DEL - Adler Mannheim sichern sich mit knappem 2:1 über Augsburg in der Verlängerung vorerst Tabellenplatz 2

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(DEL/Mannheim) (SK) Nach dem knappen, aber verdienten 1:0-Auswärtssieg über Wolfsburg vom vergangenen Freitag wollte sich das Team von Sean Simpson die nächsten drei Punkte krallen und so den Vorsprung auf den direkten Tabellennachbarn und Gegner am heutigen Sonntagnachmittag, die Augsburger Panther, weiter ausbauen.

 

Das gelang auch, denn die Hausherren waren über weite Strecken die klar spielbestimmende Mannschaft. Die Panther strahlte einfach zu wenig Torgefahr aus, konnte sich aber dank des einzigen Augsburger Treffers von T.J. Trevelyan (19.) immerhin in die Verlängerung retten. Auf Seiten der Adler hatte zuvor Garrett Festerling (6.) das einzige Tor in der regulären Spielzeit erzielt, ehe Luke Adam das entscheidende 2:1 in der Overtime erzielte.

 

 

Mit viel Tempo starteten die Adler an diesem ersten Advent in die Partie. Keine zwei Minuten waren gespielt, als die Kurpfälzer das erste Mal mit einem mann mehr auf dem Eis randurften und sich üer Luke Adam und Chad Kolarik (3.) sowie David Wolf und Brent Radeke (4.) erste gute Chancen erarbeiteten. Von den Gästen aus Augsburg war über weite Strecken im ersten Drittel nichts zu sehen. Folgerichtig da nur die frühe Führung der Quadratestädter. Sechs Minuten waren gespielt, da nutzte Garrett Festerling das Zuspiel von Denis Reul und Daniel Sparre und brachte die Scheibe im Augsburger Gehäuse unter (6.). Die Unparteiischen bemühten zwar noch den Videobeweis, doch das Tor zählte sehr zur Freude der 9.086 Fans. Und die Fans hatten kurz darauf schon den erneuten Torjubel auf den Lippen. Doch der Schuss von Ronny Arendt auf Andrew Joudrey traf nur das Gestänge des Augsburger Tores (13.). Der Pfostenknaller schien wie ein Weckruf auf die Panther gewirkt zu haben, denn sie kamen nun zunehmend besser ins Spiel.
Eine Minute vor der ersten Pause belohnte sich das Team von Mike Stewart dann mit dem Ausgleich von T.J Trevelyan selbst (19.), so dass es beim Stand von 1:1 in die Kabinen ging.

 

 





Im zweiten Drittel kamen die Gäste zunehmend besser ins Spiel, doch nicht zuletzt dank der zahlreichen Strafen auf beiden Seiten neutralisierten sich beide Teams gegenseitig. Nichtsdestotrotz gaben die Quadratestädter das Heft nie wirklich aus der Hand und konnte selbst in eigener Unterzahl ein ums andere Mal für Torgefahr vor Augsburgs SchlussmannBoutin sorgen. Zwar blieb das Tempo im Schlussabschnitt hoch, doch Tore sollten trotz einiger guter Chancen auf beiden Seiten zunächst keine mehr fallen. Mannheim hatte ein ums andere Mal den nächsten Treffer auf der Kelle, doch weder Marcel Goc in eigener Unterzahl (49.), Chad Kolarik mit Brent Raedeke (52.) oder Garrett Festerling (57.) und Luke Adam (58.) konnten die Scheibe an Jonathan Boutin vorbei im Augsburger Gehäuse unterbringen.

 

 

Die Entscheidung sollte damit erst in der ersten Minute Verlängerung fallen: Nach Zuspiel von Chad Kolarik war es Luke Adam, der am langen Eck gelauert hatte und so seinen Adlern den Zusatzpunkt mit dem 2:1-Endstand sicherte.

 

 

Für die Adler geht es am kommenden Freitag in den hohen Norden zur ersten Stippvisite der laufenden Saison bei Liga-Neuling Bremerhaven, ehe am zweiten Advent der amtierende  Deutsche Meister, der EHC Red Bull München, zu Gast in der heimischen SAP Arena sein wird (4. Dezember 2016, SAP Arena Mannheim).

 


Spiel vom 27. November 2016


Adler Mannheim - Augsburger Panther 2:1 (1:1|0:0|0:0|OT 1:0)

 

Tore:
1:0 | 6.|Garrett Festerling (Daniel Sparre, Denis Reul)
1:1 |19.|T.J. Trevelyan (Gabe Guentzel, Matthew Mackay)
2:1 |61.| Luke Adam (Chad Kolarik)

Zuschauer:
9.086



(Foto Tina Kurz)


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