAS SABO Ice Tigers am Sonntagabend gegen den siebenfachen Meister, die Eisbären Berlin, in die Erfolgsspur zurückkehren. Rob Wilson musste weiterhin auf die beiden verletzten Verteidiger Milan Jurcina und Colten Teubert verzichten, im Tor begann Jochen Reimer.

 

 

Beide Teams begannen eher verhalten und waren vor allem darauf bedacht, keine Fehler zu machen. Die erste Möglichkeit der Partie hatte Patrick Reimer, seinen Schlagschuss konnte Maximilian Franzreb im Berliner Tor aber festhalten (2.). David Steckel brachte in der 7. Minute einen weiten Pass unter Kontrolle, schirmte die Scheibe vor dem Tor clever ab und ließ dann für Leo Pföderl liegen, der direkt abzog, Franzreb aber ebenfalls nicht überwinden konnte. Wenige Sekunden später schoss Oliver Mebus aus aussichtsreicher Position knapp am langen Pfosten vorbei, die Ice Tigers erhöhten mehr und mehr die Schlagzahl und schnürten die Berliner in deren Drittel ein.

 

 

Erst in der 13. Minute hatten die Eisbären ihren ersten echten Torschuss über André Rankel, sein Handgelenkschuss stellte Jochen Reimer aber vor keine größeren Probleme. Auf der anderen Seite hatte David Steckel nach einer perfekten Kombination über Brandon Prust und Leo Pföderl die Riesenchance zur Führung, schob den Puck aber frei vor Franzreb knapp am Tor vorbei (14.). In der 16. Minute mussten dann allerdings Patrick Reimer und Brett Festerling binnen weniger Sekunden auf die Strafbank. Die Eisbären agierten in doppelter Überzahl und ließen sich die Chance nicht entgehen: Micki DuPont wurde an der blauen Linie freigespielt und hämmerte den Puck aufs kurze Eck - 0:1 für Berlin (18.).

 

 

Trotz drückender Überlegenheit sah es so aus, als müssten die Ice Tigers mit einem Rückstand in die erste Pause gehen, weil Oliver Mebus in der 19. Minute wegen Spielverzögerung auf die Strafbank musste. Die Ice Tigers machten aber trotzdem Druck aufs Berliner Tor und profitierten von einem katastrophalen Aufbaupass von Frank Hördler hinter dem Tor der Eisbären. Der Puck landete genau auf Brandon Prusts Kelle, der legte kurz ab und Brandon Segal beförderte den Puck per Schlagschuss flach durch Franzrebs Schoner zum 1:1-Ausgleich (20.). Ein wichtiges Tor für die Ice Tigers, das das Momentum schnell wieder auf die Nürnberger Seite verschob. Auch im zweiten Drittel hatten die Ice Tigers folglich weiterhin deutlich mehr vom Spiel, Andrew Kozek schoss nach einem Pass von Phil Dupuis knapp übers Tor (23.), Leo Pföderl scheiterte an Franzreb (25.).

 

 

In der 25. Minute gingen die Ice Tigers dann in Führung: Phil Dupuis spielte den Puck der Bande entlang zurück an die blaue Linie zu Danny Syvret, der einfach mal zum Tor schlenzte. Franzreb sah die Scheibe auf dem Weg ins lange Eck nie und der Puck schlug ein - 2:1 für die Ice Tigers. Als Berlins Verteidiger Kai Wissmann in der 25. Minute wegen eines hohen Stocks an Marius Möchel vorzeitig zum Duschen musste, schlugen die Ice Tigers in Überzahl zu: Yasin Ehliz legte ab auf Patrick Reimer, der machte noch zwei Schritte und jagte den Puck dann durch Franzrebs Schoner zur 3:1-Führung (26.).

 



 

Andrew Kozek hatte kurz darauf die nächste Riesenchance zum vierten Nürnberger Treffer, schob den Puck aber nicht ins leere Tor, sondern genau auf den eigentlich geschlagenen Berliner Torhüter (27.). Erst gegen Mitte des zweiten Abschnitts kamen auch die Berliner zu Möglichkeiten, Jochen Reimer entschärfte aber die Versuche von Florian Busch (31.), Barry Tallackson (32.) und erneut Florian Busch (33.) ganz sicher. Da Marius Möchel in der 37. Minute nach einem feinen Zuspiel von Patrick Reimer freistehend das Tor verfehlte, blieb es nach 40 Minuten bei der 3:1-Führung für die Ice Tigers.

 

 

Im letzten Drittel sorgten die Ice Tigers schnell für endgültig klare Verhältnisse. Marius Möchel war es, der nach einem traumhaften Aufbaupass von Danny Syvret über die linke Seite zum Tor zog, kurz verzögerte und dann perfekt in den Winkel zum 4:1 für Nürnberg traf (43.). Die Ice Tigers dachten aber überhaupt nicht daran, jetzt den Fuß vom Gaspedal zu nehmen, sondern spielten weiterhin munter nach vorne und setzten die Eisbären unter Druck.

 

 

In der 50. Minute legte David Steckel geschickt ab an die blaue Linie, Marcus Weber zwang Franzreb mit einem harten Handgelenkschuss zum Abpraller, Brandon Prust reagierte am schnellsten und drückte den Nachschuss zum 5:1 über die Linie. Der Endstand war aber auch dieses Tor noch nicht: In Überzahl bediente Marco Pfleger vor dem Tor Andrew Kozek, der brachte den Puck unter Kontrolle und hob den Puck unter die Latte - 6:1 für Nürnberg, gleichzeitig der Endstand in einer von den Ice Tigers sehr souverän und kontrolliert geführten Partie.

 

Stimmen zum Spiel:

 

 

Uwe Krupp (Berlin): Nürnberg hat verdient gewonnen, das Ergebnis spiegelt das Kräfteverhältnis sehr gut wider. Mehr möchte ich zu dem Spiel gar nicht sagen.

 

 

Rob Wilson (Nürnberg): Man ist immer glücklich, wenn man die drei Punkte bekommt. Berlin hat ziemlich viele Verletzte, für uns war es einfach wichtig, nach dem Spiel in Straubing zurückzukommen. Ich denke, im zweiten Drittel hätten wir noch etwas mehr Druck machen können, Berlin hat aber gekämpft und uns das Leben so lange wie möglich schwer gemacht.



(Foto Birgit Eiblmaier)


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